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Ausschreibungsdetails

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe einer Baukombi-Versicherung für den Neubau Postblock Nord für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Direktion Berlin (VOEK 037-26)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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22.09.2026

22.10.2026 09:00

VOEK 037-26

2

Verfahren

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

20.10.2026 13:12

Meine e-Vergabe


1 Beschaffer
1.1 Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Art des öffentlichen Auftraggebers: Anstalten des öffentlichen Rechts auf Bundesebene
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2 Verfahren
2.1 Verfahren
Titel: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe einer Baukombi-Versicherung für den Neubau Postblock Nord für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Direktion Berlin (VOEK 037-26)
Beschreibung: Ausgeschrieben wird eine kombinierte Bauleistungs- und Montageversicherung sowie Betriebs-, Umwelt- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauvorhaben Postblock Nord
Kennung des Verfahrens: 1a7d29e9-60bf-4208-a644-180e1fc117a7
Interne Kennung: VOEK 037-26
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Beschleunigtes Verfahren: nein
2.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode (cpv): 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 66510000 Versicherungen
2.1.2 Erfüllungsort
Ort: Berlin
NUTS-3-Code: Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Informationen: 1) Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen - z. T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EU-Richtlinie 833/2014 (Russland-Embargoverordnung) als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10% des Auftragswertes entfallen. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, sind vom Bieter bei Ziffer 4 der Anlage B-03 „Bewerberauskunft Eignungskriterien“ Erklärungen abzugeben und diese zusammen mit den Angebotsunterlagen vor Ablauf der Angebotsfrist über die e-Vergabe-Plattform einzureichen.

2.1) Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „FB Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnehmer werden gebeten, Anfragen bis spätestens 14.10.2026 zu stellen, damit zusätzliche Informationen rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt werden können. Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form mitgeteilt. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, deren Klärung für die Angebotsabgabe wesentlich sind, z.B., weil sie die Preisermittlung beeinflussen oder die Vergabeunterlagen unvollständig bzw. nicht für alle Bieter gleichermaßen verständlich sind, so hat der Bieter die Auftraggeberin unverzüglich und vor Ende der Angebotsfrist in Textform darauf hinzuweisen.

2.2) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an den e-Vergabe HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 228 99 610 1234
E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
vgv
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - 
2.1.5 Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2
2.1.6 Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Rein nationale Ausschlussgründe: 1) Zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB; es wird auf Anlage B-03 Ziffer 3 verwiesen.
2) Bezug des Bieters zu Russland; es wird auf Anlage B-03 Ziffer 4 verwiesen.
5 Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0001
Titel: Los 1
Kombinierte Bauleistungs- und Montageversicherung sowie Betriebs-, Umwelt- und Planungshaftpflichtversicherung
Beschreibung: Kombinierte Bauleistungs- und Montageversicherung sowie Betriebs-, Umwelt- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauvorhaben Postblock Nord
Interne Kennung: VOEK 037-26 Los 1
5.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode (cpv): 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 66510000 Versicherungen
5.1.2 Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 
5.1.3 Geschätzte Dauer
Sonstige Angaben zur Dauer: Unbekannt
5.1.6 Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe
Art der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (nur bei Versicherungsvermittlern)
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert):
Personenschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall)
Sachschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall)
Vermögensschäden: mindestens 15 Mio. € (pro Schadensfall)

Auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle: Nachweis der bestehenden Versicherung bzw. der Bestätigung des Versicherers über die zum Leistungsbeginn vorzunehmende Anpassung/Erhöhung


Eigenerklärung zum Rückversicherungsschutz

0 Ich / Wir erklären, dass ich / wir unter Berücksichtigung der Objekte und Höchstentschädigungssummen über ausreichenden Rückversicherungsschutz verfügen. Die Versicherungsverträge sind bei bonitätsstarken deutschen oder internationalen Rückversicherungsgesellschaften abgeschlossen.

0 Mein / Unser Unternehmen unterliegt der deutschen Versicherungsaufsicht.

0 Mein / Unser Unternehmen unterliegt der Versicherungsaufsicht des Staates:

Die Anforderungen und Grundsätze zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Rückversicherungsunternehmen ergeben sich aus folgend benannten nationalen Regelungen, die dieser Erklärung als Anhang beigefügt worden sind:

0 Ich / Wir erklären, dass wir diese Anordnungen und Grundsätze zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Rückversicherungsunternehmen seit Gültigkeit dieser Regelungen beachtet haben und zukünftig beachten werden. (zutreffendes bitte ankreuzen)


Eigenerklärung zum Risikomanagement
Abschnitt für Unternehmen, die der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegen:

