Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt , Referat Z 1.5
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3726 41 102 0 // AZ 90 855-2/00010 2
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
10.08.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
05.10.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=868226
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=868226
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
10.08.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Refoplan 2026: „Sozialgerechter Klimaschutz. Ansätze zur Adressierung vulnerabler Haushalte “
Das Ziel des Vorhabens besteht darin, Vorschläge für Policy Mixe zur sozial-ökologischen Transformation in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität zu entwickeln, wobei der Fokus auf den Handlungsspielräumen einkommensarmer und vulnerabler Haushalte liegen soll.
Die Erhöhung des umwelt- und klimapolitischen Ambitionsniveaus wird häufig mit Instrumenten umgesetzt, die regressive Verteilungseffekte haben. Angesichts spezifischer Problemlagen vulnerabler Haushalte, die über Einkommensarmut hinausgehen, können die negative Verteilungseffekte einer verursacherorientierten Umweltpolitik aber nicht allein mithilfe klassischer Sozialpolitik adressiert werden. Eine sozialverträgliche Gestaltung von Klimapolitik ist daher gefragt, die im Rahmen geeigneter Policy-Mix-Konzepte das Anpassungsvermögen einkommensarmer und vulnerabler Haushalte an steigende klimapolitische Anforderungen erhöht.
Im Rahmen des Projektes sollen daher auf der Basis einer genauen Analyse der Handlungsbedingungen (resp. -restriktionen) einkommensarmer und vulnerabler Haushalte in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität problemadäquate, zielgruppenspezifische und anreizkompatible Policy Mixe erarbeitet werden, die deren Handlungsspielräume für nachhaltige Konsum- und Lebensweisen erweitern.
Durch Co-Design Ansätze, die die Perspektive von Verbraucher*innen und weiterer Stakeholder bei der Problemanalyse und dem Design von Politikinstrumenten integrieren, sollen praxistaugliche Vorschläge - auch unter Berücksichtigung von good-practice-Beispielen aus dem Ausland - entwickelt werden.
Zudem soll in einem Exkurs ein Überblick über den Stand der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte hinsichtlich wirksamer Maßnahmen und Instrumente erstellt werden, um den ökologischen Fußabdruck von wohlhabenden Haushalten zu adressieren und sie stärker zur Finanzierung der sozial-ökologischen Transformation heranzuziehen.
Das Ziel des Vorhabens besteht darin, Vorschläge für Policy Mixe zur sozial-ökologischen Transformation in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität zu entwickeln, wobei der Fokus auf den Handlungsspielräumen einkommensarmer und vulnerabler Haushalte liegen soll.
Die Erhöhung des umwelt- und klimapolitischen Ambitionsniveaus wird häufig mit Instrumenten umgesetzt, die regressive Verteilungseffekte haben. Angesichts spezifischer Problemlagen vulnerabler Haushalte, die über Einkommensarmut hinausgehen, können die negative Verteilungseffekte einer verursacherorientierten Umweltpolitik aber nicht allein mithilfe klassischer Sozialpolitik adressiert werden. Eine sozialverträgliche Gestaltung von Klimapolitik ist daher gefragt, die im Rahmen geeigneter Policy-Mix-Konzepte das Anpassungsvermögen einkommensarmer und vulnerabler Haushalte an steigende klimapolitische Anforderungen erhöht.
Im Rahmen des Projektes sollen daher auf der Basis einer genauen Analyse der Handlungsbedingungen (resp. -restriktionen) einkommensarmer und vulnerabler Haushalte in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität problemadäquate, zielgruppenspezifische und anreizkompatible Policy Mixe erarbeitet werden, die deren Handlungsspielräume für nachhaltige Konsum- und Lebensweisen erweitern.
Durch Co-Design Ansätze, die die Perspektive von Verbraucher*innen und weiterer Stakeholder bei der Problemanalyse und dem Design von Politikinstrumenten integrieren, sollen praxistaugliche Vorschläge - auch unter Berücksichtigung von good-practice-Beispielen aus dem Ausland - entwickelt werden.
