Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Verhandlungsvergabe mit TW nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree- Havel
Straße, Hausnummer:Mehringdamm 129
Postleitzahl (PLZ):10965
Ort:Berlin
Telefon:+49 3381 2660
Telefax:+49 3381 266321
E-Mail: wsa-spree-havel@wsv.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Verhandlungsvergabe mit TW nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
2026--816W1-059
3.
Angaben zu Teilnahmeanträgen / Angeboten
a)
Form der Teilnahmeanträge / Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Teilnahmefrist
16.11.2026 - 10:00 Uhr
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=898888
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=898888
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
16.11.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Zum Außenbezirk Brandenburg des WSA Spree-Havels gehört die im Woltersdorfer Altkanal, km 3,15, gelegene ehemalige Schleuse Plaue. Sie besteht aus 2 getrennten Schleusenkammern. Die südliche Kammer wurde nach mehreren Umbaumaßnahmen im Jahr 1823 mit einer massiven Klinkerwand ausgestattet. 1930 verlor die Schleuse an Funktionalität und wurde zu einem Wehr umgebaut. Seit 1972 wird als Verschlusskörper ein Schützenwehr aus einer Stahlkonstruktion verwendet. Das Schadensbild des Mauerwerks der ehemaligen Schleusenkammer reicht von tiefen ausgespülten Fugen über vertikale und horizontale Risse durch das Mauerwerk, bis hin zu herabgefallenden und durch Frost ausgebrochenen Mauerwerksteilen.
Insbesondere ist für die Sanierung der Anlage ein denkmalgerechtes Konzept zu entwerfen, welches die Sanierung der Anlagenwände, des Oberhauptes, der Schleusenausrüstung und die Planung neuer Dammbalken beinhaltet. Denn momentan erfolgt die Trockenlegung der Anlage durch den Einsatz von Sandsäcken, die in ihrer Anschaffung und Montage unwirtschaftlich sind. Um zukünftige Kosten infolge einer fortschreitenden Schadentwicklung des Mauerwerkes sowie zusätzliche Unterhaltungskosten bei der Trockenlegung der Anlage zu vermeiden, soll die erforderliche Sanierung zeitnahe durchgeführt werden.
Die Leistung umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI mit den Leistungsphasen 1, 2, 3, 5 und 6.
Für die Tragwerksplanung werden die Leistungsphasen 1-6 nach § 51 HOAI gefordert.
Ziel des hier aufgelegten Vergabeverfahrens ist die Erstellung einer Planung, die die Sanierung der Mauerwerkswände der gesamten Anlage so umsetzt, dass ein standsicheres, verkehrssicheres und dauerhaftes Bauwerk wiederhergestellt wird, welches allen Anforderungen systemkritischer Bauwerke, unter Anbetracht des Denkmalschutzes, erfüllt.
Tragwerk
Insbesondere ist für die Sanierung der Anlage ein denkmalgerechtes Konzept zu entwerfen, welches die Sanierung der Anlagenwände, des Oberhauptes, der Schleusenausrüstung und die Planung neuer Dammbalken beinhaltet. Denn momentan erfolgt die Trockenlegung der Anlage durch den Einsatz von Sandsäcken, die in ihrer Anschaffung und Montage unwirtschaftlich sind. Um zukünftige Kosten infolge einer fortschreitenden Schadentwicklung des Mauerwerkes sowie zusätzliche Unterhaltungskosten bei der Trockenlegung der Anlage zu vermeiden, soll die erforderliche Sanierung zeitnahe durchgeführt werden.
Die Leistung umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI mit den Leistungsphasen 1, 2, 3, 5 und 6.
Für die Tragwerksplanung werden die Leistungsphasen 1-6 nach § 51 HOAI gefordert.
Ziel des hier aufgelegten Vergabeverfahrens ist die Erstellung einer Planung, die die Sanierung der Mauerwerkswände der gesamten Anlage so umsetzt, dass ein standsicheres, verkehrssicheres und dauerhaftes Bauwerk wiederhergestellt wird, welches allen Anforderungen systemkritischer Bauwerke, unter Anbetracht des Denkmalschutzes, erfüllt.
