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Tendering Procedure

Tendering Procedure Details

Schweinfurt, Kornacherstraße 6, 330-Sonstige Außenwände/Vert. Baukonstr., außen

Next Steps

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26.10.2026

12.11.2026 08:00

174829-004

Bundesagentur für Arbeit - Bau- und Immobilienmanagement

26.10.2026 08:16

My e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesagentur für Arbeit, SB 93 Recht/Vergabe
Straße, Hausnummer:Lina-Ammon-Straße 9
Postleitzahl (PLZ):90471
Ort:Nürnberg
Telefon:+49 911-1777832

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 174829-004

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Agentur für Arbeit Schweinfurt, Kornacherstraße 6, 97421 Schweinfurt

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Beton
Vor dem Haupteingang des Arbeitsamtes in Schweinfurt ist ein unterirdisches Betonbauwerk mit einer Grundfläche von ca. 120 m² vorhanden. Bei dem Bauwerk handelt es sich um ein ehemaliges Löschwasserreservoir, welches aktuell über zwei Schächte zugänglich ist. Das Löschwasserreservoir soll zu einem Eisspeicher für die Beheizung des Arbeitsamtes umgenutzt werden. In diesem Zuge müssen Betonsanierungen und Abdichtungsarbeiten am Bauwerk durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen in 2 zeitlich voneinander getrennten Bauabschnitten. Zwischen den
beiden Bauabschnitten liegen mehrere Monate, da in der Zwischenzeit die Gebäudetechnik für den Eisspeicher eingebaut wird. Der Großteil der Arbeiten erfolgt im ersten Bauabschnitt.

Folgende Leistungen sind im 1. Bauabschnitt vorgesehen
Baustelleneinrichtung
- Baustelleneinrichtung inkl. Baustrom und Bauwasser - Beleuchtung im Bauwerk
- Belüftung Bauwerk
- Verkehrssicherung für Baustelleeinrichtungsfläche

Neue Montageöffnung
Für das Einbringen der Gebäudetechnik für den Eisspeicher ist eine größere Montageöffnung mit 150 cm Durchmesser erforderlich. Hierfür sind folgende Arbeiten vorgesehen:
- Freiräumen Gelände
- Entfernen und seitliches Lagern des Oberbodens
- Herstellen einer Baugrube mit Grundfläche 3 m x 3 m und einer Tiefe von ca. 1,90 m
inkl. Verbau
- Behelfsabstützung im Bauwerk
- Einschneiden einer runden Öffnung mit 200 cm Durchmesser in das Tonnengewölbe
- Ausheben und Entsorgen der freigeschnittenen, kreisrunden Betonscheibe
- Herstellen eines gewölbten Verstärkungsringes aus Stahlbeton in der eingeschnittenen
Öffnung inkl. Einkleben von Bewehrung in den Bestand
- Loses Auflegen einer Schachtabdeckung aus Stahlbeton mit 180 cm Durchmesser, in die eine kleinere Öffnung mit 60 cm Durchmesser integriert ist.
(Die Abdeckung wird zunächst nur lose aufgelegt, damit sie von anderen Gewerken wieder abgehoben werden kann.)
- Provisorisches Abdecken der kleineren Öffnung

Maßnahmen Bestandschächte
Die Bestandsschächte sollen erhalten werden, um sie für Lüftungszwecke zu nutzen. Folgende Arbeiten fallen an den Bestandsschächten an:
- Rückbau Schachtdeckel der Bestandsschächte
- Neue Schachtdeckel aus Stahlbeton in Ortbetonbauweise inkl. Einkleben von
Bewehrung
- Durchführung von Lüftungsrohren durch die Schachtdeckel
- Mauerwerkssanierung am gemauerten nördlichen Schacht
- Sickerstreifen aus Kies um die neuen Schachtdeckel herum

