Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Straße, Hausnummer:Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl (PLZ):53179
Ort:Bonn
E-Mail: ip2@bbr.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
10.08.17.7-26.23
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
08.12.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
08.02.2027
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=905087
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=905087
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
08.12.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Im vorherigen Forschungsprojekt „Digitaler Gebäuderessourcenpass - eLCA“ wurde mit dem Zirkularitäts-Tool eine Webanwendung entwickelt, die die Zirkularität von Gebäuden anhand der Indikatoren „Rückbaupotenzial“ und „Zirkularitätspotenzial“ berechnet. Grundlage der Berechnung sind standardisierte generische End-of-Life-Datensätze (EOLDAT), die über die EOLDAT API bereitgestellt werden. Das bisherige Zirkularitätsbewertungs-verfahren mit Zirkularitäts-Tool knüpft bereits an die Gebäudeökobilanzierung mit eLCA und soll mit Hilfe dieses Projektes in den Workflow der Gebäudeökobilanzierung nach DIN SPEC 91606 integriert werden. Für die Zukunft besteht die Herausforderung, diese Bewertung in die Verfahren des Bundes zu überführen und dauerhaft aktuell zu halten: Das Zirkularitäts-Tool soll an das neue Nachweisverfahren des Bundes angepasst werden. Die Zirkularitätsbewertungsmethodik des BBSR soll in die digitale Infrastuktur des neuen Nachweisverfahrens übernommen werden, sodass darüber ein Gebäudepass mit Zirkularitätsindikatoren ausgegeben werden kann. Zudem soll das Datenschema der neuen digitalen Infrastruktur so berücksichtigt und umgesetzt werden, dass die Daten einer Validierung (Prüfroutinen seitens Bund) sowie fortlaufender Aktualisierungen unterzogen werden können, um Bewertungen nachvollziehbar und reproduzierbar zu gestalten.
Zu Beginn des Projekts soll demzufolge eine Machbarkeitsstudie die Voraussetzungen zur Implementierung der Zirkularitätsbewertungsmethodik in die digitale Infrastruktur des neuen Nachweisverfahrens klären.
Projektziele sind:
1.Machbarkeitsstudie zu den Implementierungsvoraussetzungen der Zirkularitätsbewertungsmethodik in das neue Nachweisverfahren und die digitale Infrastruktur des Bundes, einschließlich Empfehlung für einen Umsetzungsansatz.
2.Integration der Zirkularitätsbewertungsmethodik in die digitale Infrastruktur des Bundes, einschließlich Beschreibung Datenschema, Schnittstellen und Validierungsfähigkeit der Eingaben.
3.Erstellung einer erforderlichen Datengrundlage und Ausgabefähigkeit eines Gebäudepasses mit Zirkularitätsbewertung über die digitale Infrastruktur des neuen Nachweisverfahrens.
4.Anbindungsfähigkeit anderer Softwareherstellenden.
5.Handlungsempfehlungen zur Einführung und Formulierung des weiteren Forschungsbedarfs.
Zu Beginn des Projekts soll demzufolge eine Machbarkeitsstudie die Voraussetzungen zur Implementierung der Zirkularitätsbewertungsmethodik in die digitale Infrastruktur des neuen Nachweisverfahrens klären.
Projektziele sind:
1.Machbarkeitsstudie zu den Implementierungsvoraussetzungen der Zirkularitätsbewertungsmethodik in das neue Nachweisverfahren und die digitale Infrastruktur des Bundes, einschließlich Empfehlung für einen Umsetzungsansatz.
2.Integration der Zirkularitätsbewertungsmethodik in die digitale Infrastruktur des Bundes, einschließlich Beschreibung Datenschema, Schnittstellen und Validierungsfähigkeit der Eingaben.
3.Erstellung einer erforderlichen Datengrundlage und Ausgabefähigkeit eines Gebäudepasses mit Zirkularitätsbewertung über die digitale Infrastruktur des neuen Nachweisverfahrens.
4.Anbindungsfähigkeit anderer Softwareherstellenden.
5.Handlungsempfehlungen zur Einführung und Formulierung des weiteren Forschungsbedarfs.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
Berlin/Bonn
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Die voraussichtliche Laufzeit des Projektes beginnt am 01.02.2027 und endet am 01.12.2028.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
12.
Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlagen Datei "VU-04 Zuschlagskriterien 10.08.17.7-26.23"
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gemeinschaftlich haftende Arbeitsgemeinschaft mit einem bevollmächtigten Vertreter
14.
Sonstige Angaben
Angebote die über dem veröffentlichten Verfügungsrahmen i.H.v. 100.840,33 € ohne Ust.
liegen werden von der Vergabe ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus
dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim
Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Ausländische Bieter gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter
dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer
Beauftragung entgegenstehen.
liegen werden von der Vergabe ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus
dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim
Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der
Vergabestelle haben Ausländische Bieter gleichwertige Bescheinigungen ihres
Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter
dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer
Beauftragung entgegenstehen.
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