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Ausschreibungsdetails

4727F50502 - Herausforderungen für die Entsorgung und Endlagerung radioaktiver Abfälle aus alternativen Reaktorkonzepten

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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14.10.2026

25.11.2026 08:00

Z5/BASE62220/4727F50502

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung

14.10.2026 11:30

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)
Straße, Hausnummer:Wegelystraße, 8
Postleitzahl (PLZ):10623
Ort:Berlin

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

Z5/BASE62220/4727F50502

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

25.11.2026 - 08:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

01.02.2027

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=899214

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d)
Anforderungsfrist

25.11.2026 - 08:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Die Entwicklung alternativer Reaktorkonzepte, teilweise auch als Reaktoren der vierten Generation bezeichnet, wird im Ausland aktiv vorangetrieben. Diese Konzepte sollen laut ihren Entwicklern in einer Reihe von Merkmalen Vorteile gegenüber Leichtwasserreaktoren aufweisen. Einige dieser Vorteile sollen beispielsweise sein: Eine höhere Wirtschaftlichkeit, eine gesteigerte Sicherheit sowie Vorteile mit Blick auf die anfallenden Abfälle.
Besagte Vorteile sollen beispielsweise aus einem höheren Brennstoffnutzungsgrad oder einem höheren Wirkungsgrad der Stromerzeugung resultieren. Gleichzeitig unterscheiden sich die anfallenden Abfallströme teils erheblich von den Abfallströmen aus Leichtwasserreaktoren. Hieraus ergeben sich potentiell neue Fragen zum Umgang mit diesen Abfallströmen sowie zu der Sicherheit eines möglichen Endlagers.
Im Rahmen dieses einjährigen Vorhabens soll im Auftrag des BASE untersucht werden:
- Wie unterscheiden sich die Abfallströme von alternativen Reaktorkonzepten qualitativ von den Abfallströmen aus Leichtwasserreaktoren?
- Wie verändern sich für drei Kombinationen aus Reaktor- und Brennstofftechnologie die Abfalleigenschaften quantitativ?
- Wie wirken sich die identifizierten Unterschiede auf die Sicherheit der Endlagerung aus?

b)
CPV-Codes

Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung (73100000-3)

c)
Ort der Leistungserbringung

Berlin

6.
Angaben zu Losen

b)
Angebote für Lose

Angebote sind möglich für

nur ein Los

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist

maximal 12 Monate, beginnend ab dem 01.03.2027

9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen

keine

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Für den Vertrag findet die ABFE-BMUV (Stand: Dezember 2021), und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie beinhaltet u. a. die Regelungen:
- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder Gesamtleistung) erfolgen.
- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung ausgezahlt.
- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.
Die ABFE-BMUV finden Sie in den Vergabeunterlagen.
Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters grundsätzlich ausgeschlossen sind.

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Die Eignung der bietenden Unternehmen ist durch Angabe der folgenden Referenzen nachzuweisen:
Relevante Referenzen mit Bezug zum Forschungsvorhaben:
- 1 Referenzprojekt, aus denen einschlägige Kenntnisse in der Erbringung von Sachverständigenleistungen oder wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich nuklearer Anlagen hervorgehen
- 1 Referenzprojekt, aus denen Fachkenntnisse zur Bewertung von neuartigen Reaktorkonzepten hervorgehen
- 1 Referenzprojekt, aus denen Fachkenntnisse im Bereich der Bewertung der Sicherheit der Endlagerung von Kernbrennstoffen hervorgehen
Die Referenzen sind durch entsprechende Referenzprojekte (Dienstleistungen/Aufträge unter Angabe vom Auftraggebenden, Auftragsvolumen) nachzuweisen.
Die aufgeführten Referenzprojekte dürfen nicht älter als 5 Jahre alt sein, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist.
Im Rahmen der Vorlage der Referenzen ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Erbringung aller vorgenannten Tätigkeiten jeweils durch gesonderte Referenzprojekte nachgewiesen wird. Vielmehr ist es auch möglich, dass einzelne Referenzprojekte mehrere oder auch alle der geforderten Referenzen abdecken. Zwingend erforderlich ist aber, dass die Referenzen zusammengenommen alle vorgenannten Tätigkeiten nachweisen. Es kann ferner auf eingereichte Unterlagen verwiesen werden.
Der Bietende erklärt sich mit der Abgabe des Angebots bereit, bei Bedarf Informationen bereitzustellen, die geeignet sind, die Referenzen hinsichtlich ihrer Validität zu überprüfen.

12.
Zuschlagskriterien

siehe Bewertungsmatrix

13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss

In den Vergabeunterlagen werden die besonderen Bedingungen für Bietergemeinschaften beschrieben. Diese enthalten u. a. eine gesamtschuldnerische Haftung sowie die Bestimmung der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber, der die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt.

14.
Sonstige Angaben

Es gilt deutsches Recht.


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