Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer:Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ):06844
Ort:Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 37K26 41020 // AZ 75 333/00008
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
21.07.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
01.09.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=863793
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=863793
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
21.07.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Klifoplan 2026: „Entwicklung eines Open-Source-Strommarktmodells für die Berichterstattung der Bundesregierung zu den Treibhausgas-Projektionen“
Gegenstand der Ausschreibung ist die Weiterentwicklung eines bestehenden Strommarktmodells und dessen Bereitstellung als Open-Source-Strommarktmodell für die Berichterstattung der Bundesregierung zu den Treibhausgas-Projektionen nach § 5a Bundes-Klimaschutzgesetz sowie dazugehörige Dokumentation und Anwendungsbeschreibung. Das Vorhaben dient dem Aufbau einer transparenten, reproduzierbaren und langfristig nutzbaren Modellierungsgrundlage für den Sektor Energiewirtschaft im Modellverbund der THG-Projektionen.
Die Leistung umfasst insbesondere die fachliche und technische Spezifikation sowie Weiterentwicklung der Modellarchitektur, die Konzeption und Umsetzung von Datenhaltung und Datenschnittstellen, Kalibrierung und Testbetrieb, die Durchführung eines Parallelbetriebs im Kontext der THG-Projektionen, die wissenschaftliche Begleitung und Einbindung der Fachcommunity sowie die umfassende Dokumentation, Versionierung und Open-Source-Bereitstellung des Modells sowie eines Benutzerhandbuches. Zudem sind Anforderungen an Reproduzierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Dokumentation und Schnittstellenfähigkeit im Modellverbund zu erfüllen.
Gesucht werden Bietende mit einschlägiger Erfahrung in der quantitativen Energie- bzw. Strommarktmodellierung, insbesondere mit investitions- und dispatchbasierten Optimierungsmodellen, Modellweiterentwicklung, Daten- und Schnittstellenkonzeption sowie nachvollziehbarer wissenschaftlicher und technischer Dokumentation.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Weiterentwicklung eines bestehenden Strommarktmodells und dessen Bereitstellung als Open-Source-Strommarktmodell für die Berichterstattung der Bundesregierung zu den Treibhausgas-Projektionen nach § 5a Bundes-Klimaschutzgesetz sowie dazugehörige Dokumentation und Anwendungsbeschreibung. Das Vorhaben dient dem Aufbau einer transparenten, reproduzierbaren und langfristig nutzbaren Modellierungsgrundlage für den Sektor Energiewirtschaft im Modellverbund der THG-Projektionen.
Die Leistung umfasst insbesondere die fachliche und technische Spezifikation sowie Weiterentwicklung der Modellarchitektur, die Konzeption und Umsetzung von Datenhaltung und Datenschnittstellen, Kalibrierung und Testbetrieb, die Durchführung eines Parallelbetriebs im Kontext der THG-Projektionen, die wissenschaftliche Begleitung und Einbindung der Fachcommunity sowie die umfassende Dokumentation, Versionierung und Open-Source-Bereitstellung des Modells sowie eines Benutzerhandbuches. Zudem sind Anforderungen an Reproduzierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Dokumentation und Schnittstellenfähigkeit im Modellverbund zu erfüllen.
Gesucht werden Bietende mit einschlägiger Erfahrung in der quantitativen Energie- bzw. Strommarktmodellierung, insbesondere mit investitions- und dispatchbasierten Optimierungsmodellen, Modellweiterentwicklung, Daten- und Schnittstellenkonzeption sowie nachvollziehbarer wissenschaftlicher und technischer Dokumentation.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 40 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Bietenden und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern ist durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Die Eignungsprüfung erfolgt anhand der Kriterien Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
Die nachfolgend genannten Anforderungen stellen Mindestanforderungen dar. Werden diese nicht erfüllt, wird das Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Fachkunde:
Die Bietenden müssen über einschlägige fachliche Erfahrung im Bereich der quantitativen Energie- oder Strommarktmodellierung verfügen.
Der Nachweis erfolgt durch:
- Kurzinformationen über einschlägige, erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige fachlich relevante Tätigkeiten (Referenzen nicht älter als sechs Jahre),
- eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen,
- eine Darstellung der vorgesehenen Projektmitarbeitenden einschließlich ihrer Rolle im Vorhaben.
