Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
hier: Kanal- und Schachtsanierung
- Baustelleneinrichtung sowie Vorhaltung der Baustelleneinrichtung für eine Ausführungsdauer von ca. 15 Wochen
- Verkehrs- und Arbeitsstellensicherung im innerstädtischen Bereich, einschließlich abschnittsweiser Vollsperrung der Scharrenstraße
- Temporäre Abflusslenkung für ca. 5 Kanalhaltungen und 6 Schachtbauwerke, Förderleistung bis ca. 46 l/s, einschließlich ca. 150 m Druckschlauchleitungen
- Hochdruckreinigung von ca. 416 m Mischwasserkanal DN 250, davon ca. 154 m mit erhöhtem Verschmutzungsgrad
- Hochdruckreinigung von ca. 23 Schächten und gemauerten Sonderschächten bis ca. 6 m Tiefe
- Aufnahme, Transport und Entsorgung von ca. 5 t Kanalräumgut
- Optische Vor- und Abnahmeinspektion von ca. 285 m Mischwasserkanal DN 250
- Optische Inspektion von ca. 15 Schächten und Sonderschächten
- Kanalroboter-Fräsarbeiten, insbesondere ca. 3 m feste Ablagerungen, ca. 91 Rohrverbindungsversätze und ca. 1 einragender Anschluss
- Einbau von ca. 1,5 m partiellem Liner/Kurzliner im Kanal DN 250
- Renovierung von ca. 131 m Mischwasserkanal DN 250 in 6 Kanalhaltungen mittels Schlauchliningverfahren
- Herstellung von ca. 12 Schlauchliner-Schachtanbindungen
- Öffnen von ca. 24 Anschlussleitungen bis DN 150 nach Schlauchlinereinbau
- Anbindung von ca. 24 Anschlussleitungen bis DN 150 mittels Hutprofiltechnik
- Entnahme und Prüfung von ca. 6 Schlauchliner-Materialproben
- Dichtheitsprüfung von ca. 131 m Schlauchliner
- Sanierung von ca. 7 gemauerten Sonderschächten mit Schussrinne bei Schachttiefen bis ca. 6 m
- Untergrundvorbereitung und mineralische Fugensanierung an ca. 28 m² Schachtinnenfläche
- Reprofilierung von ca. 7 größeren Ausbruchstellen im Schachtmauerwerk
- Rückbau von ca. 21 m² Schachtmauerwerk und Herstellung von ca. 7 m² neuem Kanalklinkermauerwerk
- Lieferung und Einbau von ca. 7 Stahlbeton-Abdeckplatten, 7 Schachtabdeckungen Klasse D 400 und 14 verschiebesicheren Auflageringen
- Ausbau von ca. 48 vorhandenen Steigeisen/-bügeln sowie Einbau von ca. 52 neuen Steigeisen und 7 Einstieghilfen
- Vollständige Bestands-, Prüf- und Abnahmedokumentation für ca. 13 Kanalhaltungen und 15 Schachtbauwerke
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.
Unterlagen werden entsprechend § 8 TVergG LSA i.V.m. § 16a VOB/A nachgefordert.
Nicht nachgefordert werden das Angebotsschreiben Formblatt 213 sowie das verpreiste Leistungsverzeichnis im PDF-Format (Ausschlussgrund).
Beachten Sie bitte die den Vergabeunterlagen beigefügten Hinweise nach § 8 TVergG LSA.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen vom Bestbieter und gleichzeitig von nachrangigen Bietern nachzufordern, um Verzögerungen im Vergabeverfahren zu vermeiden.
Bei der Beauftragung von Nachunternehmern durch den Bestbieter gelten die gleichen Anforderungen an die Vorlage von Nachweisen und Erklärungen.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Einzelnachweise gemäß Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen:
-Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben
-Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
-Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
-rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
-Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
-Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
-Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz
-Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
- Nachweis Betriebshaftpflicht
- Eignungsnachweise: Zertifizierter Kanalsanierungsberater, Benennung Kolonnenführer mit Qualifikation, Gütezeichen "S" RAL-GZ 961 o. glw., Gesundheitsnachweise G26, G41, G42
Bescheinigungen mit dem Vermerk "Nur gültig im Original" sind auf Verlangen der Vergabestelle im Original vorzulegen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Tel.: +49 3455141529, Fax: +49 3455141115, info@lvwa.sachsen-anhalt.de
***Auf die in den §§ 19 - 22 TVergG LSA enthaltenen Regeln wird hingewiesen.***