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Ausschreibungsdetails

K 2207 Ersatzneubau einer Brücke über die DB AG - Deuben

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31.07.2026

27.08.2026 10:00

30.ZVS.7 / 60 / 47 / 2026 (B)

Sachsen-Anhalt: Burgenlandkreis

31.07.2026 09:45

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Burgenlandkreis
Straße, Hausnummer:Schönburger Straße 41
Postleitzahl (PLZ):06618
Ort:Naumburg
Telefon:+49 3445 731756
Internet-Adresse: http://www.burgenlandkreis.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 30.ZVS.7 / 60 / 47 / 2026 (B)

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Die Baustelle befindet sich im Bundesland Sachsen-Anhalt im Burgenlandkreis, nördlich von Zeitz, im Zuge der K 2207 in der Ortslage Deuben (PLZ 06682).

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Bauart: Integrales Bauwerk mit Überbau aus Stahlverbundfertigteilen
Hauptabmessungen: Stützweite: 21,15 m
Breite zwischen den Geländern: 8,50 m
Kreuzungswinkel: 55,53 gon
-
Wesentliche Brückenbauleistungen
-----------------------------------------
- Erdarbeiten ca. 9.500 m³
- Verbau ca. 90 m mit Bohlenlänge bis 8,50 m
- Flachgründung Beton C 30/37 ca. 300 m³
- Konstruktionsbeton Widerlager und Fahrbahnplatte ca. 450 m³
- Stahlverbundfertigteile 4 Stck. Länge ca. 20 m einschließlich Korrosionsschutz
- Betonstahl ca. 155 t
- Abbruch des Bestandsbauwerkes / Stahlfachwerkbrücke ca. 150 t (nach Leichterung)
- Stahlgeländer ca. 110 m
-
Zusammenhangsleistungen
---------------------------------
- Bahnsicherungsleistungen (SIPO / SAKRA) 250 Std.
- Feste Absperrung einschl. Vorhaltung
- Verkehrssicherungsmaßnahmen / Umleitungsbeschilderung
- Kampfmitteluntersuchung (Georadar und Bohrlochsondierung)
- Straßenbeleuchtungsanlage 5 Mastleuchten, ca. 165 m NS-Kabel
-
Wesentliche Straßenbauarbeiten
---------------------------------------
- Rückbau bestehender Oberbau ca. 2.000 m²
- Erdarbeiten ca. 6.750 m³
- Untergrundverbesserung (Bodenverbesserung) ca. 2.500 m²
- Oberbodenarbeiten ca. 4.000 m²
- Dammschüttung ca. 11.350 m³
- Straßenoberbau BK 1,8 ca. 2.500 m²
- Pflasterarbeiten ca. 300 m²
- RW-Kanal DN 300 einschl. Schachtbauwerke ca. 180 m

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
04.11.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
01.09.2028

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit der Angebotsabgabe gefordert war werden
nachgefordert.
Ausnahmen: siehe abschließende Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise
gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 5 VOB/A
- nicht nachgefordert werden: Leistungsverzeichnis mit Angebotspreisen als PDF-Datei

