Tendering Procedure Details
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse: http://www.bast.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2g - FE 84.0541/2025
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
24.08.2026 - 06:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
24.11.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=873601
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=873601
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
24.08.2026 - 06:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Die QNOx-Methode ist ein Verfahren zur Überprüfung von Stickoxid-Emissionen bei Kraftfahrzeugen, das im Auftrag der BASt in zwei Forschungsprojekten für Personenkraftwagen entwickelt und validiert wurde.
Da sich die Methode nicht identisch auf schwere Nutzfahrzeuge (Heavy Duty Vehicles (HDV)) übertragen lässt, besteht Entwicklungsbedarf für einen HDV-spezifischen Ansatz.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Verifizierung der QNOx-Methode für HDV sowie die Formulierung eines implementierungsfähigen Vorschlags für die Typgenehmigungsvorschriften. Dabei sollen betriebsbedingte Eigenschaften wie Beladung und extreme Fahrzustände durch geeignete Datenfilterung berücksichtigt werden, um Falschbeurteilungen zu vermeiden. Zudem soll eine geeignete Bezugsgröße für die NOx-Emissionen von HDV festgelegt werden.
Die Entwicklung einer QNOx-Methode für HDV kann zukünftig die Überprüfung schwerer Nutzfahrzeuge hinsichtlich ihrer NOx-Emissionen z.B. in der PTI oder bei Unterwegskontrollen ermöglichen. Damit könnten Defekte in Abgasnachbehandlungssystemen frühzeitig erkannt werden.
Da sich die Methode nicht identisch auf schwere Nutzfahrzeuge (Heavy Duty Vehicles (HDV)) übertragen lässt, besteht Entwicklungsbedarf für einen HDV-spezifischen Ansatz.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Verifizierung der QNOx-Methode für HDV sowie die Formulierung eines implementierungsfähigen Vorschlags für die Typgenehmigungsvorschriften. Dabei sollen betriebsbedingte Eigenschaften wie Beladung und extreme Fahrzustände durch geeignete Datenfilterung berücksichtigt werden, um Falschbeurteilungen zu vermeiden. Zudem soll eine geeignete Bezugsgröße für die NOx-Emissionen von HDV festgelegt werden.
Die Entwicklung einer QNOx-Methode für HDV kann zukünftig die Überprüfung schwerer Nutzfahrzeuge hinsichtlich ihrer NOx-Emissionen z.B. in der PTI oder bei Unterwegskontrollen ermöglichen. Damit könnten Defekte in Abgasnachbehandlungssystemen frühzeitig erkannt werden.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
"Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
- Fachkunde und Erfahrung mit NOx Messungen bei Kfz, Auslesen und Auswerten von OBD-Daten, Bewerten von NOx Daten, nachzuweisen durch zwei Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren (siehe Referenzblatt 1)
- Ausreichend personelle Kapazitäten für die zeitgerechte Durchführung der zu vergebenden Leistung und Qualifizierung des eingesetzten verantwortlichen Personals und der technischen Fachkräfte, nachzuweisen durch namentliche Nennung der vorgesehenen Projektleitung und der vorgesehenen Hauptbearbeiter/-innen mit Angabe der Qualifikationen und Vorlage der Studien- bzw. Ausbildungsnachweise (siehe Eigenerklärung 1)
- Gerätschaften zum Abgleich der NOx Sensoren vor und nach den Messungen, nachzuweisen durch Angabe der Gerätebezeichnungen (siehe Eigenerklärung 2)
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
- Fachkunde und Erfahrung mit NOx Messungen bei Kfz, Auslesen und Auswerten von OBD-Daten, Bewerten von NOx Daten, nachzuweisen durch zwei Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren (siehe Referenzblatt 1)
- Ausreichend personelle Kapazitäten für die zeitgerechte Durchführung der zu vergebenden Leistung und Qualifizierung des eingesetzten verantwortlichen Personals und der technischen Fachkräfte, nachzuweisen durch namentliche Nennung der vorgesehenen Projektleitung und der vorgesehenen Hauptbearbeiter/-innen mit Angabe der Qualifikationen und Vorlage der Studien- bzw. Ausbildungsnachweise (siehe Eigenerklärung 1)
- Gerätschaften zum Abgleich der NOx Sensoren vor und nach den Messungen, nachzuweisen durch Angabe der Gerätebezeichnungen (siehe Eigenerklärung 2)
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend
14.
Sonstige Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
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