Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Havarie und Bauunterhaltungsarbeiten auf der Grundlage von Rahmenverträgen für das Kalenderjahr 2027 + optionale Verlängerung um 1 Jahr (30-ZV-0074/26); Los 3- Verkehrswege- und Landschaftsbau in 2 TL

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

11.06.2026

20.07.2026 09:59

30-ZV-0074/26

Sachsen-Anhalt: Landeshauptstadt Magdeburg - Zentrale Vergabestelle

11.06.2026 11:03

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Landeshauptstadt Magdeburg, Die Oberbürgermeisterin
Straße, Hausnummer:Sitz: Katzensprung 2
Postleitzahl (PLZ):39104
Ort:Magdeburg
Telefon:+49 391 5405297
Telefax:+49 391 5405323

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 30-ZV-0074/26

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Magdeburg, siehe beigefügte Liste zu den Liegenschaften

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Havarie- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen von Zeitverträgen an Kommunalen Gebäuden und Objekten der Landeshauptstadt Magdeburg im Auf- und Abgebotsverfahren nach §4 Nr. 4 VOB/A
---
Los 3 - Verkehrswege- und Landschaftsbauarbeiten nach StLB(Z) unterteilt in 2 Teillose
TL 3.1 - Liegenschaften Nordabschnitt
TL 3.2 - Liegenschaften Südabschnitt
---
Leistungsbereiche
LB 615 - Verkehrswegebauarbeiten (Stand 07/2024)
LB 620 - Landschaftsbauarbeiten (Stand 07/2024)
---
Kalkulationsgrundlage und Vertragsbestandteil werden die Standardleistungsbücher für Zeitvertragsarbeiten (StLB-BauZ)
Die Bezugsquelle für die Standardleistungsbücher,
Angebotseinholung im Auf- und Abgebotsverfahren (§4 Nr. 4 VOB/A) ist:
DIN Media GmbH
Am DIN-Platz/ Burggrafenstraße 6
10787 Berlin
Tel. (030) 58 88 57 00 -00
www.dinmedia.de
---
BEACHTUNG
Im Rahmen der Ausschreibung Zeitverträge 2027 werden weitere Gewerke zeitgleich ausgeschrieben!

h)
Losweise Vergabe

Ja, Angebote sind möglich - für ein oder mehrere Lose

(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
01.01.2027
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
31.12.2027
Weitere Fristen
Dieser Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn nicht sechs Monate vor Ablauf der Vertragszeit, eine Partei erklärt, dass sie den Vertrag nicht fortsetzen will. Die maximale Gesamtlaufzeit beträgt 2 Jahre.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, bei Verzögerung des Anschlussvertrags, den Leistungszeitraum einseitig zu den festgelegten Konditionen solange zu verlängern, bis das nachfolgende Ausschreibungsverfahren abgeschlossen ist.

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
20.07.2026 - 09:59 Uhr
Ablauf der Bindefrist
01.12.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen
---
LOSE UND VERTEILUNG
Die Vergabe der Zeitverträge erfolgt in Teillosen. Angebote können für ein, mehrere oder alle
Teillose abgegeben werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Bieter den
Zuschlag nur für ein Teillos bekommt. Sollte ein Bieter für mehrere Teillose das günstigste Angebot
abgegeben haben, erhält der Bieter den Zuschlag für das größte Teillos nach Auftragsvolumen.
-------
ZUSCHLAGSKRITERIEN
Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot. Sollten gleiche Auf- bzw. Abgebote vorliegen, entscheidet der günstigste Stundenverrechnungssatz (in absteigender Reihenfolge: Meister, Vorarbeiter, Facharbeiter, Helfer).

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Das Formblatt "Eigenerklärung für nichtpräqualifizierte Unternehmen" ist Bestandteil der Unterlagen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zu § 8 TVergG:
Die Nachweise sind unter Berücksichtigung der Vorgaben in § 8 Abs. 2 TvergG LSA vom Bestbieter und den beiden nachrangigen Bietern in der oben beschriebenen Form vorzulegen. Sofern die Nachweise nicht schon mit der Einreichung des Angebotes einzureichen sind, sondern erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, hat die Vorlage der Unterlagen innerhalb von 10 Kalendertagen zu erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Tag nach Absendung der Aufforderung.
Bei einer beabsichtigten Beauftragung von Nachunternehmern durch den Bestbieter werden an diesen die gleichen Anforderungen an die Vorlage der Nachweise und Erklärungen gestellt, wie sie für den Bestbieter vorgesehen sind.
Hinweis: Nachweise können in Textform eingereicht werden. Soweit jedoch Nachweise nur im Original gültig sind, sind diese der Vergabestelle im Original vorzulegen
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben zu machen
---
Mit dem Angebot:
- Formblatt 613 BU - Angebotsschreiben
- Formblatt 124 - Eigenerklärung zur Eignung (nicht präqualifizierte Unternehmen)
- Formblatt 233 - Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (namentliche Benennung der Nachunternehmer), sofern zutreffend
- Formblatt 234 - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft, sofern zutreffend
---
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Unterlagen vorzulegen
- Eigenerklärung zum Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt vom Bieter/Mitglieder Bietergemeinschaft zu § 11 TVergG LSA
- Eigenerklärung zum Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt vom Bieter/Mitglieder Bietergemeinschaft zu § 14 TVergG LSA
- Eigenerklärung zum Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt vom Nachunternehmern zu § 11 TVergG LSA
- Formblatt 124 - Eigenerklärung zur Eignung (nicht präqualifizierter Nachunternehmen) oder Nachweis der Präqualfikation
- Alle Erklärungen/Nachweise nach Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" von nichtpräqualifizierten Unternehmen und deren nichtpräqualifizierten Nachunternehmen/ Eignungsleihern:
- 3 Referenznachweise mit den im Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben
- Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
- Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
- Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz
- Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
---
- Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung
-------------------------------------------------
Bei nicht fristgerechter Vorlage der verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt, Ernst-Kamith-Straße 2, 06112 Halle/Saale, Tel: +49 345 5140
_______________
Nachprüfungsbehörde nach § 24 TVergG LSA:
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt3. Vergabekammer, Ernst - Kamieth - Straße 2, 06112 Halle (Saale), Tel: +49 345 5140
Informationen über die Zulässigkeit des Nachprüfungsverfahrens gemäß § 19 TVergG LSA
Ein Nachprüfungsverfahren wird nur auf schriftlichen oder elektronischen Antrag vor der Nachprüfungsbehörde durchgeführt. Der Nachprüfungsantrag ist nur dann zulässig, wenn:
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen schriftlich oder elektronisch gerügt hat,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber schriftlich oder elektronisch gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber schriftlich oder elektronisch gerügt werden, oder
- mehr als 10 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des öffentlichen Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.


e156b7f5-6ee7-4303-9b27-d86254f40eb4