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Ausschreibungsdetails

Errichtung Interimsparkplatz, Rue Georges Vallerey 3, 8, 13469 Berlin; VOEK 205-26

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14.04.2026 (letzte Änderung am 13.05.2026)

26.05.2026 09:00

VOEK 205-26

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

13.05.2026 12:07

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße, Hausnummer:Fasanenstraße 87
Postleitzahl (PLZ):10623
Ort:Berlin
Telefon:+49 228 84842837

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: VOEK 205-26

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Rue Georges Vallerey 3, 8, 13469 Berlin

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Geplant ist die Errichtung eines provisorischen Parkplatzes mit circa 170 Stellplätzen als Ausweichmöglichkeit für die Nutzer des anliegenden Parkhauses im Zeitraum von dessen Sanierung. Zum Ein- und Ausfahren muss der bestehende Parkplatz am Ende der Straße Rue Georges Vallery neben dem Parkhaus mitgenutzt werden. Dadurch entfallen dort fünf Stellplätze. Für die Herstellung des Interimsparkplatzes kann dieser bestehende Parkplatz als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt werden. Die zu bebauende Fläche beträgt circa 5500 m² und liegt auf einer Höhe zwischen 44,9 und 46 m ü. NHN. Die versiegelte Fläche ist 5190m² groß, wovon die Stellplätze 2458m² einnehmen. Eine 10cm Asphalttragdecksicht mit 60cm Frostschutzschicht ist für die Befestigung der Verkehrsflächen vorgesehen.
Die Bewirtschaftung des anfallenden Niederschlagswassers soll vor Ort auf dem Grundstück erfolgen. Da die teilweise sehr dicke Schicht an Auffüllungen keine Flächige Versickerung zulässt, wurde die Versickerungüber eine zentrale Rigole aus Kies gewählt. Die Auffüllungen werden im Bereich der geplanten Rigole vollständig ausgehoben damit das Wasser in den anstehenden Boden versickern kann. Die Rigole wurde mit einer Höhe von 4 m bemessen. Mehrere großflächige Mulden, welche nach unten abgedichtet sind, sorgen für eine Vorreinigung durch die belebte Bodenzone. Die belebte Bodenschicht soll eine Dicke von 40cm aufweisen und auf einer 63cm dicken Kiesschicht aufliegen. Das Wasser wird in Vollsickerrohren gesammelt und mit Vollwandrohren zu der Rigole geleitet, wo es über Vollsickerrohre verteilt wird. Niederschlag wird oberflächlich über die Neigung der Asphaltoberfläche den Mulden zugeleitet. Um ein Befahren oder Betreten der Mulden zu verhindern werden die Fahrspuren und Stellplätze mit einem Hochbord mit Unterbrechungen eingefasst.
In der Nähe der Einfahrt des Parkplatzes sollen geschützte Fahrräderstellplätze entstehen. Die Einhausung ist als geschlossene Box in Modulbauweise geplant und besteht aus einer Rahmenkonstruktion aus Stahlprofilen mit perforierten Füllelementen Die Freiflächen außerhalb des Parkplatzes und der Mulden sind mit einer artenreichen Gräser- und Kräutermischung zu begrünen. Es ist heimisches Saatgut mit entsprechendem Nachweis zu verwenden. Der bestehende Zaun an der nord-östlichen Seite des Platzes, zwischen dem Grundstück und einem angrenzenden Fußweg, soll mit Hopfen begrünt werden.
Die Parkplatzfläche wird mit Mastleuchten beleuchtet. Die Stromversorgung hierfür sowie für die Fahrradeinhausung wird aus dem benachbartem Parkhausgebäude über erdverlegte Leitungen bezogen.

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
15.06.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
22.04.2027
Weitere Fristen
Fristen gemäß Bauzeitenplan

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
26.05.2026 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
17.06.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

100% Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen ohne Bedingung.

t)
Geforderte Sicherheiten

- Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
- Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von drei Prozentder Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme) zu leisten.

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
sind mit den Vergabeunterlagen erhältlich.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
· Nachweis und Nennung des Vorhandenseins von mind. einem fließend deutschsprachigem Vorarbeiter (bzw. Leiter für die Ausführung der Leistungen) im Unternehmen
· Nachweis eingetragener Elektrobetrieb für die Elektroarbeiten
· Eigenerklärung zur Einhaltung der verlangten Deckungssummen in der Betriebs- / Berufshaftplichtversicherung (Vordruck in den Vergabeunterlagen)

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale Bonn, Stabsbereich Einkauf (VOEK) Abt. 5 (Vergabe), Ellerstr. 56, 53119 Bonn, vergabe@bundesimmobilien.de, www.bundesimmobilien.de


Versionsverlauf

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14.04.2026


14.04.2026




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