Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name:Bundesamt für Naturschutz
Straße, Hausnummer:Konstantinstraße 110
Postleitzahl (PLZ):53179
Ort:Bonn
E-Mail: Ref-Z4@bfn.de
Internet-Adresse: http://www.bfn.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
3526831300 - Fe
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
30.06.2026 - 12:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.08.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=862587
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=862587
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
30.06.2026 - 12:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Das Vorhaben leistet einen wichtigen Beitrag zur Durchführung der Deutschen Präsidentschaft der Alpenkonvention (2027-2028) und unterstützt insbesondere die Umsetzung des Alpine Biodiversity Action Plans, vor allem der Maßnahmen in der Säule „Wiederherstellung“.
Ziel des Vorhabens ist es, eine strategisch koordinierte Planung von Wiederherstellungsmaßnahmen auf alpenweiter Ebene fachlich zu fördern und dadurch eine kollektive Wirkung auf die Erholung der Natur in den Alpen zu stärken. Bei der Umsetzung des Vorhabens sollen regionale Planungsprozesse mit den Zielen des Globalen Biodiversitätsrahmens, insbesondere Ziel 2 zur Wiederherstellung, sowie der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur verknüpft werden.
Das Vorhaben bündelt bestehende politische Rahmenbedingungen zur Wiederherstellung von Ökosystemen im Alpenraum, einschließlich nationaler Wiederherstellungspläne der EU-Mitgliedsstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich) und relevanter Strategien wie nationaler Biodiversitätsstrategien (besonders relevant für die Schweiz, Liechtenstein und Monaco). Die daraus resultierende Synthese soll einen allgemeinen Überblick über den aktuellen Stand der Wiederherstellungsplanung bieten, die angekündigten Ziele darlegen sowie wesentliche Lücken und Möglichkeiten für Synergien identifizieren.
Darauf aufbauend soll das Vorhaben tiefergehende Analysen für zwei ausgewählte alpine Ökosysteme durchführen und den Austausch zwischen zentralen Akteur*innen in der Region unterstützen. Durch Expert*innendialoge wird der Informationsfluss verbessert und potentiell auch ein Beitrag zur Konkretisierung der Planungsinstrumenten geleistet. Zudem unterstütz das Vorhaben die Ermittlung von praktischen Ansätzen und Finanzierungsmöglichkeiten zur Stärkung der Umsetzung.
Das Vorhaben umfasst zudem Kommunikations- und Öffentlichkeitsmaßnahmen, um die Integration der Ergebnisse in nationale sowie - wo relevant - subnationale Prozesse zu fördern. Konkrete Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Ziel des Vorhabens ist es, eine strategisch koordinierte Planung von Wiederherstellungsmaßnahmen auf alpenweiter Ebene fachlich zu fördern und dadurch eine kollektive Wirkung auf die Erholung der Natur in den Alpen zu stärken. Bei der Umsetzung des Vorhabens sollen regionale Planungsprozesse mit den Zielen des Globalen Biodiversitätsrahmens, insbesondere Ziel 2 zur Wiederherstellung, sowie der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur verknüpft werden.
Das Vorhaben bündelt bestehende politische Rahmenbedingungen zur Wiederherstellung von Ökosystemen im Alpenraum, einschließlich nationaler Wiederherstellungspläne der EU-Mitgliedsstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich) und relevanter Strategien wie nationaler Biodiversitätsstrategien (besonders relevant für die Schweiz, Liechtenstein und Monaco). Die daraus resultierende Synthese soll einen allgemeinen Überblick über den aktuellen Stand der Wiederherstellungsplanung bieten, die angekündigten Ziele darlegen sowie wesentliche Lücken und Möglichkeiten für Synergien identifizieren.
Darauf aufbauend soll das Vorhaben tiefergehende Analysen für zwei ausgewählte alpine Ökosysteme durchführen und den Austausch zwischen zentralen Akteur*innen in der Region unterstützen. Durch Expert*innendialoge wird der Informationsfluss verbessert und potentiell auch ein Beitrag zur Konkretisierung der Planungsinstrumenten geleistet. Zudem unterstütz das Vorhaben die Ermittlung von praktischen Ansätzen und Finanzierungsmöglichkeiten zur Stärkung der Umsetzung.
Das Vorhaben umfasst zudem Kommunikations- und Öffentlichkeitsmaßnahmen, um die Integration der Ergebnisse in nationale sowie - wo relevant - subnationale Prozesse zu fördern. Konkrete Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
c)
Ort der Leistungserbringung
Bonn
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Die Gesamtleistung ist bis zum 30.04.2029 zu erbringen.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
ABFE BMU (Stand: März 2018); VOL/B
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
12.
Zuschlagskriterien
siehe Vergabeunterlage "04 Zuschlagskriterien"
14.
Sonstige Angaben
Für dieses Vergabeverfahren gilt die Bereichsausnahme des § 116 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Das Verfahren richtet sich daher nach §§ 7, 55 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und orientiert sich lediglich an den Regelungen der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO), wenn und soweit diese Regelungen einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung nicht entgegenstehen. Durch diese Orientierung an der UVgO wird keine Möglichkeit der Nachprüfung vor einer Vergabekammer begründet.
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