Tragwerk
b)
CPV-Codes
Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau (71322000-1)
c)
Ort der Leistungserbringung
Schleusenweg 3A, 14774 Brandenburg an der Havel
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Keine Losweise Vergabe
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
siehe Vertragsunterlagen
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
Keine
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Siehe Exel-Tabelle (Eignungskriterien)
Referenzen im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (Schleusen und Wehre) - Wichtung 20 %, Es sind 3 Referenzen anzugeben. Aus den angegeben Referenzen wird die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Es ist eine maximale Punktzahl von 5 möglich.
Referenzen im Bereich Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke (Schleusen und Wehre) - Wichtung 20 %, Es sind 3 Referenzen anzugeben. Aus den angegeben Referenzen wird die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Es ist eine maximale Punktzahl von 5 möglich.
Referenzen im Bereich Massivbau von Schleusen und Wehren (Planungsleistungen) - Wichtung 40%, Es sind 3 Referenzen anzugeben. Aus den angegeben Referenzen wird die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Es ist eine maximale Punktzahl von 5 möglich.
Referenzen im Bereich denkmalgeschützter Wasserbauwerke (Planungsleistungen) - Wichtung 20 %, Siehe Excel-Tabelle (Eignungskriterien)
Der Nachweis der Eignung kann durch die Eigenerklärung gemäß der „Eigenerklärung Eignung“ Formblatt 133/333a-L/F erbracht werden. Diese ist bei
Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaften für jedes Mitglied getrennt abzugeben.
Bei Bewerbergemeinschaften: Angabe über die Zusammensetzung der Bewerber-/ Bieter-Arbeitsgemeinschaft. Formblatt 401.
Referenzen im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (Schleusen und Wehre) - Wichtung 20 %, Es sind 3 Referenzen anzugeben. Aus den angegeben Referenzen wird die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Es ist eine maximale Punktzahl von 5 möglich.
Referenzen im Bereich Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke (Schleusen und Wehre) - Wichtung 20 %, Es sind 3 Referenzen anzugeben. Aus den angegeben Referenzen wird die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Es ist eine maximale Punktzahl von 5 möglich.
Referenzen im Bereich Massivbau von Schleusen und Wehren (Planungsleistungen) - Wichtung 40%, Es sind 3 Referenzen anzugeben. Aus den angegeben Referenzen wird die durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Es ist eine maximale Punktzahl von 5 möglich.
Referenzen im Bereich denkmalgeschützter Wasserbauwerke (Planungsleistungen) - Wichtung 20 %, Siehe Excel-Tabelle (Eignungskriterien)
Der Nachweis der Eignung kann durch die Eigenerklärung gemäß der „Eigenerklärung Eignung“ Formblatt 133/333a-L/F erbracht werden. Diese ist bei
Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaften für jedes Mitglied getrennt abzugeben.
Bei Bewerbergemeinschaften: Angabe über die Zusammensetzung der Bewerber-/ Bieter-Arbeitsgemeinschaft. Formblatt 401.
12.
Zuschlagskriterien
Die Angebotswertung erfolgt für mehrere Zuschlagskriterien gemäß nachfolgender Gewichtung (vgl. Formbaltt 313)
Preis - 50 Wichtungspunkte
Qualität, Organisation, Personaleinsatz, Verfügbarkeit - 30 Wichtungspunkte
- Projektbezogener Personaleinsatzplan mit Qualifikation, Auftragsbezogene Verfügbarkeit des projektleitenden Personals, Organisation der Qualitätssicherung für diesen Auftrag.
Konzeptidee - 20 Wichtungspunkte
- Lösungsvorschläge für die gestellte Planungsaufgaben/ Konzeptideen, Konzeptionelle fachliche Präsentation und Souveränität.
