Ausschreibungsdetails
Das Land Sachsen-Anhalt benötigt im Rahmen der Fördermittelvergabe für den Neubau der Biobank Angaben zu Ihrem Unternehmen und dessen wirtschaftlich Berechtigten aufgrund gesetzlicher Vorgaben zur Geldwäscheprävention (GWG) und EU-Förderregularien der Verordnung (EU) Nr. 2021/1060. Diese Daten (Anlage 1.6) sind mit dem Angebot einzureichen.
Die Eigenerklärungen entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 bzw. 2014/833 (Eigenerklärung Sanktionen gegen Russland, Anlage 6.2) ist ebenfalls ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
Die Angebote sowie weiteren Unterlagen sind elektronisch in Textform als PDF-Dokument in deutscher Sprache über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) zu übermitteln und fristgerecht einzureichen. Angebote sind nur dann fristgerecht eingereicht, wenn sie rechtzeitig zur Angebotsfrist (12.11.2026, um 10:00 Uhr) auf der Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) eingegangen sind. Die Angebotsöffnung findet daher unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausschließlich elektronisch statt. Schriftliche (per Post eingereichte) Angebote sind nicht zugelassen und werden nicht gewertet.
Enthalten die Bekanntmachung oder die bereitgestellten Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) darauf hinzuweisen.
Etwaige Fragen zum Verfahren sind über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) bis spätestens 05.11.2026 zu stellen. Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Verfahrens vor, nach Fristablauf eingehende Rückfragen nicht mehr zu beantworten. Die eingegangenen Rückfragen nebst entsprechenden Antworten werden gesammelt und in anonymisierter Form über die Plattform den Vergabeunterlagen beigefügt und veröffentlicht.
Der Vertragsentwurf wird mit der Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Änderungsbedürftige Punkte des Entwurfs aus Bietersicht sind als Bieterfrage ebenfalls bis zum 05.11.2026 zu formulieren. Das eingereichte Angebot muss auf den Bedingungen des Vertragsentwurfs basieren. Sollte dies nicht der Fall sein, muss das Angebot ausgeschlossen werden, da dies mithin nicht den Vergabebedingungen entspricht. Eine Änderung des Vertrages nach Angebotsabgabe ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
Zu Punkt 8.1.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung über die ORG-0001 (Zentrale Vergabestelle) und danach über die zuständige Sachbearbeitung im jeweiligen Amt für Immobilien- und Baumanagement.
Wichtiger Hinweis zur Nutzung der Vergabeunterlagen:
Die im Rahmen dieses offenen Vergabeverfahrens bereitgestellten Unterlagen dienen ausschließlich der Teilnahme am Wettbewerb und dürfen nur für diesen Zweck verwendet werden. Jede Vervielfältigung, Verbreitung, Veröffentlichung oder sonstige Nutzung, die über die Angebotsabgabe hinausgeht, ist ausdrücklich untersagt. Die Unterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers weder ganz noch teilweise an Dritte weitergegeben oder vervielfältigt werden.
Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
§ 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern)
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: den §§232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§232b bis 233a StGB (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit,
Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung)
§124 (1) Nr. 2 GWB
Wesentliches Planungsziel ist die Realisierung der Baumaßnahme innerhalb des genehmigten Budgets (gem- KVM-Bau) von 23,0 Mio. EUR für die Kostengruppen 200 bis 700. Die Förderperiode endet am 31.12.2027. Das Vorhaben ist inkl. Schlussbericht gegenüber der EU-Kommission bis zum 31.12.2029 abzurechnen. Die aktuelle Erlasslage legt den verwaltungstechnischen Abschluss für die EFRE-Förderung (geprüfter Schlussbericht, Abschlussschreiben durch die IB, Abschluss Datenerfassung) auf den 31.12.2028 fest. Aus diesem Grund umfassen die Leistungspflichten des Auftragnehmers auch die Kosten- und Terminverfolgung, jeweils zum Monatsersten.
Das für die Planung zur Verfügung stehende Grundstück liegt auf dem Gelände des Universitätsklinikums Magdeburg und ist derzeit mit dem noch abzubrechendem Gebäude 30 überbaut. Die für die Planung zur Verfügung stehende Grundfläche beträgt ca. 2.150 m². Die Nutzungsfläche gem. KVM-Bau beträgt ca. 1.183 m². Die Grundlage der Planung bildet der Bauantrag nach RLBau von 07/2024 und die KVM-Bau von 06/2026 ab.
Für das Projekt ist die Anwendung von BIM in allen Planungsdisziplinen zwingend erforderlich. Zur Gewährleistung einer effizienten Planung und Umsetzung wurde durch den Auftraggeber ein externer BIM-Koordinator beauftragt. Das CAD-Pflichtenheft des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. einschl. aller Leitlinien ist vollumfänglich umzusetzen. Die Anwendung des CADCAFM-Pflichtenheft AIB ist ebenfalls notwendig.
