Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Straße, Hausnummer:Brüderstraße 53
Postleitzahl (PLZ):51427
Ort:Bergisch Gladbach
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse: http://www.bast.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
Z2kä-FE 07.0333/2026/DGB
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
14.07.2026 - 06:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
30.09.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=866778
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=866778
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
14.07.2026 - 06:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Es gibt derzeit in den TP Asphalt kein Prüfverfahren, um den Bindemittelbedarf eines Gesteinskörungsgemisches für Gussasphalte im Rahmen der Erstellung von Erstprüfungen zu ermitteln. Der optimale Bindemittelgehalt ist für die Performance einer Gussasphaltrezeptur von großer Bedeutung. Er wirkt sich gleichermaßen auf die Verarbeitungsfähigkeit der Masse, die Rissbeständigkeit und die Verformungsbeständigkeit aus. Die Performanceeigenschaften von Gussasphalten sind aufgrund der zunehmenden klimatischen Veränderungen verbunden mit längeren Phasen von hohen Temperaturen vor allem auf die Verformungsbeständigkeit hin zu optimieren. Zunehmende Spurrinnenbildung, vor allem auf Brückenbauwerken, war zuletzt wieder häufiger anzutreffen.
Beim Optimieren der Verformungsbeständigkeit ist für Gussasphaltdeckschichten zu berücksichtigen, dass zugleich ein ausreichender Bindemittelüberschuss für eine sichere Verarbeitung und die Einbindung der Abstreuung/Absplittung gewährleistet ist.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass der jeweilige optimale Bindemittelgehalt wesentlich von dem vorgesehenen Einsatzzweck abhängig ist.
Für die Bestimmung des optimalen Bindemittelgehaltes ist insbesondere der Hohlraumgehalt des Gesteinskörnungsgemisches bei dichtester Lagerung zu betrachten.
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, ein geeignetes Prüfverfahren für die Bestimmung der dichtesten Lagerung des Gesteinskörnungsgemisches zu beschreiben und so ein prozesssicheres Verfahren zur Bestimmung des optimalen Bindemittelgehaltes bei der Konzeption von anforderungsgerechten Gussasphalten zu etablieren.
Beim Optimieren der Verformungsbeständigkeit ist für Gussasphaltdeckschichten zu berücksichtigen, dass zugleich ein ausreichender Bindemittelüberschuss für eine sichere Verarbeitung und die Einbindung der Abstreuung/Absplittung gewährleistet ist.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass der jeweilige optimale Bindemittelgehalt wesentlich von dem vorgesehenen Einsatzzweck abhängig ist.
Für die Bestimmung des optimalen Bindemittelgehaltes ist insbesondere der Hohlraumgehalt des Gesteinskörnungsgemisches bei dichtester Lagerung zu betrachten.
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, ein geeignetes Prüfverfahren für die Bestimmung der dichtesten Lagerung des Gesteinskörnungsgemisches zu beschreiben und so ein prozesssicheres Verfahren zur Bestimmung des optimalen Bindemittelgehaltes bei der Konzeption von anforderungsgerechten Gussasphalten zu etablieren.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
51427 Bergisch Gladbach, Brüderstraße 53
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht:
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrung in der Durchführung und Abwicklung von F+E-Projekten im Bereich der Asphalttechnologie.
Nachzuweisen durch mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
(einzutragen in die Referenzliste zu Anforderung Nr. 1; Vergabeunterlage 4a).
Technische Ausstattung
Geräte zur Ansprache der Gebrauchseigenschaften von Gussasphalt.
Nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Verfügbarkeit der technischen Ausstattung
(Bezugszeitpunkt: Auftragsausführung)
(Eigenerklärung zur technischen Ausstattung, Vergabeunterlage 4b).
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Kenntnisse und Erfahrung in der Durchführung und Abwicklung von F+E-Projekten im Bereich der Asphalttechnologie.
Nachzuweisen durch mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
(einzutragen in die Referenzliste zu Anforderung Nr. 1; Vergabeunterlage 4a).
Technische Ausstattung
Geräte zur Ansprache der Gebrauchseigenschaften von Gussasphalt.
Nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Verfügbarkeit der technischen Ausstattung
(Bezugszeitpunkt: Auftragsausführung)
(Eigenerklärung zur technischen Ausstattung, Vergabeunterlage 4b).
Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ ist die Vergabestelle verpflichtet, beim Bundeskartellamt von Amts wegen einen Auszug gemäß Erlass des BMVI vom 28.04.2021, Az: Z 23/289.36 aus dem Wettbewerbsregister einzuholen und bei der Eignung entsprechend zu bewerten. Diese Abforderung erfolgt bei allen Bietern der Bietergemeinschaft, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen.Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.
12.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
Gesamtschuldnerisch haftend
14.
Sonstige Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
Die Bestimmungen der UVgO werden nicht Vertragsbestandteil. Den Bietern entsteht kein einklagbares Recht auf die Anwendung dieser Bestimmungen,
da sie lediglich den Charakter von Dienstanweisungen an die Beschaffungsstellen tragen.
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