Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ37K2641040 // AZ 51 124/00003
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
04.08.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.08.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=875797
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=875797
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
04.08.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Klifoplan: „Berichterstattung von Methan-Emissionen aus Biogasanlagen (BioMeth) “
Nach früheren Berechnungen des UBA entweichen aus Biogasanlagen ca. 5% des produzierten Methans unkontrolliert. Zu den Emissionsquellen zählen Biogasmotoren (Methanschlupf aus BHKW-Motoren), offene Gärrestlager, sowie diffuse Quellen. Fünf Prozent jährlicher Methanverlust entsprechen 300 kt Methan pro Jahr oder 7,5 Mio. t CO2-Äquivalenten; das ist knapp 1 % der jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands nach dem Klimaschutzbericht 2022 (KSG §10). Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der Messmethodik zur Erfassung und Quantifizierung von klimarelevanten Gasen (THG-Emissionen) an nicht gasdichten Gärprodukt- /Güllelagern unter Einbindung weiterer Anlagen in das Messprogramm zur Validierung der Messmethodik und zur Erweiterung der Anlagenzahl mit praktischen Messungen. Im Projekt sollen diese ungewollten Verlustströme aus Biogasanlagen untersucht und damit eine sicherere Datenbasis für die Treibhausgasberichterstattung und die Bewertung der Energiebereitstellung aus Biogasanlagen geschaffen werden. Dazu sollen die Methanverluste an einer repräsentativen Anzahl an Bestandsanlagen systematisch erfasst werden. Dazu gehören Verluste an Biogasmotoren, Gärrestlagern und diffusen Quellen, wie Leckagen und Aggregaten zur Gärrestbehandlung, sowie weiteren Emissionen aus Betriebsstörungen und Instandhaltungsarbeiten. Die optimale messtechnische Umsetzung ist im Projekt zu klären.
Nach früheren Berechnungen des UBA entweichen aus Biogasanlagen ca. 5% des produzierten Methans unkontrolliert. Zu den Emissionsquellen zählen Biogasmotoren (Methanschlupf aus BHKW-Motoren), offene Gärrestlager, sowie diffuse Quellen. Fünf Prozent jährlicher Methanverlust entsprechen 300 kt Methan pro Jahr oder 7,5 Mio. t CO2-Äquivalenten; das ist knapp 1 % der jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands nach dem Klimaschutzbericht 2022 (KSG §10). Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der Messmethodik zur Erfassung und Quantifizierung von klimarelevanten Gasen (THG-Emissionen) an nicht gasdichten Gärprodukt- /Güllelagern unter Einbindung weiterer Anlagen in das Messprogramm zur Validierung der Messmethodik und zur Erweiterung der Anlagenzahl mit praktischen Messungen. Im Projekt sollen diese ungewollten Verlustströme aus Biogasanlagen untersucht und damit eine sicherere Datenbasis für die Treibhausgasberichterstattung und die Bewertung der Energiebereitstellung aus Biogasanlagen geschaffen werden. Dazu sollen die Methanverluste an einer repräsentativen Anzahl an Bestandsanlagen systematisch erfasst werden. Dazu gehören Verluste an Biogasmotoren, Gärrestlagern und diffusen Quellen, wie Leckagen und Aggregaten zur Gärrestbehandlung, sowie weiteren Emissionen aus Betriebsstörungen und Instandhaltungsarbeiten. Die optimale messtechnische Umsetzung ist im Projekt zu klären.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 32 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung-
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbietenden und gegebenenfalls von Kooperationspartner*innen sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Die Eignungskriterien lauten Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert.
Die Fachkunde ist in allen Punkten nachzuweisen. Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte/Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen (Benennung von 8 Referenzen zu durch-geführten Methanmessungen, jeweils nicht älter als 7 Jahre und jeweils mind. 2 zu je-dem der nachfolgenden Stichpunkte) oder sonstige Aktivitäten der AN und gegebenen-falls seiner Kooperationsparteien sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
-Fachkenntnisse zur Biogasproduktion und deren Anlagen,
-Kenntnisse über notwendige Parameter zur Emissionsberichterstattung,
-Kenntnisse über Treibhausgasmessungen und Laboranalytik.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Die Eignungskriterien lauten Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert.
Die Fachkunde ist in allen Punkten nachzuweisen. Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte/Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen (Benennung von 8 Referenzen zu durch-geführten Methanmessungen, jeweils nicht älter als 7 Jahre und jeweils mind. 2 zu je-dem der nachfolgenden Stichpunkte) oder sonstige Aktivitäten der AN und gegebenen-falls seiner Kooperationsparteien sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
-Fachkenntnisse zur Biogasproduktion und deren Anlagen,
-Kenntnisse über notwendige Parameter zur Emissionsberichterstattung,
-Kenntnisse über Treibhausgasmessungen und Laboranalytik.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
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