0 Ich / Wir erklären, dass wir die Regelungen der §§ 23 – 29 VAG in Verbindung mit Artikel 9 der Richtlinie 2002/87/EG in unserem Unternehmen beachten. (zutreffendes bitte ankreuzen)

Abschnitt für Unternehmen, die NICHT der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegen:

Mein / Unser Unternehmen unterliegt der Versicherungsaufsicht folgenden Staates:

Für mein / unser Unternehmen zuständige Aufsichtsbehörde:

Name:
Anschrift:
PLZ / Ort:


Für mein / unser Unternehmen zuständiger Sachbearbeiter / Sachgebiet

Name:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:

0 Ich / Wir erklären, dass ich / wir die nationalen Regelungen des o. g. Aufsichtslandes in Verbindung mit Artikel 9 der Richtlinie 2002/87/EG in meinem / unserem Unternehmen beachten. Die einschlägigen nationalen Regelungen liegen als Anhang dieser Erklärung bei.


Eigenerklärung zu Ratings
Erforderlich für jeden Versicherer (auch beteiligte Versicherer in einer Bietergemeinschaft/einem Konsortium) ist ein Mindest-Rating einer unabhängigen Ratingagentur mit folgender Bewertung:

Standard & Poor's A-
Fitch A-
Moody´s A3
Assekurata A-

0 Für mein / unser Unternehmen liegen die beigefügten aktuellen Ratings vor (Anlage).

0 Eine Verschlechterung der Ratingsituation ist für mein / unser Unternehmen in den letzten sechs Monaten nicht eingetreten.

0 In den letzten sechs Monaten ist eine Herabstufung des Ratings meines / unseres Unternehmens von ………………. auf neu ……………………. erfolgt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: Angaben zu Referenzen (nur vom führenden Versicherer)
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Es gelten hierbei folgende Mindestanforderungen:
1) Teilnahmeantrag für Los 1: Die Projektsumme pro Referenz muss
mindestens EUR 300 Mio. betragen.
2) Teilnahmeantrag für Los 2: Mindestanforderung aus 1) oder es liegt pro
Referenz eine vergleichbare Excedenten-Haftpflichtversicherung mit einer
Deckungssumme von mindestens EUR 10 Mio. vor.

Hinweise:
Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Der Bieter hat sicherzustellen, dass alle gemachten Angaben korrekt sind.

Referenz-Nr. 1:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes
- Beschreibung des Referenzauftrages
- Ausführungsort
- Projektsumme
- Bauzeit

Referenz-Nr. 2:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes
- Beschreibung des Referenzauftrages
- Ausführungsort
- Projektsumme
- Bauzeit

Referenz-Nr. 3:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes
- Beschreibung des Referenzauftrages
- Ausführungsort
- Projektsumme
- Bauzeit
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor
5.1.10 Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Höhe der Prämie
Beschreibung: Für das nachfolgende Verhandlungsverfahren sind folgende Zuschlagskriterien vorgesehen:

Los 1:

1. Höhe der Prämie 65 %
2. Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes 35 %


Informationen, die die Zuschlagskriterien näher beschreiben sowie die Inhalte der dazu erwarteten Erklärungen näher spezifizieren, werden in den Unterlagen zum Verhandlungsverfahren enthalten sein.

Den Unterlagen zum Verhandlungsverfahren wird ein Vertragstext zum ausgeschriebenen Versicherungsschutz beigefügt. Dieser Vertragstext gilt als Richtlinie für die Indikationsangebote. Bietern ist es jedoch gestattet, im Indikationsangebot sowohl einschränkend als auch erweiternd von diesem Vertragstext abzuweichen. Die Abweichungen sind im Indikationsangebot zu erläutern.

Die Vergabestelle behält sich vor, für die folgende Runde des Verfahrens Änderungen des Vertragstextes vorzunehmen. Es können z. B. Erweiterungsvorschläge von Bietern aufgegriffen und diese können zum Gegenstand des Versicherungsschutzes gemacht werden. Negative Abweichungen, also Einschränkungen des Versicherungsschutzes, können zugelassen werden. In diesem Falle werden diese dann in die inhaltliche Bewertung weiterhin einbezogen, oder den Bietern wird für die Verhandlungsrunde mitgeteilt, dass diese Einschränkungen nicht zulässig sind. Ein Angebot, das in der zweiten Runde diese Einschränkungen dann immer noch enthält, ist auszuschließen.

Ziel ist es, für das letztverbindliche Angebot (dieses wird nach der mündlichen Verhandlungsrunde abgegeben) möglichst inhaltlich weitestgehend übereinstimmende Angebote von sämtlichen Bietern zu erhalten. Sofern alle Angebote im letztverbindlichen Angebot inhaltlich identisch sind, erhalten diese unter dem Wertungskriterium Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes die gleiche Punktzahl.

