Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- schriftlich (nicht elektronisch)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Für jedes Los wird ein gesondertes Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform geführt.
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose.
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Los 02 Grobmengen:
Ausbau und Einlagern von 22 historischen Türen und 15 Zargen im Bestand für die Instandsetzung durch Reinigen, Schleifen, bzw. Abbeizen, Ergänzen, Spachteln, die Aufarbeitung von Metallelementen, Aufbringen des neuen Farbanstrichs
Ausbau und Einlagern von Sockelleisten 27m und Bordüre 2m
Einlagern von 4 historischen Fenstern (bereits ausgebaut)
h)
Losweise Vergabe
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
Die Leistung ist zu vollenden: 1. Ausbau: bis z. 08.01.2027; 2. Einlagerung u. Aufbereitung: bis z. 23.08.2028; 3. Einbau: bis z. 13.09.2028
Hinweis zu 2. u. 3: Zeitpunkt vorbehaltlich evtl. Anpassungen in Abhängigkeit zum tatsächlichen Bauablauf
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Zuschlagskriterium ist der Preis.
s)
Öffnung der Angebote
t)
Geforderte Sicherheiten
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
ALLGEMEINES:
Die Eignung ist durch Vorlage der Präqualifizierungsnummer oder vorläufig durch die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“ gem. Formblatt 124 (FB 124) mit dem Angebot nachzuweisen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
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Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung zusätzlich zu oben Genanntem ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist die Eignung zusätzlich zu oben Genanntem auf gesondertes Verlangen ebenfalls ggf. durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise zu ergänzen.
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Nicht präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung zusätzlich zu oben Genanntem ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen, auch präqualifizierten, ist die Eignung zusätzlich zu oben Genanntem auf gesondertes Verlangen ebenfalls ggf. durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise zu ergänzen.
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IM EINZELNEN:
Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
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Erklärung, dass in der Vergangenheit die ausgeschriebenen Leistungen bereits ausgeführt worden sind, d. h. die Leistungen gem. Leistungsbeschreibung an Türen, die älter als 80 Jahre waren/sind („Vorkriegstüren“): Vorzulegen sind drei Referenznachweise zu in den letzten fünf Kalenderjahren bereits ausgeführten Leistungen unter Bekanntgabe von Art der ausgeführten Leistungen, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartiger Benennung des eigens bzw. mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen, Ansprechpartner zur Referenzangabe sowie zusätzlich eine aussagekräftige Fotodokumentation zu den bereits ausgeführten Leistungen.
(Angabe und Vorlage MIT dem Angebot )
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Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
Angaben zur Zahl der der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigen Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
(erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle)
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Erklärung zu Handelsregistereintragung, Eintrag in die Handwerksrolle für die auszuführenden Leistungen, Eintrag bei der Industrie- und Handelskammer bzw. Nichtverpflichtung einer Eintragung in die genannten Register.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage der entsprechenden Bestätigung der Erklärung: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
(erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle).
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Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt, noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
Gegebenenfalls Erklärung zur rechtskräftigen Bestätigung eines Insolvenzplanes und Vorlage desselben auf Verlangen.
(erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle).
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Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt:
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vorliegen.
Erklärung, dass in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Wettbewerbsregister geführt hat, eine Belegung mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro erfolgt ist.
Erklärung, ob/dass ein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorliegt.
Erklärung, dass zwar ein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vorliegt, jedoch Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen wurden, durch die die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
Ab einer Auftragssumme von 50.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG beim Bundeskartellamt anfordern.
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Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zurgesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurde.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, soweit das Unternehmen/der Betrieb beitragspflichtig ist, Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EstG.
(erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle)
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Erklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
(Angabe MIT dem Angebot - auf FB 124)
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage einer qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen.
(erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle)
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- aktueller Haftpflichtversicherungsnachweis
- Urkalkulation
(erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle)
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Für evtl. Nachunternehmer (Formblatt 233) gilt:
Nachweise der Eignung durch Vorlage der Eigenerklärung (FB 124) unter Vorlage aller Einzelnachweise (siehe „IM EINZELNEN“) bzw. Nachweis der Präqualifikation haben erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu erfolgen.
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Die auf gesondertes Verlangen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegenden Unterlagen/Nachweise/Bescheinigungen sind entweder per e-mail an vergabestelle@neustadtanderorla.de oder per elektronischer Kommunikation über die Vergabeplattform innerhalb einer nach Tagen bestimmten Frist zu übermitteln.
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Weitere Hinweise:
Formblatt Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gem. § 8 Abs. 1 S. 1
(ACHTUNG! ÄNDERUNG DES THÜRINGER VERGABEGESETZES ZUM 01.01.2024! BITTE UNBEDINGT BEACHTEN!: Dieses FB ist unbedingt VOLLSTÄNDIG ausgefüllt bereits MIT dem Angebot abzugeben/vorzulegen! Es gelten insofern die Erläuterungen zur Eigenerklärung zum Thür. Vergabegesetz gem. § 8 Abs. 1 S. 1 ThürVgG, um deren Beachtung gebeten wird!)
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Die Beantwortung von Bewerber-/Teilnehmer-/Bieterfragen als Änderung, Ergänzung bzw. Konkretisierung der Teilnahme-/Vergabeunterlagen wird Bestandteil der Teilnahme-/Vergabeunterlagen; insbesondere auch Bestandteil der Vertragsunterlagen.
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Hinweis zu den Referenzen:
Es werden nur 3 Referenzen gefordert. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Es steht Ihnen frei, weitere als geeignet angesehene Referenzen zu benennen, da eine Nachforderung bzw. ein Nachreichen anderer (geeigneterer) Nachweise nach Ablauf der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Der AG behält sich das Recht vor, die angegebenen Referenzen zu überprüfen.
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Nachprüfung behaupteter Verstöße
Es besteht die Möglichkeit einer Nachprüfung des Vergabeverfahrens durch die Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt.
Beanstandungen der beabsichtigten Vergabeentscheidung sind
- elektronisch (in Textform) entweder per e-mail: vergabestelle@neustadtanderorla.de oder per Kommunikation über die Vergabeplattform
- an die Vergabestelle
Stadtverwaltung Neustadt an der Orla
Zentrale Vergabestelle
Markt 1
07806 Neustadt an der Orla
zu richten.
Im weiteren Verfahren nach § 14 Abs. 2 ThürVgG ist das
Thüringer Landesverwaltungsamt Referat 214
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar
als Nachprüfungsbehörde zuständig.
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Die Kostenfolge aus dem Nachprüfungsverfahren ergibt sich aus § 14 Abs. 5 ThürVgG.
Es wird darauf hingewiesen, dass für Amtshandlungen der Vergabekammer Kosten (Gebühren und Auslagen) zur Deckung des Verwaltungsaufwandes erhoben werden.