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Ausschreibungsdetails

Rückbau und Entsorgung Hochbehälter Dietersdorf West

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02.04.2026

28.04.2026 10:00

2026-TW-04

Sachsen-Anhalt: Wasserverband Südharz

27.04.2026 07:48

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Wasserverband Südharz
Straße, Hausnummer:Am Brühl 7
Postleitzahl (PLZ):06526
Ort:Sangerhausen
Telefon:+49 3464 277190
Telefax:+49 3464 27719300
Internet-Adresse: http://www.wasser-suedharz.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 2026-TW-04

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
  • schriftlich (nicht elektronisch)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Verbandsgebiet Wasserverband "Südharz", Sachsen-Anhalt, Gemeinde Südharz, Ortslage Dietersdorf

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Der Wasserverband „Südharz“ beabsichtigt den Rückbau des Hochbehälter Dietersdorf West, einschließlich der Entsorgung des anfallenden Materials. Der Hochbehälter befindet sich in der Gemeinde Südharz im Ortsteil Dietersdorf auf einem fremden Flurstück, welches keine eigene Zufahrt besitzt. Die Zufahrt erfolgt über den Wirtschaftsweg, der ca 70 m entfernt ist mit Anschluss an die L 234 (Hayn - Rossla). Dieser soll im Zuge der Abrissarbeiten um ca. 140 m erweitert werden und als Baustraße für die verkehrstechnische Abwicklung der Maßnahme verwendet werden. Nach Abschluss der Rückbauarbeiten ist eine ebene Fläche, samt Begrünung herzustellen.
.
Bautechnische Beschreibung:
Der Hochbehälter besteht aus jeweils einer oberirdisch herausragenden Schieberkammer mit Dachabschluss, einseitigem Zugang, Altverrohrungen, Podesten, Treppen und Behältereinstiegsöffnungen und zwei seitlich angeordneten, mit Boden überschütteten runden Behältern von ca. 12 m Durchmesser.
.
Grobmengen:
.
- 2 Trinkwasserbehälter hauptsächlich aus Stahlbeton bestehend:
- Durchmesser 12,5 m, Höhe 4,0 m, zusammengesetzt aus Sohle, Außenwandung, Decke und einer Innenwand (Leitwand) über die Hälfte des Durchmessers
- 1 Schieberkammer unter GOK hauptsächlich aus Stahlbeton und über GOK hauptsächlich aus Betonhohlblocksteinen und An- sowie Einbauten bestehend:
- drei Etagen 6,5 x 4 m, Gesamthöhe innen ca. 7,1 m,
- ergänzend Einfassung der Einstiegsöffnungen (4 x 2,2 x 2,8 m),
- Stahlbetondeckenplatten und Dachdeckung aus Holz, Dämmung, Dachpappe
- Dachrinnen aus Kunststoff
- Podeste aus Stahlbeton und Stahlträgern
- Diverse Einbauten wie (Elektrokabel, Kabelschutzrohre, Lampen, Schalter, Verteilerdosen, Trinkwasserleitungen aus Stahl, GGG und PE, Türen aus Stahl, Geländer, Leitern aus Stahl, Treppen aus Stahl und Stahlbeton, Waschbecken aus Keramik)

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
08.06.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
31.08.2026

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
28.04.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
12.06.2026

p)
Angebote sind einzureichen

schriftlich an
den Auftraggeber siehe a)

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

s)
Öffnung der Angebote

28.04.2026 - 10:00 Uhr
Ort der Eröffnung
In den Räumlichkeiten des Auftraggebers.
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Bieter und deren Bevollmächtigte.

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
siehe Ausschreibungsunterlagen
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
- Nachweis TRGS 519 mit Benennung der verantwortlichen Person (Asbest)
- vollständig ausgefülltes tabellarisches Entsorgungskonzept Hochbehälter Dietersdorf West

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
3. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt, E-Kamieth Str. 2, 06112 Halle (Saale)


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