Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Ersatz Absperrschieber Schleuse Berching

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

20.07.2026

01.09.2026 10:00

2026-811-000003

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK

20.07.2026 12:02

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK
Straße, Hausnummer:Erlanger Straße 1
Postleitzahl (PLZ):93059
Ort:Regensburg
Telefon:+49 941 81090

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 2026-811-000003

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Schleuse Berching
MDK km 122,508
Maria-Hilf-Straße 76
92334 Berching

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

An der Schleuse Berching sind Absperrschieber und Formteile (Industrie-Armaturen) auszutauschen und mit PAK und Asbest belastete Rohrleitungen, Steigleitern und Bediengestänge
instand zu setzen. Die Absperrschieber dienen der Trockenlegung wasserführender Teile der Schleusenanlage, z.B. für Instandhaltungsmaßnahmen an Sparbecken- oder Längskanalverschlüssen oder allgemein zur Bauwerksinspektion.
Die auszutauschenden Schieber befinden sich in ca. 8-15m tiefen Schächten der Schleusenanlage.
Zu den Schächten sind, von den wasserführenden Kanälen der Schleuse aus, in Beton gegossene Stahlrohre verlegt, die dann jeweils an den Absperrschiebern oder Formteilen münden. Durch Öffnen der Absperrschieber werden die Schächte geflutet. Das Wasser kann dann aus den Schächten abgepumpt und über eine Ringleitung in das Unterwasser geleitet werden, bis das Grundlaufsystem der Schleuse entleert und der Massivbau vollständig begehbar ist.
Die Schieber wurden 1992 in Betrieb genommen und sind seitdem im feuchten Milieu und teilweise in der Wasserwechselzone im Einsatz.
Teile der ausgeschriebenen Leistungen an den wasserführenden Bauteilen können ausschließlich nur während der Trockenlegungsphase der Schleuse, innerhalb der Schleusensperre
2027 (SSP 2027) durchgeführt werden. Leistungen an nicht wasserführenden Bauteilen (Bediengestänge und Steigleitern) oder absperrbaren Armaturen und Formteilen können vor, sollten aber vorwiegend nach der Trockenlegungsphase erbracht werden.
Die Vorbereitung von Abschottungen für die ASI-Arbeiten sowie die Baustelleneinrichtung sollte, nach Absprache mit dem AG, im Vorfeld der SSP erfolgen.
Für die Durchführung der De- und Montagearbeiten an wasserführenden und nicht absperrbaren Bauteilen, sowie den Korrosionsschutz der Rohrstutzen in den Schächten, ist folgendes
Zeitfenster vorgegeben:
Di. 06.04.2027 bis Fr. 23.04.2027
Alle weiteren Leistungen (Stahlbau- und weitere Korrosionsschutzarbeiten, einschließlich Räumung der Baustelle) sind zu erbringen bis:
Do. 30.09.2027
Die Ausführung der Arbeiten beinhaltet sämtliche Leistungen für die termingetreue Fertigstellung (Lieferung sowie De- und Montage, einschließlich Korrosionsschutz) und den fachgerechten
Austausch bzw. Einbau der bezeichneten Baustoffe und Bauteile, einschließlich der notwendigen Baustelleneinrichtungen, Montagehilfen, Gerüste, Hebezeuge und Personenbeförderungskörbe, Sicherungsmaßnahmen, Entsorgung (Armaturen, Formteile, Problemabfälle, Schadstoffe), Verbindungsmittel und Befestigungselemente sowie Lagerungen und Dichtringe.
Hierin enthalten sind auch die Bereitstellung der Geräte, Bau- und Hilfsstoffe sowie Betriebsstoffe, soweit diese zur Fertigstellung der ausgeschriebenen Leistungen einschließlich der Inbetriebnahme erforderlich und nicht ausdrücklich als Leistungen und Lieferungen durch den AG oder Dritter vorgesehen sind.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
06.04.2027
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
23.04.2027
Weitere Fristen
Alle weiteren Leistungen (Stahlbau- und weitere Korrosionsschutzarbeiten, einschließlich Räumung der Baustelle) sind zu erbringen bis:
Do. 30.09.2027

j)
Nebenangebote

nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
01.09.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
01.10.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Geforderte Eignungsnachweise:
a) Referenzen vergleichbarer Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre
Mindestanforderung: 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen
b) Angaben zu Umsatz der letzten 3 Jahre
Mindestanforderung: Mindestumsatz/a > 500T€
------
Das Formblatt ‚Eigenerklärung zur Eignung‘ steht auf der e-Vergabeplattform des
Bundes
( https://www.evergabe-online.de/start.html?3) bei der Bekanntmachung über den
Button ‚Ausschreibungsunterlagen einsehen‘ (ausfüllbar) zur Verfügung.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
a) Nachweis TRGS 519 und/oder TRGS 551
Mindestanforderung: muss vorliegen
b) Nachweis nach DIN EN 1090
Mindestanforderung: muss vorliegen

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U 20- Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228 42968-9010
E-Mail-Adresse: gdws@wsv.bund.de


551745aa-3c78-4fac-97f5-56664d03ea44