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Tendering Procedure

Tendering Procedure Details

FKZ 3726 17 201 0 - Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings

Next Steps

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02.06.2026

13.07.2026 10:00

FKZ 3726 17 201 0 // AZ 25 105/00429

Umweltbundesamt

02.06.2026 10:12

My e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Umweltbundesamt , Referat Z 1.5
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

FKZ 3726 17 201 0 // AZ 25 105/00429

3.
Angaben zu Angeboten

a)
Form der Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

b)
Fristen

Ablauf der Angebotsfrist

13.07.2026 - 10:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist

01.09.2026

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=864962

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d)
Anforderungsfrist

13.07.2026 - 10:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Refoplan 2026: „Stärkung des Instruments London Protokolls zur Regulierung marinen Geoengineerings“
Der Weltklimarat geht davon aus, dass bei allen realistischen Szenarien zur Senkung der CO2-Emissionen immer ergänzende Maßnahmen zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre erforderlich sein werden. Dabei wird zunehmend auf marine großtechnische Methoden gesetzt. Um marines Geoengineering verantwortungsvoll und unter Minimierung von Umweltrisiken durchführen zu können, bedarf es eines internationalen Kontrollregimes. Das London Protokoll (LP) ist gegenwärtig das einzige internationale Rechtsregime, das einen Regelungsansatz für marines Geoengineering entwickelt hat. 2013 wurde ein Amendment zu Ozeandüngung beschlossen. Es wurde bislang jedoch nicht von einer ausreichenden Anzahl von Vertragsstaaten ratifiziert und ist deshalb noch nicht in Kraft getreten. Der Mangel an Ratifizierung und das Fehlen eines zukunftsfähigen Regelungsansatzes verhindert die Aufnahme weiterer Techniken des marinen Geoengineerings in das Protokoll. Das Vorhaben hat zum Ziel, den Regelungsansatz von LP völkerrechtlich einzuordnen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen empirische Studien zu Hindernissen für eine Ratifizierung und zu Lösungsstrategien zur Überwindung dieser Hindernisse durchgeführt und Modellgesetze für die Ratifizierung u.a. im Rahmen der Afrikanischen Union erarbeitet werden. Das Vorhaben soll 3 Workshops in Afrika vorbereiten, durchführen und evaluieren, um die empirischen Erkenntnisse zu testen.

c)
Ort der Leistungserbringung

Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.

6.
Angaben zu Losen

a)
Anzahl, Größe und Art der Lose

Die Gesamtleistung bildet ein Los.

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 28 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Folgende fachliche Expertisen sind erforderlich:
- Fachliche Expertise zu marinem Geo-Engineering und Hintergrundwissen zu ökonomischen Entwicklungen
- Arbeiten und Regelungen von London Protokoll zu marinem Geo-Engineering
- Internationales Recht, insbesondere internationales Meeresschutzrecht
- Organisation von international ausgerichteten Veranstaltungen und Webinaren
- Arbeit im Afrikanischen und/oder internationalen Kontext
Der Bieter soll seine Fachkunde für die o.g. Eignungskriterien anhand von Referenzen nachweisen. Die angegebenen Referenzen sollen nicht älter als 8 Jahre sein.
Akzeptierte Referenzen in diesem Sinne sind:
- Publikationen zum Thema in nationalen und internationalen Fachzeitschriften
- Mitarbeit in oder Organisation von Forschungs- und Beratungsprojekten sowie Mitwirkung an internationalen Verhandlungsprozessen
- Nachweis über bereits für andere Kunden erfolgreich durchgeführte Projekte
Darüber hinaus sind weitere Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters im Angebot darzulegen. Dies umfasst:
- Beschreibung des Tätigkeitsprofils des Bieters
- Benennung der Mitarbeiter/innen, die an dem Vorhaben arbeiten werden; Darlegung der Ausbildung und bisherigen Tätigkeiten; ggf. zusätzliche eigene Publikationen
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.

12.
Zuschlagskriterien

Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.

14.
Sonstige Angaben

Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).


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