Bei der Prämienhöhe erhält das Angebot mit der niedrigsten Prämie 100 Punkte. Ein Angebot mit einer Prämienüberschreitung, dieses Bestangebotes von z. B. 10 % erhält 90 Punkte (pro Prozentpunkt Überschreitung erfolgt ein Abzug von einem Punkt).

Bei Los 1 fließt die Punktzahl der Qualität des Versicherungsschutzes zu 35 % in die Endpunktzahl ein, die Punktzahl für die angebotene Prämie fließt zu 65 % in die Endpunktzahl ein.

Das Angebot mit der höchsten Endpunktzahl ist zu bezuschlagen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass aufgrund der Struktur des Verfahrens voraussichtlich Zuschläge an mehrere Bieter erfolgen werden (Angebote auf Teilquoten sind zulässig).
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 65
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität Versicherungsschutz
Beschreibung: Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes 35 %
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35
5.1.11 Auftragsunterlagen
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=889996
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=889996
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Nebenangebote: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/10/2026 09:00
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: 1. Stufe:
Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bewerber nicht.
Teilnahmeanträge, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.

2. Stufe:
Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind.
Bei weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist von mindestens drei Werktagen auf, die Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern. Wenn der Bieter die Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt, darf sein Angebot abgelehnt werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0002
Titel: Los 2
Haftpflicht-Excedent
Beschreibung: Eigenständiger Vertrag (Excedentenvertrag) Die Deckungssumme beträgt EUR 20 Mio. (XS 20 Mio.). In den Bedingungen soll dieser Vertrag dem Grundvertrag folgen (Following Form).
Interne Kennung: VOEK 037-26 Los 2
5.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode (cpv): 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 66510000 Versicherungen
5.1.2 Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 
5.1.3 Geschätzte Dauer
Sonstige Angaben zur Dauer: Unbekannt
5.1.6 Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe
Art der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (nur bei Versicherungsvermittlern)
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert):
Personenschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall)
Sachschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall)
Vermögensschäden: mindestens 15 Mio. € (pro Schadensfall)

Auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle: Nachweis der bestehenden Versicherung bzw. der Bestätigung des Versicherers über die zum Leistungsbeginn vorzunehmende Anpassung/Erhöhung


Eigenerklärung zum Rückversicherungsschutz

0 Ich / Wir erklären, dass ich / wir unter Berücksichtigung der Objekte und Höchstentschädigungssummen über ausreichenden Rückversicherungsschutz verfügen. Die Versicherungsverträge sind bei bonitätsstarken deutschen oder internationalen Rückversicherungsgesellschaften abgeschlossen.

0 Mein / Unser Unternehmen unterliegt der deutschen Versicherungsaufsicht.

0 Mein / Unser Unternehmen unterliegt der Versicherungsaufsicht des Staates:

Die Anforderungen und Grundsätze zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Rückversicherungsunternehmen ergeben sich aus folgend benannten nationalen Regelungen, die dieser Erklärung als Anhang beigefügt worden sind:

0 Ich / Wir erklären, dass wir diese Anordnungen und Grundsätze zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Rückversicherungsunternehmen seit Gültigkeit dieser Regelungen beachtet haben und zukünftig beachten werden. (zutreffendes bitte ankreuzen)


Eigenerklärung zum Risikomanagement
Abschnitt für Unternehmen, die der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegen:

0 Ich / Wir erklären, dass wir die Regelungen der §§ 23 – 29 VAG in Verbindung mit Artikel 9 der Richtlinie 2002/87/EG in unserem Unternehmen beachten. (zutreffendes bitte ankreuzen)

Abschnitt für Unternehmen, die NICHT der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegen:

Mein / Unser Unternehmen unterliegt der Versicherungsaufsicht folgenden Staates:

Für mein / unser Unternehmen zuständige Aufsichtsbehörde:

Name:
Anschrift:
PLZ / Ort:


Für mein / unser Unternehmen zuständiger Sachbearbeiter / Sachgebiet

Name:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:

0 Ich / Wir erklären, dass ich / wir die nationalen Regelungen des o. g. Aufsichtslandes in Verbindung mit Artikel 9 der Richtlinie 2002/87/EG in meinem / unserem Unternehmen beachten. Die einschlägigen nationalen Regelungen liegen als Anhang dieser Erklärung bei.


Eigenerklärung zu Ratings
Erforderlich für jeden Versicherer (auch beteiligte Versicherer in einer Bietergemeinschaft/einem Konsortium) ist ein Mindest-Rating einer unabhängigen Ratingagentur mit folgender Bewertung:

Standard & Poor's A-
Fitch A-
Moody´s A3
Assekurata A-

0 Für mein / unser Unternehmen liegen die beigefügten aktuellen Ratings vor (Anlage).

0 Eine Verschlechterung der Ratingsituation ist für mein / unser Unternehmen in den letzten sechs Monaten nicht eingetreten.

