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Ausschreibungsdetails

FE 03.0654/2024/DGB - Digitalisierung der LSA - Leitfaden zur Erstellung und Pflege von MAPEM und SPATEM für kooperative LSA (C-ITS)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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06.10.2026

10.11.2026 06:00

Z2p-FE 03.0654/2024/DGB

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

06.10.2026 10:48

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
Internet-Adresse: http://www.bast.de

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

Z2p-FE 03.0654/2024/DGB

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

10.11.2026 - 06:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

22.01.2027

c)
Sprache

Deutsch

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=897314

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d)
Anforderungsfrist

10.11.2026 - 06:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Für das vernetzte, das hochautomatisierte und perspektivisch das autonome Fahren bildet die Kommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander, aber vor allem auch zwischen der ver-kehrstechnischen Infrastruktur und den Fahrzeugen eine wesentliche Rolle. Auf internationaler Ebene wurden hierfür kooperative intelligente Verkehrssysteme (engl. C-ITS) mit entsprechen-den Diensten spezifiziert und harmonisiert. Erste Anwendungen dieser Dienste wie beispiels-weise die Priorisierung von Einsatzfahrzeugen und von Fahrzeugen des öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) werden bereits heute zunehmend umgesetzt. Der Informationsaustausch bei einer Direktkommunikation erfolgt dabei zwischen sogenannten On Board Units (OBU) in den Fahrzeugen und Road Side Units (RSU) seitens der verkehrstechnischen Infrastruktur, vorwiegend an Lichtsignalanlagen (LSA). Im Fokus des beabsichtigten Forschungsvorhabens stehen die durch RSU an LSA versendeten Informationen zur Knotentopologie in Form der MAPEM-Nachricht (Map extended Message) und zum Signalisierungszustand in Form einer SPATEM-Nachricht (Signal Phase and Timing extended Message).
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, den harmonisierten Einsatz von kooperativen intelli-genten Verkehrssystemen (engl. C-ITS) an Lichtsignalanlagen zu unterstützen. Hierfür soll eine deutschlandweite Übersicht der bereits erfolgten Umsetzungen erstellt werden. Zudem gibt es trotz umfangreicher Leitfäden, Spezifikationen und Standards noch zahlreiche Themen deren praktische Umsetzbarkeit durch zusätzliche Empfehlungen und eine leicht zugängliche Aufbereitung weiter unterstützt werden können. Im Rahmen des Projekts sollen durch präg-nant aufbereitete, kompakte und visuell ansprechende Leitfäden derartige Lücken geschlossen werden. Hierunter fallen beispielsweise Aspekte zur Harmonisierung des Planungs- und Ver-sorgungsprozesses, eine Sammlung von Best Practice Beispielen, Empfehlungen zu betriebli-chen Themen und der Pflege von C-ITS Nachrichten und Komponenten im Betrieb sowie Hin-weise zum Thema Datenschutz und zum europäischen Vertrauensraum (PKI - Nutzung).

b)
CPV-Codes

Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)

c)
Ort der Leistungserbringung

51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

"Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrung im Bereich von koope-rativen intelligenten Verkehrssystemen oder im Bereich von Lichtsignalanlagen nachzuweisen durch mindestens 2 abgeschlossene Referenzprojekte aus den letzten 3 Jahren.
Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung von Erhebungen mit Fragebögen oder Onlinebe-fragungen nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren.
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.

12.
Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss

Gesamtschuldnerisch haftend

14.
Sonstige Angaben

Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.


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