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
27.08.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
13.11.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" ist in den Vergabeunterlagen beigefügt.
Mit dem Angebot abzugeben:
- Leistungsverzeichnis oder Kurzleistungsverzeichnis für das/die angebotene/-n Los/-e
als PDF-Datei mit den Eintragungen der Angebotspreise des Bieters.Eine Nicht-
Abgabe dieser PDF-Datei führt zum Ausschluss des Angebotes.Diese Unterlagen werden nicht nachgefordert.
- Angebotsschreiben (Formblatt 121 HVA B-StB)
- Produktangaben / Bietertexteintragungen - sofern gefordert
- Formblatt 107 HVA B-StB_BLK - Eigenerklärung Eignung (Präqualifizierte Bieter legen bitte das Zertifikat bei)
- Beiliegende Eigenerklärung, Mindeststundenentgelte und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA)
- Beiliegende Eigenerklärung zum Nachunternehmereinsatz
(§ 14 Abs. 2 und Abs. 4 TVergG LSA)
- gültiger Nachweis über Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben über Personen-, Sach- und/oder Vermögensschäden und mit Ablaufdatum bzw. Nachweis, dass zum Zeitpunkt der Angebotsöffnung eine solche Versicherung besteht.
- beigefügte Erklärung über Freistellungsbescheinigung und/oder Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz (Hinweis: Wird die Freistellungsbescheinigung vorgelegt, ist die Einreichung der beigefügten Erklärung nicht zwingend erforderlich.)
- Formblatt 103 HVA B-StB_BLK - Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen (wenn Teile der Leistung an Nachunternehmer vergeben werden sollen; bei Abgabe mehrerer Hauptangebote für jedes Hauptangebot, in dem Teile der Leistung an Nachunternehmer vergeben werden sollen) -> sofern erforderlich
- Formblatt 106 HVA B-StB_BLK - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (wenn das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird; bei Abgabe mehrerer Hauptangebote für jedes Hauptangebot einer Bietergemeinschaft) -> sofern erforderlich
- rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
- Angaben zur Preisermittlung entsprechend den Formblättern 221 oder 222 VHB
- Formblatt 107 HVA B-StB_BLK - Eigenerklärung zur Eignung von allen Nachunternehmern (oder Angabe PQ) - sofern zutreffend
- Beiliegende Eigenerklärung, Mindeststundenentgelte und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA) von allem Nachunternehmern - sofern zutreffend
Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, von den Bietern folgende Nachweise und Erklärungen auf gesondertes Verlangen abzufordern:
Diese Unterlagen sind nur auf Aufforderung durch die Vergabestelle vorzulegen.
- Referenznachweise:
mindestens drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen mit mindestens folgenden Angaben (ggf. abweichend von den Vorgaben im Formblatt 107):
1. Ansprechpartner mit Kontaktdaten
2. Art der ausgeführten Leistung
3. Auftragssumme
4. Ausführungszeitraum
5. Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer; ARGE-Partner; Nachunternehmer)
maßgebender Zeitraum: Referenzen in den letzten fünf Kalenderjahren
- Formblatt 223 VHB - Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend
- Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
- Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung oder Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
- Unbedenklichkeitsbescheinigung mindestens einer Krankenkasse
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
- Produktdatenblätter benannter Fabrikate
- Urkalkulation (die Urkalkulation wird für die Prüfung der Preise geöffnet, im Anschluss wieder verschlossen)
Hinweise:
1. Anstelle der Einzelnachweise kann auch das Präqualifizierungs-Zertifikat (PQ-VOB) vorgelegt werden
2. Für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sind die Eignungsnachweise und Erklärungen entsprechend den gestellten Anforderungen vorzulegen.
3. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben, es sei denn die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer unter der die Nachunternehmen in der Liste PQ/ULV geführt werden. Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor weitere Nachweise aus oben genannter Liste auch vom Nachunternehmer auf gesondertes Verlangen abzufordern.
4. Bewerber, die nicht ihren Sitz in der BRD haben, haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Fremdsprachige Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
5. Bei der elektronischen Angebotsabgabe ist grundsätzlich für den Nachweis der Eignung die Vorlage von eingescannten Unterlagen, Erklärungen und Nachweisen (=Kopie) ausreichend. Die Vergabestelle behält sich vor auf gesondertes Verlangen die Vorlage von Original-Unterlagen nachzufordern.
6. Im Falle von Widersprüchen in den Vergabeunterlagen zu gestellten Anforderungen der geforderten Erklärungen und Nachweise gelten grundsätzlich vorrangig die in der Bekanntmachung genannten Anforderungen.
7. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben (ab 01.07.2026) wird der Auftraggeber ab einem Auftragswert von 50.000 € für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG abfordern.
Wichtige Hinweise entsprechend § 8 Abs. 2 TVergG LSA (bei nationalen Vergabeverfahren)
1. Verpflichtend einzureichende Erklärungen und Nachweise werden grundsätzlich nur von dem Bieter nachgefordert, welcher die tatsächliche Chance auf den Zuschlag hat. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, gleichzeitig auch von den nachrangigen Bietern diese Erklärungen und Nachweise abzufordern, um Verzögerungen im Vergabeverfahren zu vermeiden.
2. Aufklärungen von Unklarheiten und Abforderungen von Unterlagen, deren Einreichung sich die Vergabestelle vorbehalten hat, können bei Erforderlichkeit bei allen Bietern erfolgen.
3. Ab-, Nachforderungen und Aufklärungen können während und nach der Wertung und Prüfung der Angebote bei den unter 1. genannten Bietern erfolgen.
4. Je nach Umfang der Nach-, Abforderungen und Aufklärungen sind die Erklärungen und Unterlagen in einer Frist zwischen 3 bis höchstens 10 Kalendertagen vorzulegen. Die genaue Frist wird im jeweiligen Aufforderungsschreiben konkret festgelegt.
Sofern Ihnen eine Einreichung von Unterlagen bis zum Ablauf der benannten Frist nicht möglich ist, beantragen Sie bitte rechtzeitig vor Fristablauf mit nachvollziehbarer Begründung eine Fristverlängerung!
5. Erklärungen und Nachweise sind in der für die Angebotsabgabe maßgeblichen Form abzugeben.
(siehe Angebotsaufforderungen - Formblatt 111 HVA-B StB - Punkt 8 )
Bei schriftlicher Erklärung ist/sind das Formblatt/die Formblätter an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben, und bis zum genannten Fristablauf an die Vergabestelle zu senden oder dort abzugeben.
Bei elektronischer Übermittlung in Textform muss der Bieter zu erkennen sein; falls vorgegeben, ist die Erklärung mit der geforderten Signatur/dem geforderten Siegel zu versehen. Die Erklärung/en ist/sind bis zum Ablauf der genannten Frist über die Vergabeplattform der Vergabestelle zu übermitteln.
6. Die Anforderung nach Nr. 1 bis 5 gelten auch für die Einreichung von Nachweisen und Erklärungen von benannten Nachunternehmern.
7. Werden Erklärungen und Nachweise der Vergabestelle nicht oder nicht rechtzeitig vorgelegt bzw. eine Fristverlängerung beantragt, wird das Angebot nach § 8 Abs. 4 TVergG LSA ausgeschlossen.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Vergabekammer Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)


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