Der Nachweis der Fachkunde kann insbesondere auch durch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten oder Publikationen, dokumentierte Open-Source-Softwarebeiträge, erfolgreich abgeschlossene Modellierungsprojekte erfolgen sowie Erfahrungen in wissenschaftlichen Kooperationen und Verbundprojekten erfolgen.
Modellierungserfahrung:
Es ist je mindestens ein Referenzprojekt darzustellen, in dem ein quantitatives Energie-, Strommarkt- oder vergleichbares Optimierungsmodell mit expliziter Einsatz- und/oder Investitionslogik 1) angewendet und 2) entwickelt oder weiterentwickelt wurde.
Das zugrunde liegende Modell muss dabei mindestens folgende strukturelle Merkmale aufgewiesen haben:
- mehrperiodige Abbildung von Einsatz- und/oder Investitionsentscheidungen,
- Abbildung mehrerer Erzeugungsoptionen oder Technologien,
- mathematische Optimierungslogik zur Bestimmung von Einsatz-, Struktur- oder Investitionsentscheidungen.
Rein deskriptive, statistische oder auf einzelne Anlagen beschränkte Modelle genügen nicht. Im Angebot ist nachvollziehbar darzustellen, wie diese Merkmale im Referenzprojekt modelltechnisch umgesetzt wurden (z. B. Optimierungsansatz, Zeit-/Raumbezug, Investitions-/Dispatchlogik).
Darzustellen sind:
- Auftraggeber oder institutioneller Kontext,
- Projektzeitraum,
- Kurzbeschreibung der Aufgabenstellung,
- Rolle des Bietenden,
- kurze Beschreibung der Modellstruktur.
Eine spezifische institutionelle Einbindung (z. B. öffentlicher Auftraggeber) ist nicht erforderlich.
Erfahrung mit Modellanpassung oder -weiterentwicklung:
Zusätzlich ist darzustellen, dass die Bietenden Erfahrung in der methodischen oder strukturellen Anpassung eines quantitativen Modells besitzen (z. B. Erweiterung von Modellkomponenten, Integration zusätzlicher Annahmen, strukturelle Anpassungen). Hierzu zählen insbesondere Erweiterungen von Modellkomponenten, Integration zusätzlicher Technologien oder Instrumente, Anpassungen der Optimierungslogik oder die Umsetzung neuer Daten- und Schnittstellenanforderungen.
Es ist darzustellen, welche fachlich verantwortlichen Personen die methodische bzw. wissenschaftliche Qualitätssicherung übernehmen und welche Erfahrung mit nachvollziehbarer Modell- und Datendokumentationen vorliegen. Der Nachweis kann insbesondere auch durch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten oder Publikationen, dokumentierte Open-Source-Softwarebeiträge oder Erfahrungen in wissenschaftlichen Kooperationen und Verbundprojekten erfolgen.
Diese Erfahrung kann Bestandteil des unter 8.2 genannten Referenzprojekts sein.
Projektleitung:
Für die vorgesehene Projektleitung ist nachzuweisen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) in einem einschlägigen Fachgebiet (z. B. Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Volkswirtschaftslehre, Physik oder vergleichbar),
- mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich quantitativer Energie- oder Strommarktanalyse oder vergleichbarer Modellierungstätigkeiten.
Ein Kurzlebenslauf ist vorzulegen.
Leistungsfähigkeit:
Die Bietenden bestätigen mit Abgabe ihres Angebotes, dass sie über die personellen, fachlichen und organisatorischen Kapazitäten verfügen, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Hierzu ist darzustellen:
- Projektorganisation (Projektleitung, Stellvertretung),
- vorgesehene personelle Besetzung,
- grundlegendes Qualitätssicherungskonzept. Das Qualitätssicherungskonzept soll insbesondere den Umgang mit Versionskontrolle, Review-Prozessen sowie Reproduzierbarkeit/Regressionstests adressieren.
Dabei ist darzustellen, welche fachlich verantwortlichen Personen die methodische/wissenschaftliche Qualitätssicherung übernehmen (z. B. Validierung, Kalibrierung, Reviewprozesse, Reproduzierbarkeit).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Die Eignungsprüfung erfolgt anhand der Kriterien Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
Die nachfolgend genannten Anforderungen stellen Mindestanforderungen dar. Werden diese nicht erfüllt, wird das Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Fachkunde:
Die Bietenden müssen über einschlägige fachliche Erfahrung im Bereich der quantitativen Energie- oder Strommarktmodellierung verfügen.