Für die EFRE-Förderperiode 2021-2027 ist die Klimaverträglichkeit eine grundlegende Zugangsvoraussetzung und muss im Rahmen der Umsetzung des Bauvorhabens gewährleistet sein und nachgewiesen werden.
Weitere Angaben und Anforderungen sind den Bekanntmachungsunterlagen einschl. Anlagen zu entnehmen.
Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Sicherheits- und Gesundheitsschutz-koordination für die Leistungsstufe 1 und die Leistungsstufe 2 für die vorgezogenen Maßnahmen. Eine weitere stufenweise Beauftragung für die Baumaßnahmen ist geplant. (siehe Vertrag)
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 3 bis 8 für die weiteren Maßnahmen ist vorgesehen. Diese ist abhängig von der Genehmigung der Projektunterlage (PU) durch das Ministerium für Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt. Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zugunsten des Auftraggebers. Die Planungsaufgabe und der Planungsumfang können durch die Vergabestelle jederzeit räumlich, baulich oder zeitlich modifiziert (vergrößert/verkleinert) und um weitere Maßnahmen ergänzt werden. Die Vergabestelle erwartet, dass im Fall einer Beauftragung das angebotene Projektteam zur Sicherstellung der Terminstellung sofort und vollumfänglich zur Verfügung steht. Im Bedarfsfall ist zur Sicherstellung der Termineinhaltung eine Aufstockung der Teamstärke zu gewährleisten. Das Planungsteam ist in der notwendigen Form aufzustellen, das Vorhaben in Planung und vor allem in der Ausführung sehr eng zu betreuen.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen einzeln oder zeitlich gestaffelt vorzunehmen.
Dieser Auftrag kann verlängert werden.
Beschreibung der Verlängerung: Weitere optionale Planungsphasen (siehe Angaben zu Optionen). Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht.
Nachweis der Berufszulassung gemäß §44 VgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen. Eine Bauvorlageberechtigung ist bei Verfahren für technische Gebäudeausrüstung nicht erforderlich.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR und einer Deckungssumme für sonstige Schäden von mindestens 3.000.000 EUR nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall jeweils mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung hat durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens zu erfolgen. Die Jahreshöchstleistung muss mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme betragen. Der geforderte Nachweis kann zunächst auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, mit der dieses den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen für den Auftragsfall zusichert.
30.000 € Umsatz (brutto) für Leistungen, die dem Auftragsgegenstandt entsprechen aus den letzten 3 Geschäftsjahren. Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz - das jährliche Gesamthonorar - für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Anteil der Unterauftragsvergabe bei Bedarf angeben.
Erbrachte vergleichbare Planungsleistungen sind in den abgeforderten Referenzen gem. geforderter Kriterien darzustellen:
Der Nachweis der geforderten fachlichen Kompetenz in den nachfolgend definierten Referenzkategorien I (Mindestrefenz) und II (Spezifische Referenz II) ist ausschließlich durch ein geeignetes Referenzprojekt dieser Kategorie durch Angaben zu allen geforderten Wertungsparametern im Bewerbungsbogen und der zugehörigen Referenzbeschreibung zu
erbringen. Falls zutreffend kann für beide Kategorien das gleiche Referenzprojekt eingereicht werden
Inhaltliche Mindestanforderungen an das Referenzvorhaben:
a) Öffentlicher Auftraggeber (Mindestreferenz A), Mitwirkung an einem BIM-Projekt (Spezifische Referenz II)
b) planungsgegenständliche BGF: mind. 500 m²,
c) baulich umgesetztes Kostenvolumen (KG 300+400 DIN 276): mind. 3,0 Mio. € brutto,
d) mind. Honorarzone III
e) geforderter Leistungsumfang: mind. LPH 3 bis 8 beauftragt und bearbeitet,
f) Fertigstellung in den vergangenen 10 Jahren (ab 2015) – Übergabe an den Nutzer
Inhaltliche Mindestanforderung der Referenzbeschreibung:
Der Nachweis zur Erfüllung der inhaltlichen Anforderungen (a-f) im Referenzprojekt ist durch die Vorlage einer Projektdarstellung zu führen, welche sämtliche o.g. Merkmale der geforderten Referenzprojektinhalte (Mindestanforderungen) nachvollziehbar / plausibel beschreibt und darüber hinaus sämtliche im Bewerbungsbogen geforderten Angaben zum eingereichten Referenzprojekt vollumfänglich enthält. Die einzureichende Projektdarstellung ist im Format A4 auf möglichst 1 Seite zu beschränken. Zusätzlich wäre es wünschenswert, wenn zur besseren Veranschaulichung ein Lageplan/ Grundriss, ein Schnitt, eine Ansicht und Fotos im max. Format DIN A3 eingereicht werden.
