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Ausschreibungsdetails

Neugestaltung der Freianlagen, Kanalsanierung, E-Mobilität, Klaus-Groth-Straße 17-27, 21337 Lüneburg (Vergabenummer O9611-e-003/26-047)

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27.10.2026

01.12.2026 09:00

O9611-e-003/26-047

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

27.10.2026 16:10

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer:Ellerstraße 56
Postleitzahl (PLZ):53119
Ort:Bonn
Telefon:+49 228 84842254
Internet-Adresse: http://www.bundesimmobilien.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: O9611-e-003/26-047

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Klaus-Groth-Straße 17-27, 21337 Lüneburg

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Die Maßnahme betrifft die Liegenschaft Klaus-Groth-Straße 17-27 im Nord-Osten der Stadt Lüneburg, die im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist. Die gesamte Baumaßnahme hat eine Fläche von ca. 6.270 qm und erstreckt sich über die Flurstücke 8/26, 8/27, 8/28, 8/29 und 8/30. Auf dem Grundstück stehen drei kürzlich sanierte Zeilenbebauungen aus den 1950er Jahren mit jeweils zwei Hauseingängen. Bei der ausgeschriebenen Maßnahme handelt es sich um eine Generalsanierung aller Kanalleitungen mit Schächten (Schmutz- und Regenwasser, Trennsystem) auf dem Grundstück Klaus-Groth-Straße 17-27 in Lüneburg. Die Mehrfamilienhäuser auf dem Grundstück sind die letzten Jahre umfassend saniert worden, wodurch alle Entwässerungs- und Abwasserpunkte am und im Gebäude vorgegeben sind. Nach erfolgter Kanalsanierung werden die Freianlagen des Grundstücks neugestaltet und aufgewertet, was unter anderem Zuwegungen, Müllplätze, Sitzmöglichkeiten, Zaunarbeiten, Fahrradständer, Wäschetore und einen überdachten Unterstand umfasst. Zudem werden südlich der drei Baukörper auf dem Grundstück Retentionsbecken für Regenwasser hergestellt, die mit einem Notüberlauf an den Regenwasserkanal angeschlossen werden. Im Zuge dieser Aufwertung wird ebenfalls ein neues Außenbeleuchtungskonzept für die gesamte Liegenschaft umgesetzt, bestehend aus Mast- und Pollerleuchten. Zudem wird im östlichen Bereich des Grundstücks an den Parkflächen eine neue Trafo-Anlage errichtet, die unteranderem acht 11 kW Ladestationen anschließt, die auch im Zuge der Maßnahme errichtet werden. Die drei Gebäude sind vollständig vermietet und bewohnt, wodurch während der gesamten Bauzeit alle 6 Hauseingänge zu jeder Zeit zugänglich und gesichert sein müssen. Der Spielplatz und die bestehenden Garagengebäude auf dem Flurstück sind nicht Teil der Maßnahme. Die Dachentwässerung der Garagengebäude wird lediglich an den neuen Regenwasserkanal angeschlossen. Schadstellen im bestehenden Asphaltbelag der Zufahrt und Betonpflasterbelag der Stellplätze werden ausgebessert, durch die Baumaßnahmen zerstörte Rasenflächen werden wieder instandgesetzt. Die beschriebenen Maßnahmen gehen aus den beiliegenden Planunterlagen hervor. Die ausgeschriebene Maßnahme ist in vier Lose aufgeteilt.
- Los 1: Tiefbauarbeiten und Kanalsanierung;
- Los 2: Elektroarbeiten;
- Los 3: Freianlagen;
- Los 4: Haustechnik und Nebenleistungen.

h)
Losweise Vergabe

Ja, Angebote sind möglich - für ein oder mehrere Lose

(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
01.03.2027
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
05.08.2027

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
01.12.2026 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
15.01.2027

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Preis (einschl. Umsatzsteuer). Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen ohne Bedingung. Skonto bzw. Nachlässe mit Bedingungen werden bei der Angebotswertung nicht berücksichtigt.

t)
Geforderte Sicherheiten

- Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).
- Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
mit den Vergabeunterlagen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
· Nachweis der Eintragung als Fachbetrieb im Bereich Tiefbau bei der Handwerkskammer (für Los 1: Tiefbauarbeiten und Kanalsanierung)
· Nachweis der Eintragung in die Handwerksrolle als Elektrotechniker-Fachbetrieb bei der Handwerkskammer (für Los 2: Elektroarbeiten)
· Nachweis der Eintragung als Fachbetrieb im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk bei der Handwerkskammer (für Los 4: Haustechnik und Nebenleistungen)
· Vorlage des Sachkundenachweises nach TRGS 524 für mind. zwei vor Ort tätige Beschäftigte (für Los 3: Freianlagen)
· Vorlage des Fachkundenachweises gem. DGUV Regel 101-004 (ehemals BGR 128) für den Aufsichtsführenden + Stellvertreter (für Los 3: Freianlagen)
· Eigenerklärung zur Einhaltung der verlangten Deckungssummen in der Betriebs- /
Berufshaftpflichtversicherung (Vordruck in den Vergabeunterlagen)
· ausgefülltes tabellarisches Entsorgungskonzept jeweils für das Los, für welches ein Angebot eingereicht wird (Vordrucke in den Vergabeunterlagen)
· Auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin: Vorlage von Unterlagen zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
(z.B.Jahresabschlüsse, Bankerklärungen etc.). Die Auftraggeberin behält sich vor, über Bieter, deren Angebot für einen Zuschlag in Frage kommt, eine Vollauskunft einer Wirtschaftsauskunftei einzuholen. Sollten dort zu Finanzlage, Zahlungsverhalten oder sonstigen Merkmalen negative Informationen vorliegen, die auf eine überdurchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit des Unternehmens hindeuten, wird die Auftraggeberin dem Bieter im Rahmen der Aufklärung Gelegenheit geben, die Angaben auf ihre sachliche Richtigkeit zu überprüfen und ggf. Einwände und Korrekturen anzubringen.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale Bonn, Stabsbereich Einkauf (VOEK),
Ellerstraße 56, 53119 Bonn, vergabe@bundesimmobilien.de


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