Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bauhaus-Universität Weimar
Straße, Hausnummer:Cranachstr. 47
Postleitzahl (PLZ):99423
Ort:Weimar
E-Mail: sylvia.reichelt@uni-weimar.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
8230100264-18/26SR
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
27.08.2026 - 12:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
29.09.2026
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=876552
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=876552
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
27.08.2026 - 12:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Am Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar werden neuartige Bindemittel und Baustoffe sowie Mechanismen der Alterung und Korrosion erforscht. Das Spektrum der grundlagenbezogen und angewandten Forschung erstreckt sich von anorganischen Systemen wie Zemente, Mörtel und Beton bis hin zu neuartigen Kunststoffen und Additiven auf der Basis nachwachsender Rohstoffe. Das Institut bietet eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen an, darunter Umweltchemie, Materialanalytik, Bauchemie, Mineralogie, Baustoffkunde sowie Projekte in der Bauschadensanalyse.
Im Rahmen der Erstausstattung des Laborneubaus plant die Bauhaus-Universität die Anschaffung eines optischen Emissionsspektrometers mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES). Das Gerät soll in der Forschung und in der Lehre eingesetzt werden. Es muss sowohl eine hohe Matrixtoleranz für Baustoffproben als auch sehr niedrige Nachweisgrenzen für Umweltproben aufweisen. Es muss in der Lage sein, in einer Probe sowohl geringe Spurenkonzentrationen im ppb-Bereich als auch hohe Konzentrationen im Promillebereich zu Quantifizieren. Das Gerät sollte mindestens eine radiale Plasmabeobachtung besitzen. Für niedrigere Nachweisgrenzen könnte das Gerät eine weitere axiale Plasmabeobachtung besitzen. Es sollte simultan das gesamte Spektrum erfassen und die Möglichkeit besitzen, eine schnelle halbquantitative Übersichtsanalyse über alle enthaltenen Elemente durchzuführen. Auf der Basis der Übersichtsmessung sollte die Software idealerweise favorisierte Emissionslinien vorschlagen und im besten Fall hinsichtlich möglicher Störungen bewehrten.
Die Kalibrationslinien müssen im Nachgang für die bestmögliche Anpassung bearbeitet werden können, auch nach der Messung. Die Messergebnisse müssen in Tabellenform exportiert werden können. Ein Datenbanksystem für einzelne Messserien ist erwünscht. Weiterhin sollte die Software eine automatische Untergrundkorrektur ermöglichen, im besten Fall durch eine nichtlineare Regression des Untergrunds.
Sowohl die Software als auch die Hardware soll robust modular und intuitiv zu bedienen sein. Das betrifft vor allem das Troubleshooting sowie die mögliche Reparatur bzw. Wartung durch die Nutzer.
Das gesamte Messystem soll alle Komponenten beinhalten, die für den Betrieb erforderlich sind. Das betrifft das eigentliche Spektrometer, einen Autosampler, sämtliche Probenzuführungen, Zerstäuber, Fackel und Vorsehung für Abluftanschluss. Ein Kühler ist nicht erforderlich, da das Gerät mit einem Wärmetauscher an das Hauskühlwassersystem angeschlossen wird.
Im Rahmen der Erstausstattung des Laborneubaus plant die Bauhaus-Universität die Anschaffung eines optischen Emissionsspektrometers mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES). Das Gerät soll in der Forschung und in der Lehre eingesetzt werden. Es muss sowohl eine hohe Matrixtoleranz für Baustoffproben als auch sehr niedrige Nachweisgrenzen für Umweltproben aufweisen. Es muss in der Lage sein, in einer Probe sowohl geringe Spurenkonzentrationen im ppb-Bereich als auch hohe Konzentrationen im Promillebereich zu Quantifizieren. Das Gerät sollte mindestens eine radiale Plasmabeobachtung besitzen. Für niedrigere Nachweisgrenzen könnte das Gerät eine weitere axiale Plasmabeobachtung besitzen. Es sollte simultan das gesamte Spektrum erfassen und die Möglichkeit besitzen, eine schnelle halbquantitative Übersichtsanalyse über alle enthaltenen Elemente durchzuführen. Auf der Basis der Übersichtsmessung sollte die Software idealerweise favorisierte Emissionslinien vorschlagen und im besten Fall hinsichtlich möglicher Störungen bewehrten.
Die Kalibrationslinien müssen im Nachgang für die bestmögliche Anpassung bearbeitet werden können, auch nach der Messung. Die Messergebnisse müssen in Tabellenform exportiert werden können. Ein Datenbanksystem für einzelne Messserien ist erwünscht. Weiterhin sollte die Software eine automatische Untergrundkorrektur ermöglichen, im besten Fall durch eine nichtlineare Regression des Untergrunds.
Sowohl die Software als auch die Hardware soll robust modular und intuitiv zu bedienen sein. Das betrifft vor allem das Troubleshooting sowie die mögliche Reparatur bzw. Wartung durch die Nutzer.
Das gesamte Messystem soll alle Komponenten beinhalten, die für den Betrieb erforderlich sind. Das betrifft das eigentliche Spektrometer, einen Autosampler, sämtliche Probenzuführungen, Zerstäuber, Fackel und Vorsehung für Abluftanschluss. Ein Kühler ist nicht erforderlich, da das Gerät mit einem Wärmetauscher an das Hauskühlwassersystem angeschlossen wird.
c)
Ort der Leistungserbringung
Weimar
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
keine
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
gewünschter Liefertermin bis 27.11.2026
9.
Höhe geforderter Sicherheitsleistungen
Für zu leistende Voraus- oder Abschlagszahlungen bzw. für Lieferungen nach dem 27.11.2026 wird eine Abschlags-/Vorauszahlungsbürgschaft (einer deutschen Bank gem. Bürgschafts-urkunde des VHB) in Höhe der Abschlagszahlung gefordert.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
gem. Thüringer LHO in der aktuell geltenden Fassung
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
a) Eigenerklärung zur Eignung gem. Fbl. 124
b) Handelsregisterauszug
c) Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes, der Sozialversiche-rungsträger und der Berufsgenossenschaft
d) Referenzliste bezogen auf den ausgeschriebenen Leistungsgegen-stand inklusive Benennung des Referenzgebers
e) Eigenerklärung zur Einhaltung des ThürVgG
f) Eigenerklärung zur Einhaltung der Rußlandsanktionen
Ein Auszug aus der Präqualifizierungsdatenbank ersetzt die Bieternachweise a) bis c)
b) Handelsregisterauszug
c) Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes, der Sozialversiche-rungsträger und der Berufsgenossenschaft
d) Referenzliste bezogen auf den ausgeschriebenen Leistungsgegen-stand inklusive Benennung des Referenzgebers
e) Eigenerklärung zur Einhaltung des ThürVgG
f) Eigenerklärung zur Einhaltung der Rußlandsanktionen
Ein Auszug aus der Präqualifizierungsdatenbank ersetzt die Bieternachweise a) bis c)
12.
Zuschlagskriterien
a) Preis 50%
b) Qualität, Funktionalität, Bedienungsfreundlichkeit, Folgekosten 50%
b) Qualität, Funktionalität, Bedienungsfreundlichkeit, Folgekosten 50%
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
44f3fa35-feb0-4208-8bb6-80bc0a9446c8