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Ausschreibungsdetails

Errichtung eines temporären Pumpwerks an der Schleuse Berlin Spandau

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25.06.2026 (letzte Änderung am 10.07.2026)

15.09.2026 10:00

WNAB-SB4-06-2026-VOB-B

Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

12.08.2026 15:39

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserstraßen-Neubauamt Berlin
Straße, Hausnummer:Mehringdamm 129
Postleitzahl (PLZ):10965
Ort:Berlin
Telefon:+49 30 69580401
Internet-Adresse: http://www.wsv.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: WNAB-SB4-06-2026-VOB-B

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Planung und Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Schleuse Spandau
Behnitz 5A
13599 Berlin Spandau

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Die zu erbringende Leistung umfasst die Planung und Errichtung einer temporären Pumpwerksanlage an der Schleuse Spandau auf Grundlage der Vorplanung durch das WNA Berlin. Die Planungsleistung bezieht sich auf alle zur Errichtung erforderlichen Berechnungen, statischen Nachweise, hydraulischen Nachweise sowie die Erstellung der Ausführungsplanung, die Montage und die Inbetriebnahme.
Die Anlage soll auf eine Betriebsdauer von etwa 15 Jahren ausgelegt werden und als vollständig reversible Konstruktion in die bestehende Schleusenstruktur eingebunden werden.
Die Pumpwerksanlage gliedert sich im Wesentlichen in einen Pumpentragkäfig, eine Rohrschachtpumpe, eine DN-800-Druckleitung sowie eine automatische Rechenreinigungsanlage.
Die Gründung erfolgt durch eine Pfahlgründung, die mit einem schwingungsarmen Verfahren ausgeführt werden muss.
45232152-2 Bau von Pumpstationen
45240000-1 Wasserbauarbeiten

g)
Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Zweck der baulichen Anlage
Zweck der Pumpwerksanlage ist die Rückförderung von Flusswasser aus der unteren Stauhaltung in die oberhalb gelegene Stauhaltung.
Hierdurch sollen die durch den Schleusenbetrieb verursachten Wasserverluste während des Sommerstaus ausgeglichen und die
erforderlichen Wasserstände in der oberen Stauhaltung sichergestellt werden.
Zweck des Auftrags
Zweck des Auftrags ist die Planung, Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme einer temporären Pumpwerksanlage an der Schleuse Spandau.
Grundlage der Leistung ist die durch den Auftraggeber erstellte Vorplanung, in der die wesentlichen funktionalen, technischen und
konstruktiven Randbedingungen festgelegt sind.
Im Rahmen der teilfunktionalen Ausschreibung hat der Auftragnehmer die Vorplanung zu prüfen, eigenverantwortlich weiterzuentwickeln und
in eine ausführungsreife Planung zu überführen. Hierzu gehören sämtliche für die Realisierung erforderlichen Berechnungen,
Nachweise, Planungs- und Konstruktionsleistungen sowie die Lieferung, Montage, Prüfung und Inbetriebnahme aller Anlagenteile.
Ziel des Auftrags ist die Herstellung einer den vorgegebenen Anforderungen entsprechenden, betriebssicheren, wirtschaftlichen und
vollständig funktionsfähigen Pumpwerksanlage einschließlich aller für den bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlichen Nebenleistungen.
Die Vorplanung des Auftraggebers definiert das technische Grundkonzept der Anlage. Der Auftragnehmer trägt die Verantwortung
für die planerische Durcharbeitung, die statisch-konstruktive und hydraulische Bemessung sowie die fachgerechte Ausführung der Anlage.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
13.10.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
6 Monate

j)
Nebenangebote

nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
15.09.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
27.10.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
siehe Vergabeunterlagen
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Dezernat U20 - Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
gdws@wsv.bund.de

Eignungskriterien



Versionsverlauf

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25.06.2026


25.06.2026




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