Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Durchführung von Baugrunderkundungsarbeiten, hydrogeologischen u. bodenmechanischen Bohrlochversuchen und Durchführung von Laborversuchen im Zuge der Baugrunderkundung (Ersatz der Schleuse Herbrum)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

09.06.2026

09.07.2026 11:00

2026-801-000042

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee

09.06.2026 14:55


Verfahren aufgehoben

Dieses Verfahren wurde aufgehoben. Eine Teilnahme an diesem Verfahren ist nicht mehr möglich.

Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee
Straße, Hausnummer:Herzog-Arenberg-Straße 66
Postleitzahl (PLZ):49716
Ort:Meppen
Telefon:+49 5931 848111
Telefax:+49 5931 84828222

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 2026-801-000042

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

DEK km 212,56

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

BAUVORHABEN
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ems-Nordsee als AG und Vorhabenträger plant den Ersatz der Schleuse Herbrum. Die Schleuse Herbrum liegt im Nordwesten Niedersachsens im Landkreis Emsland und ist als Eingangsschleuse des Dortmund-Ems- Kanals (DEK) von der Nordsee kommend Teil des DEK.
Die Schleuse besteht aus zwei Kammern, wobei sich die neuere westliche Kammer in Betrieb befindet und die alte östliche Kammer stillgelegt wurde. Die gesperrte östliche Schleusenkammer ist dabei weder rückgebaut noch verfüllt. In diesem Bereich soll der Ersatzneubau der Schleuse Herbrum erfolgen.
Für den Rückbau der alten Schleusenkammer und den Ersatzneubau sind entsprechende Baugrunderkundungen erforderlich. Diese sind Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung.
-
GEOLOGIE, GRUNDWASSER UND BODENARTEN
Für die Ausschreibung der Bohrarbeiten nach DIN 18301:2023-09 werden gemäß Abschnitt 2.2 folgende Homogenbereiche festgelegt:
Homogenbereich A: Auffüllungen / Überlagerungsböden/ Lockergestein, nicht-bindig, tlw.bindig, tlw. organisch.
Grundwasser ist gemäß HK 50 bereits 0,0 bis 2,5 m unterhalb der Geländeoberfläche zu erwarten. Es ist davon auszugehen, dass der Grundwasserstand an den Wasserstand der Ems gekoppelt ist. Es handelt sich bei dem Grundwasserleiter gemäß HÜK 500 um einen Porengrundwasserleiter. Die Projektfläche liegt in einem dokumentierten Gebiet mit versalztem unterem Grundwasserteil.
-
WESENTLICHE LEISTUNGEN DES AUFTRAGNEHMERS
-
a) Erkundungsverfahren und Feldversuche:
- landseitige Kernbohrungen (D >= 100 mm) als Vertikalbohrungen (Linerbohrungen), teilweise mit Grundwassermessstellenausbau (BK/GWM)
- wasserseitige Kernbohrungen (D >= 100 mm) als Vertikalbohrungen (Linerbohrungen) (BK_w), im unteren Vorhafen mit Tideeinfluss
- landseitige und wasserseitige Drucksondierungen (CPT & CPT_w), im unteren Vorhafen mit Tideeinfluss
- Bohrlochversuche (Pumpversuche, SPT-Versuche)
- Kleinrammbohrungen (BS)
- Schwere Rammsondierungen (DPH)
- Fachgerechte geotechnische und umwelttechnische Beprobung
- Baustelleneinrichtung und Probenlager/Kernlager
- Einmessung der Untersuchungsstellen
- Datenbereitstellung für die Übernahme in das Fachmodell Baugrund im BIM-Kontext
- Probennahme und Probentransport (Boden, Grund- und Oberflächenwasser)
- Einzelpumpversuche
-
b) Geplante Bodenmechanische Laborversuche:
- Nasssiebung nach DIN EN ISO 17 892-4,
- Kombinierte Sieb-/Schlämmanalyse nach DIN EN ISO 17 892-4,
- Wassergehalt nach DIN 17892-1,
- Fließ-/ und Ausrollgrenzen nach DIN EN ISO 17892-12,
- Dichte nach DIN EN ISO 17 892-2,
- Bestimmung der lockersten/dichtesten Lagerung nach DIN 18 126,
- Kalkgehalt nach DIN 18129,
- Glühverlust nach DIN EN 17 685-1,
- Wasserdurchlässigkeit nach DIN EN ISO 17 892-1,
- Ödometerversuch mit stufenweiser Belastung nach DIN EN ISO 17 892-5,
- Bestimmung der Scherfestigkeit (Scherversuch) nach DIN EN ISO 17 892-10,
- Abrasivität, LCPC nach NF P 18 579
- Bestimmung der optimalen Proctordichte nach DIN 18 127.
-
c) Umwelttechnische Untersuchungen mit folgenden Zielen:
- Einstufung des Aushubmaterials hinsichtlich der Belastung nach der ErsatzbaustoffV (BM-0, BM-0*, BM-F),
- ggf. zusätzlich durch den AG angeordnete Nachanalytik nach DepV / bei Überschreitung der Parameter BM-F3,
- Untersuchung von Grundwasserproben und Oberflächenwasserproben nach Schwellenwerte, Schwermetalle, Fe2+. Fe3+, Gesamteisen, Mangan, Stahl- und Betonaggressivität.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
10.05.2027
Weitere Fristen
siehe Besondere Vetragsbedingungen

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
09.07.2026 - 11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
18.08.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Die "Eigenerklärung zur Eignung" wird als ausfüllbares Formblatt C04_333a-B als Teil der Vergabeunterlagen auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes ( https://www.evergabe-online.de) bereitgestellt.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Nachprüfungsstelle
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat G20
- Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
gdws@wsv.bund.de; Dez-G20@wsv.bund

Eignungskriterien



7a45ed5a-00da-4037-8dae-415d974148cb