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Ausschreibungsdetails

K 2266, Obhausen bis L 176 - Deckensanierung

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16.03.2026

31.03.2026 10:00

VST-38/2026/Br

Sachsen-Anhalt: Landkreis Saalekreis - Vergabestelle

24.03.2026 06:56

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name:Landkreis Saalekreis
Straße, Hausnummer:Domplatz n09
Postleitzahl (PLZ):06217
Ort:Merseburg
Telefon:+49 3461 401141
Internet-Adresse: http://www.saalekreis.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: VST-38/2026/Br

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

K 2266, freie Strecke Obhausen bis L 176
Das Bauvorhaben befindet sich im südlichen Sachsen-Anhalt im Landkreis Saalekreis östlich von Querfurt, im Bereich zwischen Obhausen und der L 176.

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Allgemeine Baubeschreibung
Der Landkreis Saalekreis beabsichtigt die Erneuerung der Fahrbahn im Zuge der Kreisstraße K 2266 zwischen der Ortslage Obhausen und der L 176 durchzuführen. Es handelt sich dabei um den 2. Bauabschnitt der Erneuerung der K 2266.
Die Baustrecke des 2. Bauabschnittes beginnt nördlich der Ortslage Obhausen (südlich der Zufahrt zur Kleingartenanlage) bei Streckenkilometer 0,950. Die Baustrecke endet unmittelbar südlich des Knotenpunktes zwischen der L 176 und der K 2266 bei Streckenkilometer 2,302. Die Länge der Baustrecke beträgt 1,352 km.
Die Baustrecke des 2. Bauabschnittes ist dabei in 3 Unterabschnitte eingeteilt:
-Abschnitt 2.1: Bereich zwischen dem Beginn der Baustrecke und dem Bauwerk über den Griebitzschbach (Strecken-km 0,950 bis 1,210).
Der bestehende Fahrbahnaufbau der K 2266 im Bereich des Abschnittes 2.1 wurde durch einen Schurf ermittelt. Demnach beträgt die Dicke der vorhandenen Asphaltschichten 8 cm, darunter befindet sich eine Porphyrpflasterbefestigung, die beidseitig mit Porphyrborden eingespannt ist.
Die vorhandene Fahrbahnbreite zwischen den Borden liegt zwischen 5,20 m und 6,55 m.
-Abschnitt 2.2: Bereich der Querung des Griebitzschbach (Streckenkilometer 1,210 bis 1,220)
Der bestehende Fahrbahnaufbau der K 2266 im Bereich des Abschnittes 2.2 auf dem Brückenbauwerk über den Griebitzschbach beträgt 8 cm. Diese setzt sich zusammen aus einer 3,5 cm dicken Schutzschicht oberhalb der Abdichtung des Bauwerkes und einer 4 cm dicken Deckschicht aus Asphaltbeton.
Die vorhandene Fahrbahnbreite zwischen den Borden beträgt 6,50 m.
-Abschnitt 2.3: Bereich zwischen der Querung des Griebitzschbaches und dem Ende der Baustrecke (Streckenkilometer 1,220 bis 2,302).
Der bestehende Fahrbahnaufbau der K 2266 im Bereich des Abschnittes 2.3 wurde durch einen Schurf ermittelt. Demnach beträgt die Dicke der vorhandenen Asphaltschichten 14 cm, darunter befindet sich eine Granitsteinpflasterbefestigung, die beidseitig mit Natursteinborden eingespannt ist.
Die vorhandene Fahrbahnbreite zwischen den Borden liegt zwischen 5,65 m und 8,10 m.
Leistungsumfang:
unter anderem folgende Vorarbeiten:
- 800 m² Rasen mähen
- insgesamt ca. 560 m Bankett schälen unterschiedlicher Breite und Dicke abfräsen
- insgesamt ca. 100m³ Bankett ggf. einschließlich Vegetationsdecke abtragen
- 85 St. Herstellen von Baumstammschutz
- 10 St. Abbau Leitpfosten
- 6 St. Abbau Verkehrsschilder
- ca. 2.730 m Entfernung von Längsmarkierungen
Fahrbahnsanierung unter anderem:
-210 m²Schicht ohne Bindemittel
-7900 m² Asphaltbauweisen
-420 m Betonbauweisen
-insgesamt ca. 60 m² Pflaster,Plattenbel., Einfassungen
-FRS und Leiteinrichtungen

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
04.05.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
31.07.2026
Weitere Fristen
spätestens 18 Werktage nach Zuschlagserteilung

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
31.03.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
26.05.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

VOB/B

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
ist in den Vergabeunterlagen enthalten -
*
Auf gesondertes Verlangen vorzulegen sind:
Unterlagen zur Bestätigung der Eigenerklärungen - siehe Vergabeunterlagen, Verzeichnis Vorzulegende Unterlagen, Abschnitt 3. Der Auftraggeber behält sich die Anforderung der Unterlagen nach Abschluss der Angebotswertung gemäß § 8 Abs. 1 TVergG LSA vom Bestbieter sowie parallel von weiteren Bietern, die in die engere Wahl gelangen, vor.
Die Unterlagen sind innerhalb der vom AG festgelegten Frist über die Vergabeplattform vorzulegen. Bei nicht fristgerechter Vorlage kann das Angebot gemäß § 8 Abs. 4 TVergG LSA von der Wertung ausgeschlossen werden.
*
Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30.000 Euro netto, für den Bieter der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister abfordern.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Weiterhin sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen:
Eigenerklärungen über die Einhaltung der Verpflichtungen gemäß Tariftreue- und Vergabegesetz Land Sachsen-Anhalt (TVergG LSA):
--Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA)
--Eigenerklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 14 Abs. 2 und 4 TVergG LSA)
(Die Erklärungen sind in den Vergabeunterlagen enthalten.)
*
Darüberhinaus sind alle mit dem Angebot einzureichenden Unterlagen in den Vergabeunterlagen, Verzeichnis der Vorzulegenden Unterlagen, aufgelistet.
*
Sonstige Angaben:
Die Kommunikation während des Vergabeverfahrens einschließlich der Bereitstellung der Vergabeunterlagen sowie eventueller Nachsendung von weiteren Unterlagen zum Verfahren erfolgt ausschließlich digital über die Vergabeplattform www.evergabe-online. de. Dies betrifft ebenso die Kommunikation zwischen den Unternehmen und der Vergabestelle in der Angebotsphase für das Stellen und Beantworten von Bieterfragen sowie für das Anfordern von weiteren Unterlagen sowie Aufklärungsaufforderungen durch die Vergabestelle in der Auswertungsphase.
Hinweis:
Die Unternehmen verwenden bei Bieterfragen und beim Hochladen von elektronischen Angeboten das Dienstprogramm der eVergabe-Plattform für Unternehmen, AnAWeb. Es liegt in alleiniger Verantwortung des Bewerbers/Bieters, sich während des Vergabeverfahrens über Bieterinformationen, eventuelle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen sowie Anfragen/Informationen der Vergabestelle auf dem Laufenden zu halten.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, N achprüfungsstelle Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale) sowie 3. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Ernst-Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale).
Bitte beachten Sie für die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei der Vergabekammer die Voraussetzungen des§ 19 Abs. 4 TVergG LSA.


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