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Ausschreibungsdetails

Erd-, Beton-, Bohr-/ Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten, Pfähle/Schlitzwände, Kampfmittelräumarbeiten div. DIN - 713/2026

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28.05.2026

19.06.2026 10:00

713/2026

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

28.05.2026 13:23

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die BImA
Straße, Hausnummer:Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl (PLZ):10623
Ort:Berlin
Telefon:+49 30 184010
Telefax:+49 30 184018450
Internet-Adresse: http://www.evergabe-online.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 713/2026

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Wilhelmstr. 54, 10117 Berlin

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Erd-, Beton-, Bohr-/ Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten, Pfähle/Schlitzwände, Kampfmittelräumarbeiten div. DIN
Erweiterung der Cafeteria im BMLEH, Haus 2
Im Rahmen der Baumaßnahme auf der Liegenschaft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH) in der Wilhelmstraße 54 in 10117 Berlin ist die Erweiterung der bestehenden Cafeteria in Haus 2 geplant. Der geplante Erweiterungsbau dient der funktionalen Ergänzung des Bestands und soll künftig als zusätzliche Aufenthalts-, Treffpunkt- und Kommunikationsfläche innerhalb der Büro- und Verwaltungsnutzung des Gebäudes dienen.
Der geplante Anbau befindet sich im Innenhofbereich zwischen Haus 1 und Haus 3 des Ministeriumsgeländes. Haus 1 steht unter Denkmalschutz und ist als historisch wertvolle Bausubstanz eingestuft. Bei sämtlichen Abbruch- und Bauarbeiten ist daher ein besonders schonender Umgang mit angrenzenden Bestandsbauteilen sicherzustellen.
Vorgesehen ist ein eingeschossiger Anbau in Massivbauweise aus Stahlbeton mit Stahlbetonboden- und -deckenplatte, innen- und außenliegenden Stützenreihen sowie Unterzügen. Die auskragende Deckenplatte bildet eine Dachterrasse aus. Die Gründung erfolgt mittels Mikrobohrpfählen.
Die Cafeteria ist während der Bauphase teilweise weiterhin in Betrieb.
Hauptzufahrt mit Maßen von ca. 2,30 m (Breite) × 2,30 m (Höhe), dadurch eingeschränkte Fahrzeugwahl
Erforderliche Leistungen gem. VOB:
- Baustelleneinrichtung Einrichtung der Baustelle mit Bauzaun (ca. 80 m), Schutzmaßnahmen für Bäume (Wurzelbereichsschutz ca. 25 m²), Baustromverteiler (1 Haupt- + 3 Endverteiler), Baubeleuchtung (ca. 18 Leuchten), Bauwasseranschluss mit Standrohr und Frostschutz, Bauwasserverteiler mit Zähler
- Erdarbeiten: Baugrubenaushub (ca. 280 m³), Bodenlieferung und -einbau (ca.150 m³), Suchschachtungen für Leitungen
- Abbrucharbeiten: Rückbau von Wärmedämmverbundsystem (ca. 50 m²), Putzflächen, Betonbauteilen sowie Pflasterfläche zur Einlagerung (ca. 300 m²)
- Mauerarbeiten: Schließen von Fensteröffnungen, Herstellung Drempel (ca. 20 m²), Kernbohrungen
- Stahlbauarbeiten: Liefern und Montage von Stahlwinkeln (4 Stück) zur Horizontalaussteifung
- Putzarbeiten: Innen- und Außenputz (ca. 10 m²) der verschlossenen Öffnungen
- Stahlbetonarbeiten: Bodenplatte (ca. 220 m²), Deckenplatte (ca. 210 m²), Attika (ca. 55 m²), Unterzüge (ca. 170 lfm), innen- und außenliegende Stützen (Sichtbeton), Bewehrung (ca. 35 t)
- Tiefgründung: Ca. 225 lfm Mikrobohrpfähle (teils geneigt) inkl. statischer Bemessung
- Abdichtungs- und Dämmarbeiten: Perimeterdämmung (ca. 220 m²), Bitumen-Dickbeschichtung (ca. 40 m²), Fugenabdichtungen (ca. 60 m),
- Dränarbeiten Dränage (ca. 40 m²)
- Kampfmittelräumarbeiten: Einrichtung Räumstelle, ca. 17 Bohlochsondierung bis 7 m Tiefe mit Magnetometermessung, Bergung Ausgrabung mit temp.Verbau, Dokumentation
Beginn der Leistungen: 07/2026
Fertigstellung der Leistungen: 04/2027
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens
nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet werden können.
Fristende: 11.06.2026
ACHTUNG
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt
unter www.evergabe-online.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur
Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen,
Nachsendungen,Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei
vorheriger Registrierungautomatisch unterrichtet.
Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.
„Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung
(DSGVO) sind den Vergabeunterlagen aus dem beiliegenden Informationsblatt zu
entnehmen“.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
04.2027
Weitere Fristen
Beginn der Ausführung: 07.2026
Verbindliche Einzelfristen siehe Ausschreibungsunterlagen

j)
Nebenangebote

zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
19.06.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
20.07.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen zu
berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Bei präqualifizierten Unternehmen findet eine Überprüfung ausschließlich anhand der im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Referenzen statt. Sofern im Präqualifikationsverzeichnis Referenzen in der geforderten Anzahl hinterlegt sind, die in Art und Umfang den Eignungsanforderungen entsprechen, ist der gültige PQ Eintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sind im Präqualifikationsverzeichnis keine oder weniger als die geforderte Anzahl von Referenzen hinterlegt, die den Eignungsanforderungen entsprechen, müssen mit dem Angebot den Anforderungen entsprechende Referenzen in der fehlenden Anzahl eingereicht werden. Werden fehlende Referenzen nicht mit dem Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Referenzen nach der Angebotsabgabe erfolgt nicht.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Allgemeine Fach- / und Rechtsaufsicht BMWSB Berlin - Referat BII1, E-Mail: BII1@bmwsb.bund.de


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