Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) - Referat ZC4 - Zentrale Vergabestelle
Straße, Hausnummer: Scharnhorststraße 34 - 37
Postleitzahl (PLZ): 10115
Ort: Berlin
E-Mail: vergabestelle@bmwe.bund.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
17104/003-26#003
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
28.04.2026 - 14:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
28.08.2026
c)
Sprache
Deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=847671
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=847671
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
28.04.2026 - 14:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
Das Förderprogramm „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ (Innovativer Schiffbau) bezuschusst Kosten für die erstmalige industrielle Umsetzung bzw. Entwicklung von Projekten (Typschiffe und Komponenten) - und Verfahrensinnovationen im zivilen Schiffbau. Das Förderprogramm wurde zuletzt im Jahr 2016 evaluiert. Vor dem Hintergrund der Vorgaben der Bundeshaushaltsordnung (BHO) ist eine aktuelle Evaluation erforderlich. Damit soll den Anforderungen nach § 7 Abs. 2 BHO und den entsprechenden Verwaltungsvorschriften zur Durchführung einer Zielerreichungs-, Wirkungs- und Wirtschaftlichkeitskontrolle entsprochen werden. Zudem hat die Evaluation die Formulierung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung bzw. Weiterentwicklung des Förderprogramms zum Ziel. Daneben soll auch durch strukturelle Verbesserungsvorschläge und Sichtung des Datenmaterials die inhaltliche Auswertung des Förderprogramms verbessert werden.
b)
CPV-Codes
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000-2)
c)
Ort der Leistungserbringung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Es werden keine Lose gebildet.
b)
Angebote für Lose
Angebote sind möglich für
nur ein Los
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
unmittelbar nach Zuschlagserteilung
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
siehe Ziffer 4 Vertragsentwurf
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Angebote, die nicht die nachstehend geforderten Angaben und Erklärungen enthalten, können ausgeschlossen werden (Ausschlusskriterien):
- Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder Gewerbeanmeldung - Mindestanforderung: Aktueller Nachweis (nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist);
- Eigenerklärung (Vordruck) über das Vorliegen einer entsprechenden Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung während des gesamten Auftragszeitraums mit einer jährlichen Mindesthaftung von 1.000.000 Euro;
- Eigenerklärung (Vordruck) über ausreichendes Personal: Mindestens 10 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der, sofern verfügbar, letzten drei Jahre;
- Referenzaufträge/ Unternehmensreferenzen (Vordruck) mit Bezügen zu folgenden Bereichen:
A Globale und nationale Wettbewerbssituation der deutschen Schiffbauindustrie mit Bezügen zur deutschen Werftenlandschaft;
B Bewertung technologischer und industrieller Innovationen in der Schiffbauindustrie;
C Kenntnis von Projektstrukturen im Schiffbau unter Berücksichtigung branchentypischer Merkmale (u.a. lange Entwicklungs- und Bauzyklen, technische und wirtschaftliche Risiken);
D Kenntnis der deutschen Förderstruktur unter Berücksichtigung von Aspekten des Haushalts- und Zuwendungsrechtes.
Es bestehen folgende Mindestanforderungen an die Referenzaufträge:
Es ist jeweils (für jeden der genannten Bereiche A, B, C und D) mindestens eine Unternehmensreferenz auszuweisen.
Ein und derselbe Referenzauftrag kann auch für mehrere Bereiche angegeben werden, sofern ein Referenzauftrag diese Bereiche inhaltlich abdeckt und die jeweilige Zurechenbarkeit entsprechend klar und eindeutig im Vordruck dargestellt wird.
Insgesamt sind mindestens zwei unterschiedliche Referenzaufträge zu benennen.
Mit dem Referenzauftrag verbundene, hier relevante Leistungen müssen zumindest teilweise nach dem 01.01.2021 erbracht worden sein.
- Eigenerklärung (Vordruck) zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB;
- Sofern zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung (Vordruck);
- Sofern zutreffend: Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).
- Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder Gewerbeanmeldung - Mindestanforderung: Aktueller Nachweis (nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist);
- Eigenerklärung (Vordruck) über das Vorliegen einer entsprechenden Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung während des gesamten Auftragszeitraums mit einer jährlichen Mindesthaftung von 1.000.000 Euro;
- Eigenerklärung (Vordruck) über ausreichendes Personal: Mindestens 10 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der, sofern verfügbar, letzten drei Jahre;
- Referenzaufträge/ Unternehmensreferenzen (Vordruck) mit Bezügen zu folgenden Bereichen:
A Globale und nationale Wettbewerbssituation der deutschen Schiffbauindustrie mit Bezügen zur deutschen Werftenlandschaft;
B Bewertung technologischer und industrieller Innovationen in der Schiffbauindustrie;
C Kenntnis von Projektstrukturen im Schiffbau unter Berücksichtigung branchentypischer Merkmale (u.a. lange Entwicklungs- und Bauzyklen, technische und wirtschaftliche Risiken);
D Kenntnis der deutschen Förderstruktur unter Berücksichtigung von Aspekten des Haushalts- und Zuwendungsrechtes.
Es bestehen folgende Mindestanforderungen an die Referenzaufträge:
Es ist jeweils (für jeden der genannten Bereiche A, B, C und D) mindestens eine Unternehmensreferenz auszuweisen.
Ein und derselbe Referenzauftrag kann auch für mehrere Bereiche angegeben werden, sofern ein Referenzauftrag diese Bereiche inhaltlich abdeckt und die jeweilige Zurechenbarkeit entsprechend klar und eindeutig im Vordruck dargestellt wird.
Insgesamt sind mindestens zwei unterschiedliche Referenzaufträge zu benennen.
Mit dem Referenzauftrag verbundene, hier relevante Leistungen müssen zumindest teilweise nach dem 01.01.2021 erbracht worden sein.
- Eigenerklärung (Vordruck) zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB;
- Sofern zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung (Vordruck);
- Sofern zutreffend: Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).
12.
Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Bewertung erfolgt nach der modifizierten UfAB II-Methode.
Das Zuschlagskriterium Qualität fließt zu 70 % in die Gesamtwertung ein und umfasst: (1) Personal mit Unterkriterien (a) Zentrale Anprechperson/ Stellvertretung (10 %), (b) Kernteam (20 %); (2) Arbeitsorganisation und -abläufe (20 %); (3) Umsetzungskonzept (50 %).
Das Zuschlagskriterium Angebotspreis macht 30 % der Gesamtwertung aus.
Die konkreten Anforderungen ergeben sich im Einzelnen aus Abschnitt 4 der Verfahrensbeschreibung.
Das Zuschlagskriterium Qualität fließt zu 70 % in die Gesamtwertung ein und umfasst: (1) Personal mit Unterkriterien (a) Zentrale Anprechperson/ Stellvertretung (10 %), (b) Kernteam (20 %); (2) Arbeitsorganisation und -abläufe (20 %); (3) Umsetzungskonzept (50 %).
Das Zuschlagskriterium Angebotspreis macht 30 % der Gesamtwertung aus.
Die konkreten Anforderungen ergeben sich im Einzelnen aus Abschnitt 4 der Verfahrensbeschreibung.
13.
Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft nach Zuschlagserteilung annehmen muss
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
14.
Sonstige Angaben
Die Informationspflicht des Auftraggebers erfolgt gemäß § 46 UVgO "Unterrichtung der Bewerber und Bieter".
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für beide Seiten ist Berlin.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für beide Seiten ist Berlin.
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