Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
MDK km 122,508
Maria-Hilf-Straße 76
92334 Berching
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
instand zu setzen. Die Absperrschieber dienen der Trockenlegung wasserführender Teile der Schleusenanlage, z.B. für Instandhaltungsmaßnahmen an Sparbecken- oder Längskanalverschlüssen oder allgemein zur Bauwerksinspektion.
Die auszutauschenden Schieber befinden sich in ca. 8-15m tiefen Schächten der Schleusenanlage.
Zu den Schächten sind, von den wasserführenden Kanälen der Schleuse aus, in Beton gegossene Stahlrohre verlegt, die dann jeweils an den Absperrschiebern oder Formteilen münden. Durch Öffnen der Absperrschieber werden die Schächte geflutet. Das Wasser kann dann aus den Schächten abgepumpt und über eine Ringleitung in das Unterwasser geleitet werden, bis das Grundlaufsystem der Schleuse entleert und der Massivbau vollständig begehbar ist.
Die Schieber wurden 1992 in Betrieb genommen und sind seitdem im feuchten Milieu und teilweise in der Wasserwechselzone im Einsatz.
Teile der ausgeschriebenen Leistungen an den wasserführenden Bauteilen können ausschließlich nur während der Trockenlegungsphase der Schleuse, innerhalb der Schleusensperre
2027 (SSP 2027) durchgeführt werden. Leistungen an nicht wasserführenden Bauteilen (Bediengestänge und Steigleitern) oder absperrbaren Armaturen und Formteilen können vor, sollten aber vorwiegend nach der Trockenlegungsphase erbracht werden.
Die Vorbereitung von Abschottungen für die ASI-Arbeiten sowie die Baustelleneinrichtung sollte, nach Absprache mit dem AG, im Vorfeld der SSP erfolgen.
Für die Durchführung der De- und Montagearbeiten an wasserführenden und nicht absperrbaren Bauteilen, sowie den Korrosionsschutz der Rohrstutzen in den Schächten, ist folgendes
Zeitfenster vorgegeben:
Di. 06.04.2027 bis Fr. 23.04.2027
Alle weiteren Leistungen (Stahlbau- und weitere Korrosionsschutzarbeiten, einschließlich Räumung der Baustelle) sind zu erbringen bis:
Do. 30.09.2027
Die Ausführung der Arbeiten beinhaltet sämtliche Leistungen für die termingetreue Fertigstellung (Lieferung sowie De- und Montage, einschließlich Korrosionsschutz) und den fachgerechten
Austausch bzw. Einbau der bezeichneten Baustoffe und Bauteile, einschließlich der notwendigen Baustelleneinrichtungen, Montagehilfen, Gerüste, Hebezeuge und Personenbeförderungskörbe, Sicherungsmaßnahmen, Entsorgung (Armaturen, Formteile, Problemabfälle, Schadstoffe), Verbindungsmittel und Befestigungselemente sowie Lagerungen und Dichtringe.
Hierin enthalten sind auch die Bereitstellung der Geräte, Bau- und Hilfsstoffe sowie Betriebsstoffe, soweit diese zur Fertigstellung der ausgeschriebenen Leistungen einschließlich der Inbetriebnahme erforderlich und nicht ausdrücklich als Leistungen und Lieferungen durch den AG oder Dritter vorgesehen sind.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
Do. 30.09.2027
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
t)
Geforderte Sicherheiten
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
a) Referenzen vergleichbarer Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre
Mindestanforderung: 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen
b) Angaben zu Umsatz der letzten 3 Jahre
Mindestanforderung: Mindestumsatz/a > 500T€
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Das Formblatt ‚Eigenerklärung zur Eignung‘ steht auf der e-Vergabeplattform des
Bundes
( https://www.evergabe-online.de/start.html?3) bei der Bekanntmachung über den
Button ‚Ausschreibungsunterlagen einsehen‘ (ausfüllbar) zur Verfügung.
Mindestanforderung: muss vorliegen
b) Nachweis nach DIN EN 1090
Mindestanforderung: muss vorliegen
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Dezernat U 20- Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228 42968-9010
E-Mail-Adresse: gdws@wsv.bund.de