Preis - 50 Wichtungspunkte
Qualität, Organisation, Personaleinsatz, Verfügbarkeit - 30 Wichtungspunkte
- Projektbezogener Personaleinsatzplan mit Qualifikation, Auftragsbezogene Verfügbarkeit des projektleitenden Personals, Organisation der Qualitätssicherung für diesen Auftrag.
Konzeptidee - 20 Wichtungspunkte
- Lösungsvorschläge für die gestellte Planungsaufgaben/ Konzeptideen, Konzeptionelle fachliche Präsentation und Souveränität.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Dafür ist das Formblatt 401- L/F "Erklärung der Bewerber-/ Bieter-/Arbeitsgemeinschaft" m den Teilnahmeunterlagen einzureichen.
14.
Sonstige Angaben
Die Anforderung der Unterlagen sowie die Abgabe des Angebotes sind nur über die e-Vergabeplattform des Bundes zugelassen.
Nähere Informationen zum Thema e-Vergabe können unter http://www.evergabeonline.info/index.html abgerufen werden.
Bewerberanfragen sind schriftlich über die e-Vergabeplattform zu richten.
Bewerberanfragen werden telefonisch nicht beantwortet.
Auskünfte und ergänzende Informationen, die für die Bearbeitung des Angebotes von Bedeutung sind, teilt der Auftraggeber über die e-Vergabeplattform
mit.
Eine Weitergabe oder Veröffentlichung von Unterlagen, die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt werden, ist grundsätzlich nicht
zulässig.
Eine Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit dies zur Bildung von Bietergemeinschaften oder zur Beauftragung von Unterauftragnehmern erforderli
ist.
Diese sind vom Bewerber vertraglich in gleicher Weise zu verpflichten.
Bewerber, die bis zum 16.12.2026 keine Nachricht erhalten haben, können davon ausgehen, dass sie im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtig
worden sind.
Eine Benachrichtigung bei Nichtberücksichtigung erfolgt nicht.
Es gilt deutsches Recht.
Für das endgültige Angebot ist gemäß § 126a BGB die qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetz (VDG) erforderlich.
Nachprüfungsstelle bei der GDWS
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U20
-Nachprüfungsstelle-
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228 42968-1155
gdws@wsv.bund.de
Nähere Informationen zum Thema e-Vergabe können unter http://www.evergabeonline.info/index.html abgerufen werden.
Bewerberanfragen sind schriftlich über die e-Vergabeplattform zu richten.
Bewerberanfragen werden telefonisch nicht beantwortet.
Auskünfte und ergänzende Informationen, die für die Bearbeitung des Angebotes von Bedeutung sind, teilt der Auftraggeber über die e-Vergabeplattform
mit.
Eine Weitergabe oder Veröffentlichung von Unterlagen, die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt werden, ist grundsätzlich nicht
zulässig.
Eine Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit dies zur Bildung von Bietergemeinschaften oder zur Beauftragung von Unterauftragnehmern erforderli
ist.
Diese sind vom Bewerber vertraglich in gleicher Weise zu verpflichten.
Bewerber, die bis zum 16.12.2026 keine Nachricht erhalten haben, können davon ausgehen, dass sie im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtig
worden sind.
Eine Benachrichtigung bei Nichtberücksichtigung erfolgt nicht.
Es gilt deutsches Recht.
Für das endgültige Angebot ist gemäß § 126a BGB die qualifizierte elektronische Signatur nach dem Vertrauensdienstegesetz (VDG) erforderlich.
Nachprüfungsstelle bei der GDWS
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U20
-Nachprüfungsstelle-
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228 42968-1155
gdws@wsv.bund.de
15.
Begrenzung der Anzahl der Bewerber
Mindestzahl: 3
Die Zahl der nach dem Teilnahmewettbewerb auszuwählenden Bewerber für das
Verhandlungsverfahren wird auf max. 5 begrenzt.
Die Zahl der nach dem Teilnahmewettbewerb auszuwählenden Bewerber für das
Verhandlungsverfahren wird auf max. 5 begrenzt.
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