Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesamt für Naturschutz
Straße, Hausnummer:Konstantinstraße 110
Postleitzahl (PLZ):53179
Ort:Bonn
E-Mail: Ref-Z4@bfn.de
Internet-Adresse: http://www.bfn.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
3526810100-Ng
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
20.08.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
15.10.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=871955
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=871955
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
20.08.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Das Forschungsvorhaben „BiodivGrünpflege“ entwickelt erstmals einen bundesweit anschlussfähigen Rahmen, mit dem Kommunen die Biodiversitätswirksamkeit ihrer öffentlichen Grünflächen systematisch erfassen und gezielt steigern können. Auftraggeberin ist das Bundesamt für Naturschutz. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass gängige Kennzahlen wie Grünflächenanteile oder Baumbestände nur begrenzt Aussagen über die tatsächliche ökologische Qualität urbaner Räume zulassen. Gleichzeitig sind flächendeckende Artenkartierungen in Städten aufgrund ihres hohen Aufwands kaum praktikabel.
Das Projekt setzt daher an einem zentralen Hebel kommunalen Handelns an: der Grünflächenpflege. Statt Biodiversität primär über Artenvorkommen zu messen, wird ein prozessorientierter Ansatz verfolgt, der Pflegeregime und -empfehlungen in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, Pflegekategorien für unterschiedliche urbane Flächentypen zu definieren und deren Biodiversitätswirksamkeit nachvollziehbar zu bewerten. Bestehende Klassifikations- und Informationssysteme werden zusammengeführt und in eine einheitliche, vergleichbare Systematik überführt, die sich in kommunale Grünflächeninformationssysteme integrieren lässt.
Eine exemplarische Praxisvalidierung in ausgewählten Kommunen überprüft die ökologische Plausibilität der entwickelten Kategorien und schärft die Bewertungsmaßstäbe. Darauf aufbauend wird die Systematik pilotiert und hinsichtlich ihrer administrativen Umsetzbarkeit getestet - sowohl in Kommunen mit bestehenden digitalen Steuerungsinstrumenten als auch in solchen ohne entsprechende Systeme.
Das Ergebnis ist ein anwendungsorientiertes, bundesweit nutzbares Referenzsystem für biodiversitätswirksame Grünpflege. Es ermöglicht Kommunen, die Qualität ihrer Pflegepraxis transparent zu dokumentieren, vergleichbar zu machen und strategisch weiterzuentwickeln und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Stärkung der urbanen Biodiversität.
Das Projekt setzt daher an einem zentralen Hebel kommunalen Handelns an: der Grünflächenpflege. Statt Biodiversität primär über Artenvorkommen zu messen, wird ein prozessorientierter Ansatz verfolgt, der Pflegeregime und -empfehlungen in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, Pflegekategorien für unterschiedliche urbane Flächentypen zu definieren und deren Biodiversitätswirksamkeit nachvollziehbar zu bewerten. Bestehende Klassifikations- und Informationssysteme werden zusammengeführt und in eine einheitliche, vergleichbare Systematik überführt, die sich in kommunale Grünflächeninformationssysteme integrieren lässt.
Eine exemplarische Praxisvalidierung in ausgewählten Kommunen überprüft die ökologische Plausibilität der entwickelten Kategorien und schärft die Bewertungsmaßstäbe. Darauf aufbauend wird die Systematik pilotiert und hinsichtlich ihrer administrativen Umsetzbarkeit getestet - sowohl in Kommunen mit bestehenden digitalen Steuerungsinstrumenten als auch in solchen ohne entsprechende Systeme.
Das Ergebnis ist ein anwendungsorientiertes, bundesweit nutzbares Referenzsystem für biodiversitätswirksame Grünpflege. Es ermöglicht Kommunen, die Qualität ihrer Pflegepraxis transparent zu dokumentieren, vergleichbar zu machen und strategisch weiterzuentwickeln und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Stärkung der urbanen Biodiversität.
c)
Ort der Leistungserbringung
Bonn
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Die Gesamtleistung ist bis zum 31.08.2029 zu erbringen.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
ABFE BMU (Stand: März 2018); VOL/B
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
12.
Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlage "04 Zuschlagskriterien"
14.
Sonstige Angaben
Für dieses Vergabeverfahren gilt die Bereichsausnahme des § 116 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Das Verfahren richtet sich daher nach §§ 7, 55 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und orientiert sich lediglich an den Regelungen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO), wenn und soweit diese Regelungen einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung nicht entgegenstehen. Durch diese Orientierung an der UVgO wird keine Möglichkeit der Nachprüfung vor einer Vergabekammer begründet.
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