Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3726 64 801 0 // AZ 90 410/00004
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
19.08.2026 - 11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
09.10.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=874371
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=874371
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
19.08.2026 - 11:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ReFoPlan 2026: „Quellenorientierter Gewässerschutz und Abwasserreinigung im Dialog“
Zur Fortsetzung, inhaltlichen Weiterentwicklung und Umsetzung von Dialogen sollen in diesem Vorhaben konkrete Vorgehensweisen ermittelt werden und Kapazitäten zur Durchführung geschaffen werden. Dazu zählen die Organisation, die Liste der Teilnehmenden und die Durchführung regelmäßiger Treffen. Darüber hinaus, sollen im wissenschaftlichen Teil des Projektes Maßnahmen entwickelt werden, wie Einträge von Spurenstoffen in die Umwelt an der Quelle verringert werden können. Die Vorgehensweise und Methodik der Dialoge sollen wissenschaftlich publiziert werden, um andere Akteure bei der Umsetzung der Stakeholder-Dialoge zu unterstützen.
Zur Fortsetzung, inhaltlichen Weiterentwicklung und Umsetzung von Dialogen sollen in diesem Vorhaben konkrete Vorgehensweisen ermittelt werden und Kapazitäten zur Durchführung geschaffen werden. Dazu zählen die Organisation, die Liste der Teilnehmenden und die Durchführung regelmäßiger Treffen. Darüber hinaus, sollen im wissenschaftlichen Teil des Projektes Maßnahmen entwickelt werden, wie Einträge von Spurenstoffen in die Umwelt an der Quelle verringert werden können. Die Vorgehensweise und Methodik der Dialoge sollen wissenschaftlich publiziert werden, um andere Akteure bei der Umsetzung der Stakeholder-Dialoge zu unterstützen.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 30 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbietenden und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte/Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten der Auftragnehmenden und gegebenenfalls seiner Kooperationspartner*innen. Außerdem soll eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen (z. B. über den Werdegang) gegeben werden sowie der von ihnen im Rahmen des Projektes wahrgenommenen Aufgabe, möglichst unter Benennung der Bearbeiter*innen.
Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert und nachzuweisen:
A Fachkunde
Folgende Kenntnisse sollen im Angebot über die oben beschriebenen Referenzen, nachgewiesen werden:
- Ausgewiesene wasserwirtschaftliche Expertise
- Kompetenzen und Kenntnisse im Bereich der KARL, WRRL und des WHG
- Kompetenz und Wissen in den Bereichen Viertbehandlung und Maßnahmen zur Reduktion von Spurenstoffen an der Quelle
- Fähigkeit, komplexe rechtliche, wirtschaftliche und wasserwirtschaftliche Sachverhalte verständlich zu kommunizieren.
- Konzepte und Kampagnen erstellen und durchführen
Zu jedem Themenbereich ist eine Referenz vorzulegen. Diese darf nicht älter als 8 Jahre sein.
Anforderungen an das Projektteam
- Nachweis von Erfahrungen mit Multi-Stakeholderprozessen (Politik/Verwaltung/Industrie/Kommunen) + Moderationskompetenz.
- Fachkompetenz Wasser/Abwasser/Spurenstoffe/EPR (mind. 1 Senior fachlich, 1 Senior Prozess).
- Vertretungsregel und Kapazitätszusicherung
B Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit sind neben den geforderten Referenzen die Benennung der Projektmitarbeiter*innen und die Angabe der jeweiligen Qualifikation notwendig.
Darüber hinaus bestätigt die anbietende Institution mit Abgabe des Angebotes, dass sie über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
C Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte/Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten der Auftragnehmenden und gegebenenfalls seiner Kooperationspartner*innen. Außerdem soll eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen (z. B. über den Werdegang) gegeben werden sowie der von ihnen im Rahmen des Projektes wahrgenommenen Aufgabe, möglichst unter Benennung der Bearbeiter*innen.
Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert und nachzuweisen:
A Fachkunde
Folgende Kenntnisse sollen im Angebot über die oben beschriebenen Referenzen, nachgewiesen werden:
- Ausgewiesene wasserwirtschaftliche Expertise
- Kompetenzen und Kenntnisse im Bereich der KARL, WRRL und des WHG
- Kompetenz und Wissen in den Bereichen Viertbehandlung und Maßnahmen zur Reduktion von Spurenstoffen an der Quelle
- Fähigkeit, komplexe rechtliche, wirtschaftliche und wasserwirtschaftliche Sachverhalte verständlich zu kommunizieren.
- Konzepte und Kampagnen erstellen und durchführen
Zu jedem Themenbereich ist eine Referenz vorzulegen. Diese darf nicht älter als 8 Jahre sein.
Anforderungen an das Projektteam
- Nachweis von Erfahrungen mit Multi-Stakeholderprozessen (Politik/Verwaltung/Industrie/Kommunen) + Moderationskompetenz.
- Fachkompetenz Wasser/Abwasser/Spurenstoffe/EPR (mind. 1 Senior fachlich, 1 Senior Prozess).
- Vertretungsregel und Kapazitätszusicherung
B Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der Leistungsfähigkeit sind neben den geforderten Referenzen die Benennung der Projektmitarbeiter*innen und die Angabe der jeweiligen Qualifikation notwendig.
Darüber hinaus bestätigt die anbietende Institution mit Abgabe des Angebotes, dass sie über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
C Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
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