Maßnahmen Betoninstandsetzung
- Reinigen und Entfernen von losen Teilen der Beschichtung im Inneren des Bauwerks
- Entfernen von herausgequollenem Bitumen an den Fugen
- Abtragen von Hohllagen und Schadstellen in der Bodenplatte, am Gewölbe und an den Wänden
- Abtragen von Hohllagen und Schadstellen an der Hohlkehle zwischen Bodenplatte und Gewölbe
- Reprofilieren der Schad- und Fehlstellen inkl. Untergrundvorbereitung und Auftragen
Haftbrücke
- Starres Verpressen der Längsrisse im Tonnengewölbe
- Starres Verpressen der Risse in der Bodenplatte
- Dehnfähiges Verpressen der Risse in den Querfugen
- Einschneiden der Querfugen in der Bodenplatte

Maßnahmen Abdichtung
- Einbauen einer Dampfbremse als Trennlage zum Betonuntergrund
- Abdichten des Bauwerks von innen mit lose verlegten Kunststoff-Dichtbahnen
o inkl. Verschweißen der Bahnen
o inkl. Kanten- und Eckausbildungen
o inkl. Abdichten des Pumpensumpfes
o inkl. Einbau Entlüftungsventile
o inkl. mechanische Randbefestigung außerhalb des Wasserspiegels
- Kontrolle der Schweißnähte
- Verlegen einer zusätzlichen Schutzlage auf dem Boden

Nach dem Ende des 1. Bauabschnittes kann die Baustelleinrichtung zurückgebaut werden. Es müssen lediglich der Verbau und die Umzäunung des Verbaus bis zum Ende des 2. Bauabschnittes vorgehalten werden.
Nach Ende des 1. Bauabschnittes wird dann die Technik des Eisspeichers eingebaut. Dafür muss die lose aufgelegte Schachtabdeckung von anderen Gewerken abgehoben werden können. Ist die Technik in den Speicher eingebaut, folgt der 2. Bauabschnitt.

Folgende Maßnahmen sind im 2. Bauabschnitt vorgesehen:

Maßnahme Montageöffnung
- Erforderliche Baustelleneinrichtung
- Vermörteln und damit Fixieren der Schachtabdeckung
- Aufsetzen von Schachtringen mit 60 cm Durchmesser als zukünftiger Wartungszustieg
- Abdichten des Übergangs Verstärkungsring zu Schachtabdeckung mit Flüssigkunststoff
inkl. Vorbereiten des Untergrundes
- Aufsetzen eines Schachtdeckels mit integrierten Lüftungskamin auf den Schacht
- Einbau einer Drainschicht inkl. Trennvlies auf dem Schachtdeckel
- Verfüllen der Baugrube inkl. Rückbau des Verbaus

g)
Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Zweck der baulichen Anlage
Zweck des Auftrags

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
08.02.2027
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
23.12.2027
Weitere Fristen

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.

alle unter C) und 3.1 geforderten Anlagen, die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind, außer VHB Formblatt 213 "Angebotsschreiben", dessen Fehlen den Ausschluss des Angebots zur Folge hat.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
12.11.2026 - 08:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
09.12.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

1 Preis (100%)

s)
Öffnung der Angebote

12.11.2026 - 08:00 Uhr
Ort der Eröffnung
Bundesagentur für Arbeit, SB 93 Recht/Vergabe, Lina-Ammon-Straße 9, 90471 Nürnberg
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Bietervertreter sind entsprechend § 14 VOB/A nicht zugelassen. Sind nur elektronische Angebote zugelassen, wird die Öffnung der Angebote von mindestens zwei Vertretern des Auftraggebers gemeinsam an einem Termin (Öffnungstermin) unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt.

t)
Geforderte Sicherheiten

Sicherheiten für die vertragsgemäße Erfüllung und für die Erfüllung von Mängelansprüchen ab einer Netto-Auftragssumme von 250.000 Euro in Höhe von 5 v.H. der Auftragssumme.

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

Entsprechend § 16 VOB/B in der aktuellen Fassung.

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaften auftreten und den bevollmächtigten Vertreter benennen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 VHB Bund "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, das in den Vergabeunterlagen enthalten ist.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Keine

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesagentur für Arbeit, SB 93 Recht/Vergabe
Justiziariat
Lina-Ammon-Str. 9
90471 Nürnberg


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