Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3726 53 301 2 // AZ 37 510/00044
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
24.08.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
30.09.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=875778
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=875778
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
24.08.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
REFOPLAN 2026: „Beste verfügbare Techniken: Herstellung organischer Chemikalien“
Das Vorhaben unterstützt die Erarbeitung eines neuen BVT-Merkblattes "Herstellung organischer Chemikalien (ORG BREF)“, welches unter der Industrieemissions-Richtlinie (engl. Abkürzung: IED) erfolgen soll. Es handelt sich vsl. um die Zusammenlegung des BVT-Merkblatts „Herstellung organischer Grundchemikalien (LVOC)“ mit Teilbereichen des BVT-Merkblatts „Herstellung organischer Feinchemikalien (OFC)“ und Teilbereichen der horizontalen BVT-Merkblätter zu Abgas- und Abwasserbehandlung in der Chemieindustrie (WGC- und CWW-BREF). Gemäß Art. 13 der IED findet ein EU-weiter Informationsaustausch (Sevilla-Prozess) über die "Besten verfügbaren Techniken" (BVT) statt. Die daraus resultierenden BVT-Schlussfolgerungen enthalten verbindliche Anforderungen für die Genehmigung von Industrieanlagen. Dieses Vorhaben dient insbesondere dem sogenannten „early frontloading“ in Vorbereitung der deutschen „Initial Position“.
Deutschland ist ein bedeutender Chemiestandort in Europa, was eine intensive Begleitung des BVT-Merkblattes erfordert. Der Beginn der Überarbeitung des ORG BREFs ist vrsl. für das Jahr 2028 vorgesehen.
Für die Revision des ORG BREF sollen die wesentlichen Prozesse und Umweltaspekte wie Emissionen des Sektors beschrieben, sowie Beispiele für ressourcenschonende und emissionsarme Herstellungsverfahren gesammelt und diese Informationen in technischen Papieren aufbereitet werden. Diese Zuarbeiten gilt es effektiv in den Sevilla-Prozess einzubringen. Neben einer Analyse der oben genannten BVT-Merkblätter nach Informationen, die übernommen werden, bzw. revidiert übernommen werden können sind neu hinzukommende Informationen unter Berücksichtigung der Anforderungen der IED 2.0 zu erarbeiten.
Das Vorhaben unterstützt die Erarbeitung eines neuen BVT-Merkblattes "Herstellung organischer Chemikalien (ORG BREF)“, welches unter der Industrieemissions-Richtlinie (engl. Abkürzung: IED) erfolgen soll. Es handelt sich vsl. um die Zusammenlegung des BVT-Merkblatts „Herstellung organischer Grundchemikalien (LVOC)“ mit Teilbereichen des BVT-Merkblatts „Herstellung organischer Feinchemikalien (OFC)“ und Teilbereichen der horizontalen BVT-Merkblätter zu Abgas- und Abwasserbehandlung in der Chemieindustrie (WGC- und CWW-BREF). Gemäß Art. 13 der IED findet ein EU-weiter Informationsaustausch (Sevilla-Prozess) über die "Besten verfügbaren Techniken" (BVT) statt. Die daraus resultierenden BVT-Schlussfolgerungen enthalten verbindliche Anforderungen für die Genehmigung von Industrieanlagen. Dieses Vorhaben dient insbesondere dem sogenannten „early frontloading“ in Vorbereitung der deutschen „Initial Position“.
Deutschland ist ein bedeutender Chemiestandort in Europa, was eine intensive Begleitung des BVT-Merkblattes erfordert. Der Beginn der Überarbeitung des ORG BREFs ist vrsl. für das Jahr 2028 vorgesehen.
Für die Revision des ORG BREF sollen die wesentlichen Prozesse und Umweltaspekte wie Emissionen des Sektors beschrieben, sowie Beispiele für ressourcenschonende und emissionsarme Herstellungsverfahren gesammelt und diese Informationen in technischen Papieren aufbereitet werden. Diese Zuarbeiten gilt es effektiv in den Sevilla-Prozess einzubringen. Neben einer Analyse der oben genannten BVT-Merkblätter nach Informationen, die übernommen werden, bzw. revidiert übernommen werden können sind neu hinzukommende Informationen unter Berücksichtigung der Anforderungen der IED 2.0 zu erarbeiten.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 37 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte / Arbeitsschwerpunkte / Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten (einschlägige Referenzen aus den letzten 10 Jahren) des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partner mit fachlichem Bezug zum Thema des hier gegenständlichen Vorhabens sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (namentliche Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter). Der Anbieter soll diese Referenzen mit den im folgenden aufgezählten Kriterien verknüpfen und für diese den Nachweis der Qualifikation erbringen. Mehrfachnennungen sind möglich; insgesamt sollen mindestens fünf verschiedene Referenzen benannt werden.
