Tendering Procedure Details
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bauhaus-Universität Weimar
Straße, Hausnummer:Geschwister-Scholl-Str. 8
Postleitzahl (PLZ):99423
Ort:Weimar
E-Mail: sylvia.reichelt@uni-weimar.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Name:Bauhaus-Universität Weimar
Straße, Hausnummer:Cranachstr. 47
Postleitzahl (PLZ):99423
Ort:Weimar
E-Mail: sylvia.reichelt@uni-weimar.de
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
8230100264/16K2/SR
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
05.10.2026 - 12:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
28.10.2026
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=887138
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=887138
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
05.10.2026 - 12:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Die Waagen sollen im Rahmen der Erstausstattung des Laborneubaus des Finger-Instituts für Baustoffkunde (FIB) angeschafft werden. Am FIB sind die Professuren Werkstoffe des Bauens, Bau- und Umweltchemie, sowie die Juniorprofessur Werkstoffmechanik angesiedelt. Das FIB ist eine internationale Spitzenforschungseinrichtung auf dem Gebiet der Zementchemie, Erforschung neuartiger CO2-Neutraler Bindemittel, Zusatzmittel und Betondauerhaftigkeit. Zusammen mit dem IAB und der MFPA bildet es das Innovationszentrum Bau, eine der größten Forschungsallianzen auf dem Gebiet der Baustoffforschung in Europa. Das Institut zeichnet weiterhin für den Studiengang Baustoffingenieurwissenschaft verantwortlich, in welchem der wissenschaftliche Nachwuchs für die universitäre und industrielle Forschung ausgebildet wird. Dieser Studiengang ist in seiner Konzeption in Deutschland einzigartig. Zusätzlich werden durch das Institut viele Lehrinhalte anderer Studiengänge der Fakultäten Bau- und Umwelt sowie Architektur und Urbanistik angeboten, wie z.B. Chemie für Ingenieure, Umweltchemie, Bauchemie, Baustoffkunde und vieles mehr.
Die Ausschreibung umfasst 12 Analysenwaagen für exakte Wägeaufgaben bis 220 g, eine Analysenwaage für hochgenaues Einwiegen auf 0,01 mg genau, vier Präzisionswaagen bis ca. 6000 g, fünf Präzisionswaagen bis ca.20 kg und fünf Präzisionswaagen bis ca. 35 kg. Für die letzteren zwei Waagentypen sollen das Display auf einem Stativ montiert sein.
Die Ausschreibung der Waagentypen wird in mehrere Lose aufgeteilt, auf die Bieter einzeln oder gesamthaft bieten können.
Die Waagen kommen in unseren Baustofflaboren zum Einsatz und müssen genau, robust, schnell und langlebig sein. Wägeplattform und Display müssen dem temporären Kontakt mit alkalischen Medien standhalten. Die Waagen sollten eine hohe Linearität sowie einen sehr geringen Wiederholungsfehler im niedrigen Lastbereich aufweisen. Die genauen Leistungsanforderungen sind im technischen LV geregelt.
Die Waagen werden im Laborneubau auf massiven Wägetischen platziert und in temperierten und z.T. in klimatisierten Räumen (20°C +-2°C, 65 % RH) betrieben. Die Waagen werden eingesetzt im chemisch analytischen Labor zum Herstellen von Standards für die Elementanalyse, Einwiegen von sehr geringen Probenmengen (250 mg) für den nasschemischen Aufschluss, gravimetrische Verdünnungen für die Analyse hochkonzentrierter Proben, Wiegen und Zurückwiegen von Veraschungsfiltern bei der gravimet-rischen Analyse sowie zum Herstellen von Eluaten für die Analyse bauschädlicher Salze. Weiterhin kommen die Waagen zum Einsatz im Thermoanalytischen Labor zum Einwiegen sehr geringer Proben-menge (ca. 20 mg) mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit, Einwiegen von Präparaten für die DSC mit fünf Nachkommastellen (0,01g, 5g Mindesteinwaage). Im Syntheselabor werden Fließmitteln auf Basis nachwachsender Rohstoffe bzw. PCE-Fließmitteln, Hydrogele und Alginate synthetisiert und mit speziellen Funktionalisierungen ausgerüstet. Im röntgenanalytischen Labor werden Präparate für die RFA (Presspräparate, Schmelztablette) und für die XRD (Zumischung eines internen Standards) herge-stellt, die mithilfe hochpräziser Waagen eingewogen werden. Im Bindemittellabor und im Betonlabor werden Mörtelmischungen bzw. Betonmischungen nach Norm oder nach Spezialrezepturen im Rahmen von DFG-Forschungsprojekten hergestellt. Das besondere hierbei ist das Einwiegen von Hauptkompo-nenten und Zusatzmitteln auf ein und derselben Waage, sowie das schnelle Tarieren beim Einwiegen von Mehrkomponentenmischungen.
Die Anforderungen orientieren sich an den Regeln für gute wissenschaftliche Praxis, wie sie beispiels-weise von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) dargelegt und gefordert werden und an den chemisch analytischen Regelwerken der DIN. Weiterhin basieren die Anforderungen auf jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Grundlagenforschung am FIB. Die Leistungsanforderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Parameter Linearität, Wiederholbarkeit, Einschwingzeit und Mindesteinwaage bei einer Standardfehler von 1 %. Im Folgenden werden die Parameter beschrieben sowie Beispiele für de-ren Bedeutung für die Forschung am FIB aufgeführt.
Die Ausschreibung umfasst 12 Analysenwaagen für exakte Wägeaufgaben bis 220 g, eine Analysenwaage für hochgenaues Einwiegen auf 0,01 mg genau, vier Präzisionswaagen bis ca. 6000 g, fünf Präzisionswaagen bis ca.20 kg und fünf Präzisionswaagen bis ca. 35 kg. Für die letzteren zwei Waagentypen sollen das Display auf einem Stativ montiert sein.
