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Ausschreibungsdetails

1. Bauphase: bautechnische Umsetzung der Tankerlöschbrücke Bremen-Farge

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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29.04.2026

28.05.2026 10:00

2026_802_019

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee

30.04.2026 08:47

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser - Jade - Nordsee
Straße, Hausnummer:Franziuseck 5
Postleitzahl (PLZ):28199
Ort:Bremen
Telefon:+49 421 53780

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 2026_802_019

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Unterm Berg, 28777 Bremen-Farge an der Unterweser

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Die Leistung umfasst die bautechnische Umsetzung der Wasserwirtschaftlichen Ausbaumaßnahme „Ehemalige Tankerlöschbrücke Bremen-Farge“. Diese beinhaltet den Rückbau des vorhandenen Deckwerks sowie die Herstellung einer natürlichen Uferböschung mit einer Profilierung von 1:10. Zudem erfolgt die Entfernung der vorhandenen Pfahlreihe sowie die Herstellung von zwei technisch-biologischen Ufersicherungen (tbU) im tidebeeinflussten Bereich. Zwischen den tbUs und der Uferlinie wird systemeigenes, sandiges Material umgelagert bzw. aufgetragen. Die überschüssigen Erdmassen sowie die zurückgebauten Deckwerksteile sind abzutransportieren und fachgerecht zu entsorgen. Darüber hinaus ist ein Erosionsschutz im Teilbereich der Böschungsanpassung 1:10 herzustellen.
Die Vergabe der Leistung ist erforderlich, da der Gesamtauftragswert die zulässige Wertgrenze von 25.000 Euro gemäß der befristeten Regelung zur Anwendung der VOB/A Teil A Abschnitt 1 (Bundesanzeiger vom 02.04.2025, gültig bis 31.12.2025) für eine Bestellscheinvergabe überschreitet.
Es handelt sich um eine Bauleistung im Sinne des §1 VOB/A. Die Vergabe erfolgt durch eine öffentliche Ausschreibung.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
16.07.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
28.10.2026

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
28.05.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
25.06.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
1. Erklärung, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
Eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (sofern diese nicht verfügbar ist, eine gleichwertige Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers) mit Angabe der Lohnsummen ist auf Verlangen vorzulegen.
__
2. Eintragung in das Berufs-/Handelsregister des Unternehmens- oder Wohnsitzes.
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer sind auf Verlangen vorzulegen.
__
3. Erklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123 und 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A sowie, falls erforderlich, über Maßnahmen zur Selbstreinigung im Sinne von § 125 GWB i.V.m. 6f EU VOB/A.
Auszüge aus dem Bundeszentralregister nach § 30 Absatz 5 BZRG, Nachweise über Maßnahmen zur Selbstreinigung, ein Insolvenzplan falls dieser rechtskräftig bestätigt wurde, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sind auf Verlangen vorzulegen.
__
4. Erklärung, dass in den letzten zwei Jahren kein Verstoß gegen Vorschriften vorliegt, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, der mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt wurde.
__
5. Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Hierbei sind folgende Mindeststandards gefordert:
Der Umsatz muss pro Geschäftsjahr mindestens
500.000 €
betragen; vergleichbar sind Leistungen aus folgenden Leistungsbereichen:
Wasserbau-, Uferschutz- und Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
__
6. Erklärung, dass in den letzten fünf Kalenderjahren Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Dies ist durch mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. Hierbei sind folgende Mindeststandards gefordert:
Vergleichbar sind hierbei Leistungen aus folgenden Leistungsbereichen:
Wasserbau-, Uferschutz- und Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
Auf Verlangen sind die Referenzen mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen:
Auftraggeber/Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeit-raum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragunternehmen, ARGE-Partner, Nachunternehmen); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
__
7. Erklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U 20 - Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
E-Mail-Adresse: gdws@wsv.bund.de


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