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Tendering Procedure

Tendering Procedure Details

Ersatz der Schleusentore Heubach

Next Steps

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22.04.2026

21.05.2026 11:00

2026-810-000007

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main - Dienstort Aschaffenburg

23.04.2026 06:40

My e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main
Straße, Hausnummer:Obernauer Straße 6
Postleitzahl (PLZ):63739
Ort:Aschaffenburg
Telefon:+49 6021 3850
Telefax:+49 6021 3853101

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 2026-810-000007

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
  • schriftlich (nicht elektronisch)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Schleuse Heubach

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Für die Schleuse Heubach sind neue Schleusentore an Ober- und Unterhaupt herzustellen, Spurlager, Halslager und Wendesäule sind abzubrechen und neu zu erstellen.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
22.06.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
bis Ende der Schleusensperre 2027

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
21.05.2026 - 11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
19.06.2026

p)
Angebote sind einzureichen

schriftlich an
den Auftraggeber siehe a)

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Preise: 60 Wichtungspunkte
Technischer Wert: 40 Wichtungspunkte
Logistikkonzept / Transport + Anlieferung
Mit dem Angebot ist ein Logistikkonzept vorzulegen, aus dem hervorgeht, wie der Bieter den Transport der wesentlichen Baugruppen an den jeweiligen Einbauorten umsetzen wird.
Dabei muss aus dem Konzept eine aussagekräftige Erläuterung hervorgehen, wie die Baugruppen
Stemmtore OH / UH
Mauerplattenträger inkl. Spurlagerunterteil
Halslager inkl. Rückverankerung
transportiert und an den Einsatzort gebracht werden soll. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die den Umgang mit den örtlich begrenzten Flächen, den Last- und Höhenbeschränkungen zu legen.
Zielvorstellungen:
Der Auftraggeber legt Wert darauf, dass das Logistikkonzept eine punktgerechte Lieferung der Bauteile erwarten lässt, die Organisation des Transportes lückenlos und plausibel ist und bei Ausfall eines Gliedes in der Logistik-Kette kurzfristig Ersatz beschafft werden kann. Mögliche Probleme/Herausforderungen beim Transport der Bauteile sollten identifiziert und geeignete Lösungsansätze hierfür aufgezeigt werden.
Herstellungskonzept für Stahlwasserbau und Antriebstechnik
Mit dem Angebot ist eine Darstellung des gesamten Herstellungsprozesses inkl. der ggf. gewählten Nachunternehmer und Zulieferungsfirmen bzw. der Terminplanung der Vorbereitung und Herstellung (mindestens zu Werkstattplanung / Materialbestellung / Haltepunkte der Überwachung / Montagezeiträume / Funktionstests im Werk und Baustelle) unter Berücksichtigung der verschiedenen Baugruppen vorzulegen.
Dabei muss aus dem Konzept eine aussagekräftige Erläuterung hervorgehen, wie die Baugruppen
Stemmtore inkl. Begehung am OH und UH
Mauerplattenträger inkl. Spurlagerunterteil
Halslager inkl. Rückverankerung
Bewehrungseinbauten
Grubenabdeckungen
geplant und hergestellt werden.
Zielvorstellungen:
Der Auftraggeber legt Wert darauf, dass das Konzept insgesamt einen reibungslosen und effizienten Herstellungsprozess der Baugruppen ohne Zeitverluste erwarten lässt.
Dies gilt für die Herstellung einschließlich Funktionsprüfung im Werk und vor Ort.
Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass der Ablauf insgesamt und insbesondere der Umgang und die zeitliche Staffelung/Verzahnung der Baugruppen plausibel sind und die einzelnen Herstellungsschritte sinnvoll aufeinander aufbauen.
Demontagekonzept
Mit dem Angebot ist ein Konzeptplan der skizzenhaft die Demontage-Abläufe beschreibt vorzulegen. Die Vorgänge zu den wesentlichen Baugruppen sind ebenfalls textlich (inkl. verwendeter Geräte, und Hilfsmittel) und skizzenhaft zu erläutern.
Dabei muss aus dem Konzept eine aussagekräftige Erläuterung hervorgehen, wie
die Tore
die Halslager inkl. Rückverankerung
der Mauerplattenbereich (Massivbau) inkl. Spurlagerunterteil
ausgebaut werden soll.
Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen und den Umgang mit den verbleibenden Konstruktionen (Tormaske, Dichtanschläge, Antriebe, etc.) zu legen.
Das vorgelegte Konzept ist dann in der Demontageplanung des AN weiterzuentwickeln.
Zielvorstellungen:
Dem Auftraggeber kommt es darauf an, dass das Konzept in sich plausibel ist und im Ergebnis eine reibungslose Demontage erwarten lässt. Hierbei kommt es insbesondere darauf an, dass geeignete Geräte eingesetzt werden und das Konzept erkennen lässt, dass der Bieter sich mit den Demontageanforderungen sowie den Randbedingungen (u.a. Platzverhältnisse, Zeitplanung, Unvorhergesehenes) und sonstigen Gegebenheiten vor Ort auseinandergesetzt und diese verstanden hat.
Etwaige Hindernisse/Herausforderungen bei der Demontage sollen identifiziert und geeignete Lösungsansätze hierfür aufgezeigt werden.
Montagekonzept
Mit dem Angebot ist ein Konzeptplan der skizzenhaft die Montage-Abläufe beschreibt vorzulegen. Die Vorgänge zu den wesentlichen Baugruppen sind ebenfalls textlich (inkl. verwendeter Geräte, und Hilfsmittel) und skizzenhaft zu erläutern.
Dabei muss aus dem Konzept eine aussagekräftige Erläuterung hervorgehen, wie
die Halslager inkl. Rückverankerung
der Mauerplattenträger inkl. Spurlagerunterteil
die Bewehrung und Betonage
der Toreinbau
die Toreinstellung und Inbetriebsetzung
erfolgen werden. Das vorgelegte Konzept ist dann in der Montagplanung des AN weiterzuentwickeln.
Zielvorstellungen:
Dem Auftraggeber kommt es darauf an, dass das Konzept in sich plausibel ist und im Ergebnis eine reibungslose Montage erwarten lässt. Hierbei kommt es insbesondere darauf an, dass geeignete Geräte und Personen eingesetzt werden und das Konzept erkennen lässt, dass der Bieter sich mit den Montageanforderungen sowie den Randbedingungen (u.a. Platzverhältnisse, Zeitplanung, Unvorhergesehenes) und sonstigen Gegebenheiten vor Ort auseinandergesetzt und diese verstanden hat.
Etwaige Hindernisse/Herausforderungen bei der Montage sollen identifiziert und geeignete Lösungsansätze hierfür aufgezeigt werden.
Die Bewertung der Kriterien erfolgt folgendermaßen:
Ein sehr gutes Konzept
erhält 10 Punkte,
ein gutes Konzept 7,5 Punkte,
ein befriedigendes Konzept 5 Punkte,
ein ausreichendes Konzept 2,5 Punkte,
ein mangelhaftes Konzept 0 Punkte.

s)
Öffnung der Angebote

21.05.2026 - 11:00 Uhr
Ort der Eröffnung
WSA Main, Obernauer Straße 6, 63739 Aschaffenburg
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Bieter und ihre Bevollmächtigten

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" steht auf der e-Vergabeplattform des Bundes http://www.evergabe-online.de
bei der Bekanntmachung über den Button "Ausschreibungsunterlagen einsehen" (ausfüllbar) zur Verfügung.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt


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