Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Umweltbundesamt
Straße, Hausnummer: Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ): 06844
Ort: Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3726 21 201 0 // AZ 25 104/00073
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
19.05.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
30.06.2026
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=850031
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=850031
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
19.05.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ReFoPlan 2026: „Potenziale der effizienten Wassernutzung in den Sektoren Industrie, Landwirtschaft, Öffentliche Wasserversorgung“
Die Auswirkungen des Klimawandels lassen eine weitere Zunahme der Wasserbedarfe in einigen Sektoren erwarten. In Kombination mit der Entwicklung der lokalen Wasserressourcen und insbesondere der in den Sommermonaten zunehmend auftretenden Trockenheit sind alle Wassernutzungen gefordert, die Wasserentnahmen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Um Potenziale für eine effiziente Wassernutzung zu identifizieren und auszuschöpfen, soll im Rahmen des Projektes erforscht werden, welche technischen Lösungen und Ansätze für den effizienten Wassereinsatz in den Sektoren Industrie (einschließlich Energieversorgung), Landwirtschaft und öffentliche Wasserversorgung zum Einsatz kommen und in welchen Prozessen und Bereichen noch ungenutzte Potenziale zur Steigerung der Wassereffizienz bestehen. Es soll untersucht werden, welche rechtlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen förderlich bzw. hinderlich sind, um diese Potenziale auszuschöpfen, und welche unerwünschten negativen Umweltauswirkungen berücksichtigt werden sollten. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Das Forschungsvorhaben basiert auf Aktion 10 der Nationalen Wasserstrategie und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der europäischen Wasserresilienzstrategie.
Die Auswirkungen des Klimawandels lassen eine weitere Zunahme der Wasserbedarfe in einigen Sektoren erwarten. In Kombination mit der Entwicklung der lokalen Wasserressourcen und insbesondere der in den Sommermonaten zunehmend auftretenden Trockenheit sind alle Wassernutzungen gefordert, die Wasserentnahmen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Um Potenziale für eine effiziente Wassernutzung zu identifizieren und auszuschöpfen, soll im Rahmen des Projektes erforscht werden, welche technischen Lösungen und Ansätze für den effizienten Wassereinsatz in den Sektoren Industrie (einschließlich Energieversorgung), Landwirtschaft und öffentliche Wasserversorgung zum Einsatz kommen und in welchen Prozessen und Bereichen noch ungenutzte Potenziale zur Steigerung der Wassereffizienz bestehen. Es soll untersucht werden, welche rechtlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen förderlich bzw. hinderlich sind, um diese Potenziale auszuschöpfen, und welche unerwünschten negativen Umweltauswirkungen berücksichtigt werden sollten. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Das Forschungsvorhaben basiert auf Aktion 10 der Nationalen Wasserstrategie und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der europäischen Wasserresilienzstrategie.
c)
Ort der Leistungserbringung
Oort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 36 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung.
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst mit Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert und nachzuweisen:
1. Fachkundekriterium: Ausgewiesene wasserwirtschaftliche, hydrologische Expertise und Kompetenzen in der Analyse von Wassernutzungsdaten.
Erforderliche Nachweisführung: Vorlage des Nachweises über die Durchführung von mindestens drei einschlägigen erfolgreich abgeschlossenen Projekten aus dem genannten Bereich in den vergangenen sechs Jahren
2. Fachkundekriterium: Expertise im Bereich Wasser- und Umweltingenieurwesen einschließlich innovativer Technologien der Wassernutzung, -aufbereitung und Kreislaufführung.
Erforderliche Nachweisführung: Vorlage von mindestens drei einschlägigen erfolgreich abgeschlossenen Projekten oder Referenzen zu Fachbeiträgen der vergangenen drei Jahre.
3. Fachkundekriterium: Erfahrung im Bereich der öffentlichen, landwirtschaftlichen und industriellen Wassernutzung.
Erforderliche Nachweisführung: Angabe von fünf einschlägigen Referenzen der vergangenen fünf Jahre.
4. Fachkundekriterium: Juristische Fachkenntnisse des Wasser-, Abwasser- und Umweltrechts auf EU-/ Bundesebene sowie sozioökonomische Kenntnisse.
Erforderliche Nachweisführung: Nachweis über das Vorliegen entsprechender Expertise (Umweltrecht, (Ab)Wasserrecht, Sozioökonomie) im Projektteam durch drei einschlägige Referenzen der vergangenen fünf Jahre.
5. Fachkundekriterium: Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Fachworkshops oder anderen gleichartigen Veranstaltungen.
Erforderliche Nachweisführung: Nachweis über die Durchführung von mindestens drei Veranstaltungen in den vergangenen drei Jahren
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der den Vergabeunterlagen beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte /Arbeitsschwerpunkte/Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe (möglichst mit Benennung der Bearbeiterinnen und Bearbeiter).
Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Sie sind folgendermaßen spezifiziert und nachzuweisen:
1. Fachkundekriterium: Ausgewiesene wasserwirtschaftliche, hydrologische Expertise und Kompetenzen in der Analyse von Wassernutzungsdaten.
Erforderliche Nachweisführung: Vorlage des Nachweises über die Durchführung von mindestens drei einschlägigen erfolgreich abgeschlossenen Projekten aus dem genannten Bereich in den vergangenen sechs Jahren
2. Fachkundekriterium: Expertise im Bereich Wasser- und Umweltingenieurwesen einschließlich innovativer Technologien der Wassernutzung, -aufbereitung und Kreislaufführung.
Erforderliche Nachweisführung: Vorlage von mindestens drei einschlägigen erfolgreich abgeschlossenen Projekten oder Referenzen zu Fachbeiträgen der vergangenen drei Jahre.
3. Fachkundekriterium: Erfahrung im Bereich der öffentlichen, landwirtschaftlichen und industriellen Wassernutzung.
Erforderliche Nachweisführung: Angabe von fünf einschlägigen Referenzen der vergangenen fünf Jahre.
4. Fachkundekriterium: Juristische Fachkenntnisse des Wasser-, Abwasser- und Umweltrechts auf EU-/ Bundesebene sowie sozioökonomische Kenntnisse.
Erforderliche Nachweisführung: Nachweis über das Vorliegen entsprechender Expertise (Umweltrecht, (Ab)Wasserrecht, Sozioökonomie) im Projektteam durch drei einschlägige Referenzen der vergangenen fünf Jahre.
5. Fachkundekriterium: Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Fachworkshops oder anderen gleichartigen Veranstaltungen.
Erforderliche Nachweisführung: Nachweis über die Durchführung von mindestens drei Veranstaltungen in den vergangenen drei Jahren
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der den Vergabeunterlagen beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die Dateigröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten (sämtliche Anlagen sind davon ausgenommen).
ff25d534-7549-49fe-a171-0680539987c4