Der Nachweis erfolgt durch:
- Kurzinformationen über einschlägige, erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige fachlich relevante Tätigkeiten (Referenzen nicht älter als sechs Jahre),
- eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen,
- eine Darstellung der vorgesehenen Projektmitarbeitenden einschließlich ihrer Rolle im Vorhaben.
Der Nachweis der Fachkunde kann insbesondere auch durch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten oder Publikationen, dokumentierte Open-Source-Softwarebeiträge, erfolgreich abgeschlossene Modellierungsprojekte erfolgen sowie Erfahrungen in wissenschaftlichen Kooperationen und Verbundprojekten erfolgen.
Modellierungserfahrung:
Es ist je mindestens ein Referenzprojekt darzustellen, in dem ein quantitatives Energie-, Strommarkt- oder vergleichbares Optimierungsmodell mit expliziter Einsatz- und/oder Investitionslogik 1) angewendet und 2) entwickelt oder weiterentwickelt wurde.
Das zugrunde liegende Modell muss dabei mindestens folgende strukturelle Merkmale aufgewiesen haben:
- mehrperiodige Abbildung von Einsatz- und/oder Investitionsentscheidungen,
- Abbildung mehrerer Erzeugungsoptionen oder Technologien,
- mathematische Optimierungslogik zur Bestimmung von Einsatz-, Struktur- oder Investitionsentscheidungen.
Rein deskriptive, statistische oder auf einzelne Anlagen beschränkte Modelle genügen nicht. Im Angebot ist nachvollziehbar darzustellen, wie diese Merkmale im Referenzprojekt modelltechnisch umgesetzt wurden (z. B. Optimierungsansatz, Zeit-/Raumbezug, Investitions-/Dispatchlogik).
Darzustellen sind:
- Auftraggeber oder institutioneller Kontext,
- Projektzeitraum,
- Kurzbeschreibung der Aufgabenstellung,
- Rolle des Bietenden,
- kurze Beschreibung der Modellstruktur.
Eine spezifische institutionelle Einbindung (z. B. öffentlicher Auftraggeber) ist nicht erforderlich.
Erfahrung mit Modellanpassung oder -weiterentwicklung:
Zusätzlich ist darzustellen, dass die Bietenden Erfahrung in der methodischen oder strukturellen Anpassung eines quantitativen Modells besitzen (z. B. Erweiterung von Modellkomponenten, Integration zusätzlicher Annahmen, strukturelle Anpassungen). Hierzu zählen insbesondere Erweiterungen von Modellkomponenten, Integration zusätzlicher Technologien oder Instrumente, Anpassungen der Optimierungslogik oder die Umsetzung neuer Daten- und Schnittstellenanforderungen.
Es ist darzustellen, welche fachlich verantwortlichen Personen die methodische bzw. wissenschaftliche Qualitätssicherung übernehmen und welche Erfahrung mit nachvollziehbarer Modell- und Datendokumentationen vorliegen. Der Nachweis kann insbesondere auch durch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten oder Publikationen, dokumentierte Open-Source-Softwarebeiträge oder Erfahrungen in wissenschaftlichen Kooperationen und Verbundprojekten erfolgen.
Diese Erfahrung kann Bestandteil des unter 8.2 genannten Referenzprojekts sein.
Projektleitung:
Für die vorgesehene Projektleitung ist nachzuweisen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) in einem einschlägigen Fachgebiet (z. B. Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Volkswirtschaftslehre, Physik oder vergleichbar),
- mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung im Bereich quantitativer Energie- oder Strommarktanalyse oder vergleichbarer Modellierungstätigkeiten.
Ein Kurzlebenslauf ist vorzulegen.
Leistungsfähigkeit:
Die Bietenden bestätigen mit Abgabe ihres Angebotes, dass sie über die personellen, fachlichen und organisatorischen Kapazitäten verfügen, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Hierzu ist darzustellen:
- Projektorganisation (Projektleitung, Stellvertretung),
- vorgesehene personelle Besetzung,
- grundlegendes Qualitätssicherungskonzept. Das Qualitätssicherungskonzept soll insbesondere den Umgang mit Versionskontrolle, Review-Prozessen sowie Reproduzierbarkeit/Regressionstests adressieren.
Dabei ist darzustellen, welche fachlich verantwortlichen Personen die methodische/wissenschaftliche Qualitätssicherung übernehmen (z. B. Validierung, Kalibrierung, Reviewprozesse, Reproduzierbarkeit).
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
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