0 In den letzten sechs Monaten ist eine Herabstufung des Ratings meines / unseres Unternehmens von ………………. auf neu ……………………. erfolgt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: Angaben zu Referenzen (nur vom führenden Versicherer)
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.

Die Projektsumme pro Referenz muss mindestens EUR 300 Mio. betragen.

Hinweise:
Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Der Bieter hat sicherzustellen, dass alle gemachten Angaben korrekt sind.

Referenz-Nr. 1:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes
- Beschreibung des Referenzauftrages
- Ausführungsort
- Projektsumme
- Bauzeit

Referenz-Nr. 2:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes
- Beschreibung des Referenzauftrages
- Ausführungsort
- Projektsumme
- Bauzeit

Referenz-Nr. 3:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes
- Beschreibung des Referenzauftrages
- Ausführungsort
- Projektsumme
- Bauzeit
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor
5.1.10 Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Höhe der Prämie
Beschreibung: Für das nachfolgende Verhandlungsverfahren sind folgende Zuschlagskriterien vorgesehen:

Los 2:

1. Höhe der Prämie 100 %
(keine inhaltlichen Unterschiede der Angebote)



Den Unterlagen zum Verhandlungsverfahren wird ein Vertragstext zum ausgeschriebenen Versicherungsschutz beigefügt. Dieser Vertragstext gilt als Richtlinie für die Indikationsangebote. Bietern ist es jedoch gestattet, im Indikationsangebot sowohl einschränkend als auch erweiternd von diesem Vertragstext abzuweichen. Die Abweichungen sind im Indikationsangebot zu erläutern.

Die Vergabestelle behält sich vor, für die folgende Runde des Verfahrens Änderungen des Vertragstextes vorzunehmen. Es können z. B. Erweiterungsvorschläge von Bietern aufgegriffen und diese können zum Gegenstand des Versicherungsschutzes gemacht werden. Negative Abweichungen, also Einschränkungen des Versicherungsschutzes, können zugelassen werden. In diesem Falle werden diese dann in die inhaltliche Bewertung weiterhin einbezogen, oder den Bietern wird für die Verhandlungsrunde mitgeteilt, dass diese Einschränkungen nicht zulässig sind. Ein Angebot, das in der zweiten Runde diese Einschränkungen dann immer noch enthält, ist auszuschließen.

Ziel ist es, für das letztverbindliche Angebot (dieses wird nach der mündlichen Verhandlungsrunde abgegeben) möglichst inhaltlich weitestgehend übereinstimmende Angebote von sämtlichen Bietern zu erhalten.

Die Prämienhöhe ist alleiniges Zuschlagskriterium. Das Angebot mit der niedrigsten Prämie erhält 100 Punkte. Ein Angebot mit einer Prämienüberschreitung, dieses Bestangebotes von z. B. 10 % erhält 90 Punkte (pro Prozentpunkt Überschreitung erfolgt ein Abzug von einem Punkt).

Bei Los 2 fließt die Prämienpunktzahl zu 100 % in die Endpunktzahl ein. Das Angebot mit der höchsten Endpunktzahl (niedrigste Prämie) ist zu bezuschlagen.
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11 Auftragsunterlagen
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=889996
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=889996
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Nebenangebote: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/10/2026 09:00
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: 1. Stufe:
Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bewerber nicht.
Teilnahmeanträge, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.

2. Stufe:
Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bieter nicht.
Angebote, die eines der Ausschlusskriterien des § 57 Abs. 1 VgV erfüllen, werden nicht gewertet.
Die Auftraggeberin prüft die Auskömmlichkeit der Angebote gem. § 60 VgV und verlangt vom Bieter Aufklärung, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zur Leistung ungewöhnlich niedrig sind.
Bei weiterem Aufklärungsbedarf fordert die Auftraggeberin den Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist von mindestens drei Werktagen auf, die Auskömmlichkeit des Angebots eingehend zu erläutern. Wenn der Bieter die Zweifel an der Auskömmlichkeit nicht oder nicht fristgerecht ausräumt, darf sein Angebot abgelehnt werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
8 Organisationen
8.1 ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Identifikationsnummer: 991-80032-33
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53119
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: verdingung@bundesimmobilien.de
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1 ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Identifikationsnummer: 022894990
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 8fd3a547-07e7-4db4-9adf-b06c9b0d837e - 03
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/09/2026 06:51
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch 


1a7d29e9-60bf-4208-a644-180e1fc117a7