Ausschreibungsdetails
Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.
Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Verfahren teilnehmen. Bitte reichen Sie dort elektronisch einen Teilnahmeantrag, mit den ausgefüllten Teilnahmeunterlagen, ein. Nach Ende des Teilnahmewettbewerbes werden die Anträge geprüft und erst dann werden die Vergabeunterlagen nur an die fachlich geeigneten Firmen versendet.
Fünf Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl werden zur zweiten Stufe eingeladen.
Wird die geplante Höchstzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Das Losverfahren wird von mindestens drei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt, von denen zwei nicht mit dem Vorhaben befasst sind.
Nicht form- und fristgerecht eingegangene Angebote werden nicht berücksichtigt und von der Wertung ausgeschlossen. Das entsprechende Risiko tragen die Bewerber.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche, Fehler oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers oder Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber oder Bieter der Vergabestelle unverzüglich über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) darauf hinzuweisen.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung über die ORG-0001 (Zentraleinheit Vergabestelle) und danach über die zuständige Sachbearbeitung im jeweilige Fachgruppe.
Die Planungs- und Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 4-5) gemäß §§ 55 HOAI für die LP 2 werden in einer ersten Stufe und optional die weiteren Leistungsphasen bis zur LPH 3-8 in weiteren Stufen vergeben.
Für die Baumaßnahme sollen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten des Bundes – „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB40) gelten.
Der Gesamtumfang der Leistungen nach §§ 55 HOAI beinhaltet die Leistungsphase 2. Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 3 bis 8 ist vorgesehen.
Bei einer Weiterbeauftragung der Bauüberwachung ist die schnelle Erreichbarkeit bzw. Präsenz vor Ort sicherzustellen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß §44 VgV/ § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Sollen Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden, so sind die für die Wirtschaftsteilnehmer genannten Angaben und Formalitäten für jeden Unterauftragnehmer ebenso einzureichen.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von 3 Mio. € für Personenschäden und 3 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden je Schadfall. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Mindestanforderungen ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die objektbezogene Versicherung garantiert wird. Die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
Sollen Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden, so sind die für Wirtschaftsteilnehmer genannten Angaben und Formalitäten für jeden Unterauftragnehmer ebenso einzureichen.
Geforderte Mindeststandards:
Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, Mindestumsatz größer 0,3 Mio. € / Jahr
Sollen Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden, so sind die für Wirtschaftsteilnehmer genannten Angaben und Formalitäten für jeden Unterauftragnehmer ebenso einzureichen.
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bewerber die relevanten Büroreferenzen einzureichen.
Angaben zu Büroreferenzen
Es ist drei Referenzprojekte zur Planung für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4-5) nachzuweisen, die die Mindeststandards erfüllen.Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben einzureichen:
• Bezeichnung der Baumaßnahme
• Des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer)
• Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI
• Die Gesamtbaukosten (KG 200–600)
• Baukosten der KG 440 - 450
• Planungszeit (LPH 2–7)
• Bauzeit (LPH8),
• Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung (Referenzschreiben des Auftraggebers)
• Nennung der verantwortlichen Projektleitung
• Der geleisteten Leistungsphasen nach HOAI
Anforderungen an BÜROREFERENZEN:
Der Bewerber muss mindestens folgende Anforderungen erfüllen:
• Allgemeine Forderungen:
• Es ist zwingend 3 Referenzprojekte zur Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4-5) zu benennen, 1 Referenzobjekt muss davon eine Baumaßnahme der Bundeswehr sein. Die Realisierung erfolgt im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages. Außerdem wird zu allen Referenzen eine Projektbeschreibung (in Wort und Bild, max. vier DIN A4 Seiten je Referenz lang) gefordert.
• Mindestanforderung Referenzprojekte
• Es handelt es sich bei einem der 3 Referenzen einer Baumaßnahme der Bundeswehr, wie z.B. (aber nicht ausschließlich):
• Ausbildungs- und Werkstätten
• Werkhallen für Fahrzeuge
• Unterstellhallen für Fahrzeuge
• Verwaltungsgebäude der Bundeswehr und Polizei
• Es wurden bei allen Referenzen mind. Grundleistungen gemäß HOAI § 55 (LP 2-8) erbracht.
• Die Kosten der KG 440 - 450 betrugen je Referenz mindestens 0,35 Mio. Euro netto.
Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren, (mindestens jedoch 2 Ingenieure).
Mindestanforderung an die Referenz der Person für die Projektleitung:
- Es handelt es sich um eine Baumaßnahme der Bundeswehr, wie z.B. (aber nicht ausschließlich):
• Ausbildungs- und Werkstätten
• Werkhallen für Fahrzeuge
• Unterstellhallen für Fahrzeuge
• Verwaltungsgebäude der Bundeswehr und Polizei
- Die hier genannte Person war für die Projektleitung beim Projekt verantwortlich.
- Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu einer Leistungsstufe von der Person selbst erbracht (LP 2-3; LP 5; LP 6-7 oder LP 8)
- Die Kosten der KG 440 - 450 des Projektes betrugen mindestens 0,35 Mio. Euro netto.
Mindestanforderung an die Referenz der Person für die stellvertretende Projektleitung:
- Es handelt es sich um eine Baumaßnahme der Bundeswehr
- Die hier genannte Person war für die stellvertretende Projektleitung bzw. Projektleitung beim Projekt verantwortlich.
- Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu einer Leistungsstufe von der Person selbst erbracht (LP 2-3; LP 5; LP 6-7 oder LP 8)
- Die Kosten der KG 440 - 450 des Projektes betrugen mindestens 0,35 Mio. Euro netto.
Allgemeine Forderungen:
• Es wird erwartet, dass das Projektteam aus mindestens zwei Personen besteht. Mindestanforderungen bestehen an die Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikationsnachweise und den Nachweis geeigneter vergleichbarer persönlicher Referenzprojekte für die Personen der Projektleitung und stellvertretender Projektleitung. Die Büroreferenzen können bei entsprechender Eignung auch als persönliche Referenz genannt werden. Auch hier gilt bei allen Referenzprojekten, dass eine Projektbeschreibung vorliegen muss und dass der Realisierungszeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages liegt.
Mindestanforderungen an die benannten Teammitglieder:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung.
• Angabe von persönlichen Referenzen des Projektleiters und stellv. Projektleiters.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Belarussische Republik), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong,
ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam), Belarus (Republik Belarus).
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
2. Eigenerklärung zu Sanktionen gegen Russland
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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