Zudem soll in einem Exkurs ein Überblick über den Stand der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte hinsichtlich wirksamer Maßnahmen und Instrumente erstellt werden, um den ökologischen Fußabdruck von wohlhabenden Haushalten zu adressieren und sie stärker zur Finanzierung der sozial-ökologischen Transformation heranzuziehen.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 26 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Fachkunde
A) Erfahrungen in der Politikberatung, nachzuweisen durch Hinweise auf einschlägige Projekte oder Studien, die für staatliche oder zivilgesellschaftliche Organisationen durchgeführt wurden
B) Sehr gute Kenntnisse der aktuellen umwelt- und klimapolitischen Diskussion in Deutschland und der EU, insbesondere zu Fragen der Sozialverträglichkeit sowie zu den Verteilungswirkungen der Umweltpolitik, Energie- und Mobilitätsarmut
C) Sehr gute Kenntnisse der Umweltpolitik sowie ihrer relevanten Akteure, Verbände und Netzwerke
D) Sehr gute Kenntnisse der Sozialpolitik sowie ihrer relevanten Akteure, Verbände und Netzwerke (v.a. Sozial- und Wohlfahrtsverbände, kommunale Spitzenverbände, Verbraucherschutzorganisationen sowie Gewerkschaften)
E) Sehr gute umweltökonomische und politikwissenschaftliche Fachkenntnisse, insbesondere hinsichtlich der Analyse der Verteilungswirkungen umweltpolitischer Maß-nahmen und Instrumente, der Policy-Analyse und zu Policy-Mix-Ansätzen sowie zu den Möglichkeiten, Synergien zwischen Umweltschutz und sozialen Zielen zu heben und Zielkonflikte zu mindern
F) Sehr gute methodische Fachkenntnisse zur Durchführung und Auswertung von quantitativen Analysen, einschließlich der Wirkungsanalyse von umweltpolitischen Instrumenten und Policy-Mix-Konzepten anhand von Modellierungen, insbesondere in Hinblick auf ihre Verteilungswirkungen
G) Sehr gute Kenntnisse der aktuellen sozialwissenschaftlichen Diskussion, insbesondere im Hinblick auf soziale Ungleichheit, sowie zur Governance von Transformations-prozessen
H) Erfahrungen mit Beteiligungsformaten, z.B. mit Stakeholder-Dialogen oder Verfahren der Bürgerbeteiligung
I) Erfahrungen mit qualitativer Sozialforschung, z.B. Fokusgruppen, Expert/-innen-Interviews oder auch partizipativer Forschung
In allen Punkten sind jeweils geeignete Nachweise vorzulegen, z.B. Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten (mind. zwei Referenzen, jeweils nicht älter als acht Jahre) des Auftragnehmers und ggf. seiner Kooperationspartner/-innen (Links und/oder Publikationshinweise bei leicht zugänglichen Quellen, ansonsten Kurzfassung-gen der Abschlussberichte).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Da die Leistungsfähigkeit stark von den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abhängig ist, sind detailliertere Angaben zu den Tätigkeiten und Qualifikationen der für die Bearbeitung des Projektes vorgesehenen Bearbeiter/-innen nötig.
A) Erfahrungen in der Politikberatung, nachzuweisen durch Hinweise auf einschlägige Projekte oder Studien, die für staatliche oder zivilgesellschaftliche Organisationen durchgeführt wurden
B) Sehr gute Kenntnisse der aktuellen umwelt- und klimapolitischen Diskussion in Deutschland und der EU, insbesondere zu Fragen der Sozialverträglichkeit sowie zu den Verteilungswirkungen der Umweltpolitik, Energie- und Mobilitätsarmut
C) Sehr gute Kenntnisse der Umweltpolitik sowie ihrer relevanten Akteure, Verbände und Netzwerke
D) Sehr gute Kenntnisse der Sozialpolitik sowie ihrer relevanten Akteure, Verbände und Netzwerke (v.a. Sozial- und Wohlfahrtsverbände, kommunale Spitzenverbände, Verbraucherschutzorganisationen sowie Gewerkschaften)
E) Sehr gute umweltökonomische und politikwissenschaftliche Fachkenntnisse, insbesondere hinsichtlich der Analyse der Verteilungswirkungen umweltpolitischer Maß-nahmen und Instrumente, der Policy-Analyse und zu Policy-Mix-Ansätzen sowie zu den Möglichkeiten, Synergien zwischen Umweltschutz und sozialen Zielen zu heben und Zielkonflikte zu mindern
F) Sehr gute methodische Fachkenntnisse zur Durchführung und Auswertung von quantitativen Analysen, einschließlich der Wirkungsanalyse von umweltpolitischen Instrumenten und Policy-Mix-Konzepten anhand von Modellierungen, insbesondere in Hinblick auf ihre Verteilungswirkungen
G) Sehr gute Kenntnisse der aktuellen sozialwissenschaftlichen Diskussion, insbesondere im Hinblick auf soziale Ungleichheit, sowie zur Governance von Transformations-prozessen
H) Erfahrungen mit Beteiligungsformaten, z.B. mit Stakeholder-Dialogen oder Verfahren der Bürgerbeteiligung
I) Erfahrungen mit qualitativer Sozialforschung, z.B. Fokusgruppen, Expert/-innen-Interviews oder auch partizipativer Forschung
In allen Punkten sind jeweils geeignete Nachweise vorzulegen, z.B. Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten (mind. zwei Referenzen, jeweils nicht älter als acht Jahre) des Auftragnehmers und ggf. seiner Kooperationspartner/-innen (Links und/oder Publikationshinweise bei leicht zugänglichen Quellen, ansonsten Kurzfassung-gen der Abschlussberichte).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Da die Leistungsfähigkeit stark von den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abhängig ist, sind detailliertere Angaben zu den Tätigkeiten und Qualifikationen der für die Bearbeitung des Projektes vorgesehenen Bearbeiter/-innen nötig.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
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