Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt , Referat Z 1.5
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 37EV 26 105 0 // AZ 71 031/9
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
09.09.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
21.10.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=879404
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=879404
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
09.09.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
EVUPlan: „Kompaktanalyse zu den Auswirkungen auf die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Einsatz von WACCS“
In der Carbon Management Strategie der Bundesregierung sind die Emissionen aus der TAB als „nicht vermeidbare Emissionen“ definiert und damit politisch als Anwendungsfall für CCUS vorgesehen (WACCS). Mit dem Bundesklimaschutzprogramm ist hierfür ein konkreter Pfad vorgelegt. Um dies technisch zu ermöglichen, bedarf es u.a. für die Abscheidung des CO2 Energie bzw. Wärme am Ort der Treibhausgasemissionen. Diese Wärme ist grundsätzlich Vorort gegeben, wird in der Regel jedoch bereits für andere Wärmeanwendungen verwendet. Insbesondere dient sie mit als Wärmequelle für die leitungsgebundene Wärmeversorgung in Ballungsgebieten. Im Falle einer CO2-Abscheidung entsteht nun eine Konkurrenzsituation um diese Energie.
Hier setzt das ausgeschriebene Forschungsvorhaben an und widmet sich den Auswirkungen vor allem für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Wegfall (von Teilen) der Wärmeauskopplung der TAB durch den Einsatz von Carbon Capture. Ziel des Vorhabens ist eine kompakte und systematische Aufbereitung zu den Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten, wie sowohl WACCS als auch eine nachhaltige leitungsgebundene Wärmeversorgung aussehen kann. Dazu ist zu analysieren: welche treibhausgasneutralen Wärmeversorgungstechniken den Wegfall der Abwärme aus thermischen Abfallverbrennungsanlagen kompensieren könnten, welche Kosten hierdurch für die Betreiber der Wärmenetze entstehen und ob diese durch das bestehende Förderregime von BEW und KWKG bereits ausreichend adressiert werden und welche Kosten/Erlöse bei den Betreibenden von thermischen Abfallverwertungsanlagen für den Wegfall der Wärme- und Stromerlöse, CO2-Bepreisung und mögliche Einnahmen aus Negativemissionen durch den biogenen Anteil im WACCS erfolgen könnten.
Im Ergebnis liegt ein kompakter Überblick auf Basis von Recherchen und eigenen Berechnungen vor, der aufzeigt, welche Schritte im Umgang mit eventuellen Mindererlösen und Minderenergiemengen in der leitungsgebundenen Wärme nötig sind, um die Integration von WACCS zu ermöglichen.
In der Carbon Management Strategie der Bundesregierung sind die Emissionen aus der TAB als „nicht vermeidbare Emissionen“ definiert und damit politisch als Anwendungsfall für CCUS vorgesehen (WACCS). Mit dem Bundesklimaschutzprogramm ist hierfür ein konkreter Pfad vorgelegt. Um dies technisch zu ermöglichen, bedarf es u.a. für die Abscheidung des CO2 Energie bzw. Wärme am Ort der Treibhausgasemissionen. Diese Wärme ist grundsätzlich Vorort gegeben, wird in der Regel jedoch bereits für andere Wärmeanwendungen verwendet. Insbesondere dient sie mit als Wärmequelle für die leitungsgebundene Wärmeversorgung in Ballungsgebieten. Im Falle einer CO2-Abscheidung entsteht nun eine Konkurrenzsituation um diese Energie.
Hier setzt das ausgeschriebene Forschungsvorhaben an und widmet sich den Auswirkungen vor allem für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Wegfall (von Teilen) der Wärmeauskopplung der TAB durch den Einsatz von Carbon Capture. Ziel des Vorhabens ist eine kompakte und systematische Aufbereitung zu den Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten, wie sowohl WACCS als auch eine nachhaltige leitungsgebundene Wärmeversorgung aussehen kann. Dazu ist zu analysieren: welche treibhausgasneutralen Wärmeversorgungstechniken den Wegfall der Abwärme aus thermischen Abfallverbrennungsanlagen kompensieren könnten, welche Kosten hierdurch für die Betreiber der Wärmenetze entstehen und ob diese durch das bestehende Förderregime von BEW und KWKG bereits ausreichend adressiert werden und welche Kosten/Erlöse bei den Betreibenden von thermischen Abfallverwertungsanlagen für den Wegfall der Wärme- und Stromerlöse, CO2-Bepreisung und mögliche Einnahmen aus Negativemissionen durch den biogenen Anteil im WACCS erfolgen könnten.
Im Ergebnis liegt ein kompakter Überblick auf Basis von Recherchen und eigenen Berechnungen vor, der aufzeigt, welche Schritte im Umgang mit eventuellen Mindererlösen und Minderenergiemengen in der leitungsgebundenen Wärme nötig sind, um die Integration von WACCS zu ermöglichen.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 19 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte / Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten je im Bereich
- thermischer Abfallverbrennung und Abwärmenutzung
- leitungsgebundener Wärmeversorgung mittels erneuerbarer Energien
- CO2-Abscheidung, -Transport oder -Speicherung
- anlagenspezifische energiewirtschaftliche Berechnungen oder Simulationen von Wärmenetzen und/oder TAB
- Politikberatung
(jeweils 2 Referenzen, jeweils nicht älter als 5 Jahre) des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte / Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten je im Bereich
- thermischer Abfallverbrennung und Abwärmenutzung
- leitungsgebundener Wärmeversorgung mittels erneuerbarer Energien
- CO2-Abscheidung, -Transport oder -Speicherung
- anlagenspezifische energiewirtschaftliche Berechnungen oder Simulationen von Wärmenetzen und/oder TAB
- Politikberatung
(jeweils 2 Referenzen, jeweils nicht älter als 5 Jahre) des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
59d1f328-9ff7-4b3f-9322-a13880882159