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Ausschreibungsdetails

Bausubstanzerkundung Schleuse Scheidt und Cramberg

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17.04.2026

12.05.2026 10:00

6-234.04-LAHN.A21.25B18

Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg

17.04.2026 10:47

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg
Straße, Hausnummer:Vangerowstraße 20
Postleitzahl (PLZ):69115
Ort:Heidelberg
Telefon:+49 6221 507401

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 6-234.04-LAHN.A21.25B18

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Schleusen Cramberg und Scheidt

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

1. Allgemeine Beschreibung:
Die Bausubstanzerkundung an den Schleusen Scheidt und Cramberg an der Lahn erfolgt im Vorfeld eines geplanten Ersatzneubaus der Wehranlagen. Ziel ist die Ermittlung des aktuellen baulichen Zustands der bestehenden Schleusenbauwerke, um deren Tragfähigkeit und Eignung für Verstärkungsmaßnahmen zu bewerten.
2. Art der Bauleistung:
Die Bauleistung umfasst zerstörungsfreie und zerstörende Prüfverfahren zur Untersuchung der Bausubstanz sowie begleitende statische Berechnungen und Analysen. Die Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung der bestehenden Wasserführung und Betriebsbedingungen der Schleusen.
3. Umfang der Bauleistung:
- Dokumentation und Bestandsaufnahme
- Sichtprüfung und fotografische Erfassung des Ist-Zustands
- Aufnahme vorhandener Baupläne und historische Dokumentation
- Materialtechnische Untersuchungen
- Entnahme von Bohrkernen aus Beton- und Mauerwerksbereichen
- Bestimmung der Betondruckfestigkeit nach DIN EN 12504-1
- Prüfung auf mögliche Schädigungen durch Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR)
- Statische Untersuchungen und Tragfähigkeitsbewertung
- Ermittlung der vorhandenen Tragreserven
- Prüfung der strukturellen Integrität der Schleusenbauwerke
- Berechnung der Laständerungen infolge der Stauumlegung
- Bewertung der Ertüchtigungsmöglichkeiten durch Verstärkungsmaßnahmen
- Erkundung der Baugrundverhältnisse
- Durchführung von Sondierbohrungen im unmittelbaren Bauwerksbereich (hier Bereich Nebenangebot)
- Laboruntersuchungen zur Boden- und Gründungsbeschaffenheit
- Analyse der Setzungs- und Verformungseigenschaften
Besondere Anforderungen
- Die Arbeiten sind unter Berücksichtigung des laufenden Schleusenbetriebs durchzuführen.
- Es sind alle Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden und Eingriffen in die Gewässerökologie zu treffen.
- Abstimmungen mit den zuständigen Behörden sind zwingend erforderlich.
Dokumentation und Auswertung
Nach Abschluss der Untersuchungen erfolgt die Erstellung eines umfassenden Berichts, der folgende Inhalte umfasst:
- Detaillierte Zustandsbeschreibung der Schleusen
- Ergebnisse der Material-und Tragfähigkeitsprüfungen
- Empfehlungen für notwendige Verstärkungsmaßnahmen
- Darstellung möglicher Bauverfahren zur Ertüchtigung
Diese Bauleistung bildet die Grundlage für die Entscheidung über die weitere Nutzung oder die Verstärkung der Schleusenbauwerke im Zuge der Stauumlegung und der ökologischen Durchgängigkeit.
CPV
45122000-8
45262422-5
76121000-7
45113000-2
45262100-2
76340000-8
76470000-8

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
12.05.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
nach 7 Monaten
Weitere Fristen
Siehe BVB!
Baubeginn spätestens 2 Wochen nach Zugang des Auftragsschreibens.
Die Leistung ist zu vollenden (abnahmereif fertig zu erstellen ) innerhalb von 7 Monaten nach Ausführungsbeginn,
spätestens am letzten Werktag des Monats.
Folgende als Vertragsfrist vereinbarte Einzelfrist(en): Bis 44. KW 2026 sind alle Baumaßnahmen (ausgenommen Maßnahmen in der Schleusenkammer) abzuschließen

j)
Nebenangebote

nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
12.05.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
11.06.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Mindestanforderung: Vorlage einer Eigenerklärung oder
Nachweis der Präqualifikation
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Mindestanforderung:
Mindestens zwei Referenzen von dem Unternehmen, welches die
Leistung tatsächlich erbringt über vergleichbare abgeschlossene
Leistungen der letzten abgeschlossenen fünf Kalenderjahre
(2021, 2022, 2023, 2024, 2025). Vergleichbare Leistungen werden
wie folgt definiert: Bohrarbeiten in Bestandsbauwerken im
Wasserbau mit Arbeiten im laufenden Schleusenbetrieb.
b. Mindestanforderung:
Mindestens zwei Referenzen von dem Unternehmen, welches die
Leistung tatsächlich erbringt über vergleichbare abgeschlossene
Leistungen der letzten abgeschlossenen fünf Kalenderjahre
(2021, 2022, 2023, 2024, 2025). Vergleichbare Leistungen werden
wie folgt definiert: Bohrarbeiten im Preventerverfahren in
wasserführenden Schichten.
c. Mindestanforderung:
Mindestens zwei Referenzen von dem Unternehmen, welches die
Leistung tatsächlich erbringt über vergleichbare abgeschlossene
Leistungen der letzten abgeschlossenen fünf Kalenderjahre
(2021, 2022, 2023, 2024, 2025). Vergleichbare Leistungen werden
wie folgt definiert: Taucherarbeiten im Bereich wasserbaulicher
Bauwerke mit Tauchereinsatzleitung und unter Einhaltung
einschlägiger Vorschriften (z. B. DGUV Regel 105-002) in fließenden Gewässern oder unter Betrieb.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U20
-Nachprüfungsstelle-
Am Propsthof 51
53121 Bonn
gdws@wsv.bund.de


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