Mindestanforderung an Referenzbestätigung:
Für das eingereichte Referenzprojekt ist ein Referenzbestätigungsschreiben, ausgestellt durch den Auftraggeber, einzureichen! Werden durch Auftraggeber Referenzschreiben mit den geforderten Angaben nicht ausgestellt, ist ein Bestätigungsersatz durch aussagekräftige Eigenerklärungen und der Benennung eines zuständigen Ansprechpartners des Auftraggebers zulässig.
Zusätzlich oder abweichend eingereichte Unterlagen und Referenzprojekte mit unvollständigen Angaben
werden nicht berücksichtigt.
Ausbildungsnachweise Projektleiter und stv. Projektleiter dass erforderliche berufliche Befähigungen vorhanden sind.
Projektleiter:
- Nachweis zur Erfüllung der Mindestqualifikationsanforderungen (Eignung als Koordinator für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß RAB 30)
- mind. 5 Jahre spezifische Berufserfahrung in der Bearbeitung von Bauvorhaben vergleichbarer Größe und
Aufgabenstellung im Bereich der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
- Nachweis der Berufserfahrung durch eine personenbezogene Referenzliste, mit Angabe der durch die benannte Person bearbeiteten Referenzvorhaben im vergleichbaren Bereich innerhalb der letzten mind. 5 Jahre
stellvertrentende Projektleitung:
- Nachweis zur Erfüllung der Mindestqualifikationsanforderungen (Eignung als Koordinator für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß RAB 30)
- mind. 3 Jahre spezifische Berufserfahrung in der Bearbeitung von Bauvorhaben vergleichbarer Größe und
Aufgabenstellung im Bereich der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
- Nachweis der Berufserfahrung durch eine personenbezogene Referenzliste, mit Angabe der durch die benannte Person bearbeiteten Referenzvorhaben im vergleichbaren Bereich innerhalb der letzten mind. 3 Jahre
Alle Kriterien sind in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt (Bewerbungsformular und Ergänzende Verbindliche Hinweise Auftragsbekanntmachung/ zum Verfahren).
Zuschlagskriterium 1:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Projektleiter und stellv. Projektleiter)
5.1 Qualifikation des Projektleiters
5.2 Qualifikation des stellvertretenden Projektleiters
5.3 Persönliche Referenzen des Projektleiters
- Spezifische Referenz I: SiGeKo-Tätigkeit bei Bauvorhaben vergleichbarer Größe und Aufgabenstellung für öffentliche Auftraggeber
- Spezifische Referenz II BIM-Referenz: Mitwirkung bei einem BIM-Projekt bei SiGeKo-Tätigkeit von Bauvorhaben vergleichbarer Aufgabenstellung
Das Bewerbungsformular ist in Textform auszufüllen und einschließlich notwendiger Anlagen dem Angebot beizufügen. Die Vorlagen Bewerbungsformular und Vorläufige Honorarberechnung-Honorarangebot sind zwingend zu verwenden. Dies gilt auch für die weiteren Kriterien.
Alle Kriterien sind in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt (Bewerbungsformular und Ergänzende Verbindliche Hinweise Auftragsbekanntmachung/ zum Verfahren).
Zuschlagskriterium 2:
5.4. Qualifikation des Planungsteams/ Sicherstellung der personellen Kontinuität
Darzustellen ist das ergänzende Team zur fachlich projektverantwortlichen Person (Projektleiter). Unter Bezugnahme auf das ausgeschriebene Projekt ist, nach Leistungsphasen aufgeschlüsselt, die Anzahl, Auslastungsgrad und Qualifikation der Mitarbeiter anzugeben, die im Planungszeitraum den Projektleiter unterstützen. Vertretungsstrukturen, Zuständigkeiten und Abreitablauf ist darzustellen.
Die Darstellung kann in einem Organigramm erfolgen. Auch die Angabe und Darstellung bearbeiteter Referenzprojekte mit Angabe zu Minarbeitenden, Erfahrungen und Spezialkenntnissen des Teams ist möglich
Alle Kriterien sind in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt (Bewerbungsformular und Ergänzende Verbindliche Hinweise Auftragsbekanntmachung/ zum Verfahren).
Zuschlagskriterium 3:
5.4 Honorarangebot
Zur Wertung des Zuschlagskriteriums 5.3 wird entsprechend der eingereichten Honorarangebote für die abgefragten Leistungen eine Honorarzusammenstellung durch das AIB Magdeburg durchgeführt.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Zentralbereich ZB11 - Recht/Vergabe/EdF
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