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Ausschreibungsdetails

Sanierung der Mischwasserkanäle und Mischwasserschächte in der Scharrenstraße in 06712 Zeitz; hier: Kanal- und Schachtsanierung

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19.06.2026

16.07.2026 09:00

633103/34/2026

Sachsen-Anhalt: Stadt Zeitz

19.06.2026 07:57

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Stadt Zeitz, Der Oberbürgermeister, Fachbereich Ordnungswesen
Straße, Hausnummer:Altmarkt 1
Postleitzahl (PLZ):06712
Ort:Zeitz
Telefon:+49 3441 83456
Telefax:+49 3441 83266
Internet-Adresse: https://www.zeitz.de/

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 633103/34/2026

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

06712 Zeitz, Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, Deutschland

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Sanierung der Mischwasserkanäle und Mischwasserschächte in der Scharrenstraße in 06712 Zeitz
hier: Kanal- und Schachtsanierung
- Baustelleneinrichtung sowie Vorhaltung der Baustelleneinrichtung für eine Ausführungsdauer von ca. 15 Wochen
- Verkehrs- und Arbeitsstellensicherung im innerstädtischen Bereich, einschließlich abschnittsweiser Vollsperrung der Scharrenstraße
- Temporäre Abflusslenkung für ca. 5 Kanalhaltungen und 6 Schachtbauwerke, Förderleistung bis ca. 46 l/s, einschließlich ca. 150 m Druckschlauchleitungen
- Hochdruckreinigung von ca. 416 m Mischwasserkanal DN 250, davon ca. 154 m mit erhöhtem Verschmutzungsgrad
- Hochdruckreinigung von ca. 23 Schächten und gemauerten Sonderschächten bis ca. 6 m Tiefe
- Aufnahme, Transport und Entsorgung von ca. 5 t Kanalräumgut
- Optische Vor- und Abnahmeinspektion von ca. 285 m Mischwasserkanal DN 250
- Optische Inspektion von ca. 15 Schächten und Sonderschächten
- Kanalroboter-Fräsarbeiten, insbesondere ca. 3 m feste Ablagerungen, ca. 91 Rohrverbindungsversätze und ca. 1 einragender Anschluss
- Einbau von ca. 1,5 m partiellem Liner/Kurzliner im Kanal DN 250
- Renovierung von ca. 131 m Mischwasserkanal DN 250 in 6 Kanalhaltungen mittels Schlauchliningverfahren
- Herstellung von ca. 12 Schlauchliner-Schachtanbindungen
- Öffnen von ca. 24 Anschlussleitungen bis DN 150 nach Schlauchlinereinbau
- Anbindung von ca. 24 Anschlussleitungen bis DN 150 mittels Hutprofiltechnik
- Entnahme und Prüfung von ca. 6 Schlauchliner-Materialproben
- Dichtheitsprüfung von ca. 131 m Schlauchliner
- Sanierung von ca. 7 gemauerten Sonderschächten mit Schussrinne bei Schachttiefen bis ca. 6 m
- Untergrundvorbereitung und mineralische Fugensanierung an ca. 28 m² Schachtinnenfläche
- Reprofilierung von ca. 7 größeren Ausbruchstellen im Schachtmauerwerk
- Rückbau von ca. 21 m² Schachtmauerwerk und Herstellung von ca. 7 m² neuem Kanalklinkermauerwerk
- Lieferung und Einbau von ca. 7 Stahlbeton-Abdeckplatten, 7 Schachtabdeckungen Klasse D 400 und 14 verschiebesicheren Auflageringen
- Ausbau von ca. 48 vorhandenen Steigeisen/-bügeln sowie Einbau von ca. 52 neuen Steigeisen und 7 Einstieghilfen
- Vollständige Bestands-, Prüf- und Abnahmedokumentation für ca. 13 Kanalhaltungen und 15 Schachtbauwerke

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
21.09.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
08.01.2027

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.

Unterlagen werden entsprechend § 8 TVergG LSA i.V.m. § 16a VOB/A nachgefordert.
Nicht nachgefordert werden das Angebotsschreiben Formblatt 213 sowie das verpreiste Leistungsverzeichnis im PDF-Format (Ausschlussgrund).
Beachten Sie bitte die den Vergabeunterlagen beigefügten Hinweise nach § 8 TVergG LSA.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Unterlagen vom Bestbieter und gleichzeitig von nachrangigen Bietern nachzufordern, um Verzögerungen im Vergabeverfahren zu vermeiden.
Bei der Beauftragung von Nachunternehmern durch den Bestbieter gelten die gleichen Anforderungen an die Vorlage von Nachweisen und Erklärungen.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
16.07.2026 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
18.09.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabenterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Das Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Einzelnachweise gemäß Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen:
-Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben
-Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
-Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
-rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
-Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
-Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
-Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz
-Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
- Nachweis Betriebshaftpflicht
- Eignungsnachweise: Zertifizierter Kanalsanierungsberater, Benennung Kolonnenführer mit Qualifikation, Gütezeichen "S" RAL-GZ 961 o. glw., Gesundheitsnachweise G26, G41, G42
Bescheinigungen mit dem Vermerk "Nur gültig im Original" sind auf Verlangen der Vergabestelle im Original vorzulegen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
- Eignungsnachweise: Zertifizierter Kanalsanierungsberater, Benennung Kolonnenführer mit Qualifikation, Gütezeichen "S" RAL-GZ 961 o. glw., Gesundheitsnachweise G26, G41, G42

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle, Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle/Saale
Tel.: +49 3455141529, Fax: +49 3455141115, info@lvwa.sachsen-anhalt.de
***Auf die in den §§ 19 - 22 TVergG LSA enthaltenen Regeln wird hingewiesen.***


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