Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Straße, Hausnummer:Postfach 200363
Postleitzahl (PLZ):53133
Ort:Bonn
E-Mail: vergabestelle@bsi.bund.de
Internet-Adresse: https://www.bsi.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
P 1003
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
19.10.2026 - 14:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
18.01.2027
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890619
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890619
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
19.10.2026 - 14:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Die Bundesrepublik Deutschland muss gemäß Art. 38 Absatz 4 der europäischen EES-Verordnung ein Monitoring etablieren, das den ordnungsgemäßen Vollzug der Grenzkontrollen überprüfbar macht. Nationale Logging-Umsetzungen werden durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit einer breiten Anzahl an XML-Schemata als Teil von drei Technischen Richtlinien hinsichtlich der Grenz- bzw. Inlandskontrollsysteme entwickelt, erweitert und gepflegt. Ziel des Projektes ist es, diese Schemata einer grundsätzlichen Analyse, Konsolidierung und Optimierung zu unterziehen.
Die BSI TR-03156 dient dazu, die übergreifenden Prozesse des hoheitlichen Identitätsmanagements effizient und sicher zu planen und fortzuentwickeln. Mit Hilfe dessen wird dem gesetzlichen Anspruch des Artikel 38 Absatz 4 der EES Verordnung in Verbindung mit dem EES-DG §4 und ETIAS-DG §4 nachgekommen, Fachlogging der Grenz- sowie Inlandskontrollvorgänge zu betreiben, um somit die gesetzlichen Verpflichtungen des BSI einzuhalten. Innerhalb der TR-03156 erfolgt eine Gliederung in ein Logging von Ereignisdaten, systemischen Kommunikationsdaten und Identitätsdaten. Dabei bindet die BSI TR-03156 als wesentlichen Bestandteil die BSI TR-03121 und BSI TR-03135 im Kontext der Biometrieaufnahme und -prüfungen sowie Dokumentenprüfungen ein. Um dieses Logging technisch zu realisieren, werden XML-Schemata im BSI angefertigt, die neben dem Bundesverwaltungsamt und der Bundespolizei weiteren Stakeholdern als Umsetzungsvorgabe zur Verfügung gestellt werden. Um sowohl für die externen Behörden in der Implementierung als auch für das BSI zu Auswertezwecken eine Grundlage der Schemata zu schaffen, ist eine Vereinheitlichung zwischen und Optimierung der Technischen Richtlinien zu forcieren. Es sei hierbei darauf hingewiesen, dass sich die Technische Richtlinie über mehr Schema Dateien erstreckt, als auf der BSI-Webseite hochgeladen sind.
Das Projekt verfolgt eine strukturelle und ganzheitliche Vereinheitlichung der Log-Schemata oben genannter Technischer Richtlinien sowie darauf basierenden Schematron-Dateien, um die Lesbarkeit und das Verständnis zu optimieren. Als Resultat sollen alle Analyseschritte und Ergebnisse in ausgearbeiteten Dokumenten aufbereitet werden.
Um eine konsistente Grundlage für die XSD-Modellierung zu schaffen, soll anhand der BSI TR-03156 ein Styleguide erarbeitet werden. In diesem Dokument sollen vereinheitlichte Vorgaben aufgeschlüsselt werden, um zu definieren, wie für die Zukunft eine XSD anzufertigen ist. Darüber hinaus wird der Prozess zur Veröffentlichung der XSD inklusive deren Dokumentation einer Qualitätssicherung unterzogen und ebenfalls in diesem Dokument festgehalten. Ziel ist eine standardisierte und nachvollziehbare Bereitstellung der Schemata für interne und externe Nutzer sicherzustellen.
Ein weiteres Ergebnis dieses Projekts ist die Verbesserung der Schematron-Nutzung. Mittels Schematron werden durch semantische Prüfungen systematische Fehlerquellen in den eingehenden Datensätzen gefunden und minimiert. Die derzeitige Implementierung ist praxisorientiert umgesetzt, muss jedoch deutlich erweitert werden. Ein hierfür angefertigter Styleguide durch den AN als Ergebnisdokument hält eine Dokumentation der Best-Practice fest. Diese ist zugeschnitten auf die bestehenden Schematron-Testfälle zur BSI TR-03156.
Über diese klar definierten Ziele hinaus, soll ein Expertisekontingent zur Verfügung gestellt werden. Gemeint ist, die Klärung offener Fragen zu geplanten oder neu zu modellierenden Änderungen bzw. Erweiterungen der XML-Schemata zu gewährleisten. Es sollte neben der Überarbeitung aktueller Modelle, auch ein Grundgerüst für kommende Logging-Projekte gesetzt werden. Ziel ist es, Anforderungen zu erfassen, technische Machbarkeit zu prüfen und Umsetzungsmöglichkeiten abzustimmen. Das Vorgehen stellt sicher, dass neue XSD konsistent in die bestehenden Technischen Richtlinien integriert und diese optimal erweitert werden können.