Konkret werden von dem*der Auftragnehmer*in folgende Kenntnisse und Erfahrungen gefordert:
- sehr gute Kenntnisse zu branchenspezifischen Produktionsverfahren und deren Umweltaspekten sowie Fachkompetenz zu Umweltschutzmaßnahmen in der chemischen Industrie, hohe Kompetenz im Bereich der organischen Chemie, insbesondere hoher technischer Sachverstand hinsichtlich der o. g. Prozesse und Verfahren (Bitte zwei Referenzen angeben)
- sehr gute Kenntnisse branchenspezifischer Emissionen (Bitte zwei Referenzen angeben)
- gute Kenntnisse zu weiteren unter Punkt 2 „Ziel und Gegenstand des Forschungsprojekts“ genannten für die Initial Position relevanten Umweltaspekten, (Bitte eine Referenz angeben)
- gute Kenntnisse der Branchenstruktur, (Bitte eine Referenz angeben)
- vorzugsweise ein Netzwerk zu Industrieunternehmen und Landesbehörden (z. B. Genehmigungsbehörden), (Bitte eine Referenz angeben)
- zwingend sehr gute, verhandlungssichere schriftliche und mündliche Fähigkeiten in englischer Sprache. (Bitte eine Referenz angeben)
Falls zusätzlicher Sachverstand erforderlich ist, sind Kooperationspartner*innen zu benennen. Es sind gemeinschaftliche Angebote oder die Vergabe von Unteraufträgen erlaubt, sofern
- das Ziel des Vorhabens positiv unterstützt wird,
- klare Regelungen bezüglich der Vorhabenleitung und der Verantwortlichkeiten für die Leistungserbringung bestehen und
- ein*e zentraler*e Ansprechpartner*in für das UBA genannt wird.
Der*die Bieter*in bestätigt mit der Angebotsabgabe, dass er für die Dauer der Projektlaufzeit und die Dauer des Bearbeitungsprozesses nicht für andere Interessenvertretungen, wie europäische Umweltverbände, tätig sein wird und zu Aufgaben und Fragestellungen, welche die chemische Industrie betreffen.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte / Arbeitsschwerpunkte / Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten (einschlägige Referenzen aus den letzten 10 Jahren) des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partner mit fachlichem Bezug zum Thema des hier gegenständlichen Vorhabens sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (namentliche Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter). Der Anbieter soll diese Referenzen mit den im folgenden aufgezählten Kriterien verknüpfen und für diese den Nachweis der Qualifikation erbringen. Mehrfachnennungen sind möglich; insgesamt sollen mindestens fünf verschiedene Referenzen benannt werden.
Konkret werden von dem*der Auftragnehmer*in folgende Kenntnisse und Erfahrungen gefordert:
- sehr gute Kenntnisse zu branchenspezifischen Produktionsverfahren und deren Umweltaspekten sowie Fachkompetenz zu Umweltschutzmaßnahmen in der chemischen Industrie, hohe Kompetenz im Bereich der organischen Chemie, insbesondere hoher technischer Sachverstand hinsichtlich der o. g. Prozesse und Verfahren (Bitte zwei Referenzen angeben)
- sehr gute Kenntnisse branchenspezifischer Emissionen (Bitte zwei Referenzen angeben)
- gute Kenntnisse zu weiteren unter Punkt 2 „Ziel und Gegenstand des Forschungsprojekts“ genannten für die Initial Position relevanten Umweltaspekten, (Bitte eine Referenz angeben)
- gute Kenntnisse der Branchenstruktur, (Bitte eine Referenz angeben)
- vorzugsweise ein Netzwerk zu Industrieunternehmen und Landesbehörden (z. B. Genehmigungsbehörden), (Bitte eine Referenz angeben)
- zwingend sehr gute, verhandlungssichere schriftliche und mündliche Fähigkeiten in englischer Sprache. (Bitte eine Referenz angeben)
Falls zusätzlicher Sachverstand erforderlich ist, sind Kooperationspartner*innen zu benennen. Es sind gemeinschaftliche Angebote oder die Vergabe von Unteraufträgen erlaubt, sofern
- das Ziel des Vorhabens positiv unterstützt wird,
- klare Regelungen bezüglich der Vorhabenleitung und der Verantwortlichkeiten für die Leistungserbringung bestehen und
- ein*e zentraler*e Ansprechpartner*in für das UBA genannt wird.
Der*die Bieter*in bestätigt mit der Angebotsabgabe, dass er für die Dauer der Projektlaufzeit und die Dauer des Bearbeitungsprozesses nicht für andere Interessenvertretungen, wie europäische Umweltverbände, tätig sein wird und zu Aufgaben und Fragestellungen, welche die chemische Industrie betreffen.
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
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