Die Ausschreibung der Waagentypen wird in mehrere Lose aufgeteilt, auf die Bieter einzeln oder gesamthaft bieten können.
Die Waagen kommen in unseren Baustofflaboren zum Einsatz und müssen genau, robust, schnell und langlebig sein. Wägeplattform und Display müssen dem temporären Kontakt mit alkalischen Medien standhalten. Die Waagen sollten eine hohe Linearität sowie einen sehr geringen Wiederholungsfehler im niedrigen Lastbereich aufweisen. Die genauen Leistungsanforderungen sind im technischen LV geregelt.
Die Waagen werden im Laborneubau auf massiven Wägetischen platziert und in temperierten und z.T. in klimatisierten Räumen (20°C +-2°C, 65 % RH) betrieben. Die Waagen werden eingesetzt im chemisch analytischen Labor zum Herstellen von Standards für die Elementanalyse, Einwiegen von sehr geringen Probenmengen (250 mg) für den nasschemischen Aufschluss, gravimetrische Verdünnungen für die Analyse hochkonzentrierter Proben, Wiegen und Zurückwiegen von Veraschungsfiltern bei der gravimet-rischen Analyse sowie zum Herstellen von Eluaten für die Analyse bauschädlicher Salze. Weiterhin kommen die Waagen zum Einsatz im Thermoanalytischen Labor zum Einwiegen sehr geringer Proben-menge (ca. 20 mg) mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit, Einwiegen von Präparaten für die DSC mit fünf Nachkommastellen (0,01g, 5g Mindesteinwaage). Im Syntheselabor werden Fließmitteln auf Basis nachwachsender Rohstoffe bzw. PCE-Fließmitteln, Hydrogele und Alginate synthetisiert und mit speziellen Funktionalisierungen ausgerüstet. Im röntgenanalytischen Labor werden Präparate für die RFA (Presspräparate, Schmelztablette) und für die XRD (Zumischung eines internen Standards) herge-stellt, die mithilfe hochpräziser Waagen eingewogen werden. Im Bindemittellabor und im Betonlabor werden Mörtelmischungen bzw. Betonmischungen nach Norm oder nach Spezialrezepturen im Rahmen von DFG-Forschungsprojekten hergestellt. Das besondere hierbei ist das Einwiegen von Hauptkompo-nenten und Zusatzmitteln auf ein und derselben Waage, sowie das schnelle Tarieren beim Einwiegen von Mehrkomponentenmischungen.
Die Anforderungen orientieren sich an den Regeln für gute wissenschaftliche Praxis, wie sie beispiels-weise von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) dargelegt und gefordert werden und an den chemisch analytischen Regelwerken der DIN. Weiterhin basieren die Anforderungen auf jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Grundlagenforschung am FIB. Die Leistungsanforderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Parameter Linearität, Wiederholbarkeit, Einschwingzeit und Mindesteinwaage bei einer Standardfehler von 1 %. Im Folgenden werden die Parameter beschrieben sowie Beispiele für de-ren Bedeutung für die Forschung am FIB aufgeführt.
c)
Ort der Leistungserbringung
Weimar
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Los 1: 14 Stück Analysewaagen 0,1mg 220g mit Zubehör
Los 2: 1 Stück Analysewaage 0,01mg ca. 100g
Los 3: 4 Stück Präzisionswaagen 0,01g ca. 6000g
Los 4: 5 Präzisionswaagen 0,1g ca. 20.000g
Los 5: 5 Präzisionswaagen 0,1g ca. 35.000g
Los 2: 1 Stück Analysewaage 0,01mg ca. 100g
Los 3: 4 Stück Präzisionswaagen 0,01g ca. 6000g
Los 4: 5 Präzisionswaagen 0,1g ca. 20.000g
Los 5: 5 Präzisionswaagen 0,1g ca. 35.000g
b)
Angebote für Lose
Angebote sind möglich für
alle Lose
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
gewünscht bis 30.11.2026 (inkl. förmlicher Abnahme durch den AG)
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
Für zu leistende Voraus- oder Abschlagszahlungen wird eine Abschlags-/Vorauszahlungsbürgschaft (einer deutschen Bank gem. Bürgschaftsurkunde des VHB) in Höhe der Abschlagszahlung gefordert.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
gem. Thüringer Landeshaushalts
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
a) Eigenerklärung zur Eignung gem. Fbl. 124
b) Handelsregisterauszug
c) Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes und des Sozialversiche-rungsträgers
d) Referenzliste bezogen auf den ausgeschriebenen Leistungsgegenstand
e) Eigenerklärung zur Einhaltung des ThürVgG
f) Eigenerklärung zur Einhaltung der Russlandsanktionen
Ein Auszug aus der Präqualifizierungsdatenbank ersetzt die Bieternach-weise a) bis c)
b) Handelsregisterauszug
c) Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes und des Sozialversiche-rungsträgers
d) Referenzliste bezogen auf den ausgeschriebenen Leistungsgegenstand
e) Eigenerklärung zur Einhaltung des ThürVgG
f) Eigenerklärung zur Einhaltung der Russlandsanktionen
Ein Auszug aus der Präqualifizierungsdatenbank ersetzt die Bieternach-weise a) bis c)
12.
Zuschlagskriterien
a) Preis 50%
b) Qualität, Funktionalität, Bedienungsfreundlichkeit 50%
b) Qualität, Funktionalität, Bedienungsfreundlichkeit 50%
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
953463e3-119d-494b-b4f1-ea9a2634af4b