Die BSI TR-03156 dient dazu, die übergreifenden Prozesse des hoheitlichen Identitätsmanagements effizient und sicher zu planen und fortzuentwickeln. Mit Hilfe dessen wird dem gesetzlichen Anspruch des Artikel 38 Absatz 4 der EES Verordnung in Verbindung mit dem EES-DG §4 und ETIAS-DG §4 nachgekommen, Fachlogging der Grenz- sowie Inlandskontrollvorgänge zu betreiben, um somit die gesetzlichen Verpflichtungen des BSI einzuhalten. Innerhalb der TR-03156 erfolgt eine Gliederung in ein Logging von Ereignisdaten, systemischen Kommunikationsdaten und Identitätsdaten. Dabei bindet die BSI TR-03156 als wesentlichen Bestandteil die BSI TR-03121 und BSI TR-03135 im Kontext der Biometrieaufnahme und -prüfungen sowie Dokumentenprüfungen ein. Um dieses Logging technisch zu realisieren, werden XML-Schemata im BSI angefertigt, die neben dem Bundesverwaltungsamt und der Bundespolizei weiteren Stakeholdern als Umsetzungsvorgabe zur Verfügung gestellt werden. Um sowohl für die externen Behörden in der Implementierung als auch für das BSI zu Auswertezwecken eine Grundlage der Schemata zu schaffen, ist eine Vereinheitlichung zwischen und Optimierung der Technischen Richtlinien zu forcieren. Es sei hierbei darauf hingewiesen, dass sich die Technische Richtlinie über mehr Schema Dateien erstreckt, als auf der BSI-Webseite hochgeladen sind.
Das Projekt verfolgt eine strukturelle und ganzheitliche Vereinheitlichung der Log-Schemata oben genannter Technischer Richtlinien sowie darauf basierenden Schematron-Dateien, um die Lesbarkeit und das Verständnis zu optimieren. Als Resultat sollen alle Analyseschritte und Ergebnisse in ausgearbeiteten Dokumenten aufbereitet werden.
Um eine konsistente Grundlage für die XSD-Modellierung zu schaffen, soll anhand der BSI TR-03156 ein Styleguide erarbeitet werden. In diesem Dokument sollen vereinheitlichte Vorgaben aufgeschlüsselt werden, um zu definieren, wie für die Zukunft eine XSD anzufertigen ist. Darüber hinaus wird der Prozess zur Veröffentlichung der XSD inklusive deren Dokumentation einer Qualitätssicherung unterzogen und ebenfalls in diesem Dokument festgehalten. Ziel ist eine standardisierte und nachvollziehbare Bereitstellung der Schemata für interne und externe Nutzer sicherzustellen.
Ein weiteres Ergebnis dieses Projekts ist die Verbesserung der Schematron-Nutzung. Mittels Schematron werden durch semantische Prüfungen systematische Fehlerquellen in den eingehenden Datensätzen gefunden und minimiert. Die derzeitige Implementierung ist praxisorientiert umgesetzt, muss jedoch deutlich erweitert werden. Ein hierfür angefertigter Styleguide durch den AN als Ergebnisdokument hält eine Dokumentation der Best-Practice fest. Diese ist zugeschnitten auf die bestehenden Schematron-Testfälle zur BSI TR-03156.
Über diese klar definierten Ziele hinaus, soll ein Expertisekontingent zur Verfügung gestellt werden. Gemeint ist, die Klärung offener Fragen zu geplanten oder neu zu modellierenden Änderungen bzw. Erweiterungen der XML-Schemata zu gewährleisten. Es sollte neben der Überarbeitung aktueller Modelle, auch ein Grundgerüst für kommende Logging-Projekte gesetzt werden. Ziel ist es, Anforderungen zu erfassen, technische Machbarkeit zu prüfen und Umsetzungsmöglichkeiten abzustimmen. Das Vorgehen stellt sicher, dass neue XSD konsistent in die bestehenden Technischen Richtlinien integriert und diese optimal erweitert werden können.
c)
Ort der Leistungserbringung
Details siehe Vergabeunterlagen (AG/AN)
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
1 )Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) 833/2014
2) Referenzen
3) Technische Ausrüstung
4) Qualitätsmanagement
Details siehe Leistungsbeschreibung, Kapitel 6.2.1.3
2) Referenzen
3) Technische Ausrüstung
4) Qualitätsmanagement
Details siehe Leistungsbeschreibung, Kapitel 6.2.1.3
12.
Zuschlagskriterien
Details siehe Leistungsbeschreibung, Kapitel 6.2.1.4
b4d71d9b-5552-42ac-add2-82f09dc45663