Tendering Procedure Details
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse: http://www.bast.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2p - FE 69.0022
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
28.07.2026 - 06:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
30.09.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=870275
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=870275
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
28.07.2026 - 06:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Als zentrales Transitland in Europa steht Deutschland vor der Herausforderung, die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit seiner Ingenieurbauwerke angesichts zunehmenden Alters der Brücken, steigender Verkehrslasten und sich weiterentwickelnder Regelwerke sicherzustellen. Begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen, insbesondere durch Fachkräftemangel, sowie verkehrsbedingte Einschränkungen während Erhaltungsmaßnahmen mit negativen Folgen wie erhöhten CO₂-Emissionen erfordern neue Lösungsansätze. In diesem Kontext gewinnt die Digitalisierung von Planungs-, Durchführungs- und Dokumentationsprozessen bei Erhaltungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen an Bedeutung.
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Potentiale unterstützender digitaler Werkzeuge und Verfahren im Bereich der Erhaltung und Wiederherstellung von Ingenieurbauwerken aufzuzeigen und exemplarisch darzustellen. Dabei soll verdeutlicht werden, an welchen Stellen der Prozesskette Digitalisierung zu einer Beschleunigung beiträgt, welche Daten für Planung, Durchführung und anschließenden Betrieb relevant sind und wie Bauüberwachende sowie Ausführende unterstützt werden können. Ein weiterer Fokus liegt auf der Optimierung der Dokumentation und der Verbesserung der Qualitätssicherung während der Ausführung durch digitale Unterstützung. Das digitale Werkzeug wird für einen relevanten Aufgabenbereich entwickelt und an einem Beispiel (Plattenbalken oder Hohlkasten mit unterschiedlichen Schäden gemäß RI-EBW-PRÜF) erprobt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Prozessablauf im Anschluss an die Bauwerksprüfung, insbesondere den Bereichen „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen" und „Risse in Betonbauteilen" der ZTV-ING.
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Potentiale unterstützender digitaler Werkzeuge und Verfahren im Bereich der Erhaltung und Wiederherstellung von Ingenieurbauwerken aufzuzeigen und exemplarisch darzustellen. Dabei soll verdeutlicht werden, an welchen Stellen der Prozesskette Digitalisierung zu einer Beschleunigung beiträgt, welche Daten für Planung, Durchführung und anschließenden Betrieb relevant sind und wie Bauüberwachende sowie Ausführende unterstützt werden können. Ein weiterer Fokus liegt auf der Optimierung der Dokumentation und der Verbesserung der Qualitätssicherung während der Ausführung durch digitale Unterstützung. Das digitale Werkzeug wird für einen relevanten Aufgabenbereich entwickelt und an einem Beispiel (Plattenbalken oder Hohlkasten mit unterschiedlichen Schäden gemäß RI-EBW-PRÜF) erprobt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Prozessablauf im Anschluss an die Bauwerksprüfung, insbesondere den Bereichen „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen" und „Risse in Betonbauteilen" der ZTV-ING.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
"Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Schutz und Instandsetzung von Brückenbauwerken nachzuweisen durch zwei abgeschlossene Projekte in den letzten fünf Jahren.
Kenntnisse zur Entwicklung digitaler Tools nachzuweisen durch zwei abgeschlossene Projekte in den letzten drei Jahren, in denen IT-Tools entwickelt wurden.
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4b, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Schutz und Instandsetzung von Brückenbauwerken nachzuweisen durch zwei abgeschlossene Projekte in den letzten fünf Jahren.
Kenntnisse zur Entwicklung digitaler Tools nachzuweisen durch zwei abgeschlossene Projekte in den letzten drei Jahren, in denen IT-Tools entwickelt wurden.
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4b, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend
14.
Sonstige Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
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