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Ausschreibungsdetails

Kulturelle Schulentwicklung an Startchancen-Schulen in Thüringen

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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20.02.2026

13.03.2026 08:00

1020-3-5002/46-7

Thüringen: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

26.03.2026 15:28

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Verhandlungsvergabe mit TW nach UVgO

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)

Name:Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Straße, Hausnummer:Werner-Seelenbinder-Straße 7
Postleitzahl (PLZ):99096
Ort:Erfurt

b)
Zuschlag erteilende Stelle

Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2.
Angaben zum Verfahren

a)
Verfahrensart

Verhandlungsvergabe mit TW nach UVgO

b)
Vertragsart

Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c)
Geschäftszeichen

1020-3-5002/46-7

3.
Angaben zu Teilnahmeanträgen / Angeboten

a)
Form der Teilnahmeanträge / Angebote

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

b)
Fristen

Ablauf der Teilnahmefrist

13.03.2026 - 08:00 Uhr

4.
Angaben zu Vergabeunterlagen

a)
Vertraulichkeit

Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=839218

b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c)
Zuständige Stelle

Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d)
Anforderungsfrist

13.03.2026 - 08:00 Uhr

5.
Angaben zur Leistung

a)
Art und Umfang der Leistung

Umfang der Leistung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die fachliche, konzeptionelle und organisatorische Begleitung kultureller Schulentwicklung an ausgewählten Startchancen-Schulen in Thüringen. Die Leistung umfasst insbesondere:
- die Entwicklung, Fortschreibung und Umsetzung von Kulturfahrplänen bzw. Kulturcurricula in Zusammenarbeit mit Schulen und regionalen Akteuren,
- die fachliche Beratung und Prozessbegleitung der Schulen,
- den Aufbau, die Moderation und die Verstetigung von Kultursteuergruppen und schulischen bzw. sozialräumlichen Netzwerken,
- die Konzeption und Durchführung partizipativer kultureller Angebote,
- Maßnahmen der Qualitätssicherung, des Monitorings und der Evaluation,
- die Dokumentation, Aufbereitung und den Transfer von Ergebnissen und Best-Practice-Modellen,
- die Organisation von Öffentlichkeitsarbeit und Austauschformaten,
- sowie die Stellung, fachliche Anleitung und administrative Betreuung des hierfür eingesetzten Personals.
Die Leistungen dienen der nachhaltigen Implementierung kultureller Bildung in Schulorganisation, Unterrichtsentwicklung und Schulkultur und richten sich an weiterführende Startchancen-Schulen mit besonderem Entwicklungsbedarf.
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Die detaillierten Anforderungen und vollständigen Leistungsinhalte ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.

b)
CPV-Codes

Spezialausbildung (80510000-2)


Mit Ausbildungsprogrammen verbundene Dienstleistungen (80521000-2)


Dienstleistungen in den Bereichen Erholung, Kultur und Sport (92000000-1)

c)
Ort der Leistungserbringung

99096 Erfurt
#
Die Leistung wird an fünf beteiligten Startchancen-Schulen im Freistaat Thüringen erbracht.
Zusätzlich wird Konzept- und Netzwerkarbeit in Thüringen erwartet.

7.
Zulassung von Nebenangeboten

Nein

8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Der Leistungszeitraum beginnt regulär am 01.06.2026 und endet am 31.05.2029. Der Auftraggeber behält sich vor, den Vertrag einmal um weitere 3 Jahre zu verlängern. Die Ausübung der Verlängerungsoption erfolgt durch einseitige Erklärung des Auftraggebers vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit und steht unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Bewirtschaftbarkeit der Mittel. Ein Anspruch auf Ausübung der Option besteht nicht.
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Wichtiger Hinweis: Aufgrund des zweistufigen Verfahrensablaufs kann der Beginn der Leistungserbringung variieren:
Erfolgt der Zuschlag bereits auf Grundlage des ersten indikativen Angebots, kann die Leistungserbringung ab dem 01.05.2026 aufgenommen werden.
Leistungszeitraum, ohne Verhandlungsrunde: 01.05.2026 - 30.04.2029
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Wird eine Verhandlungsrunde durchgeführt und ein überarbeitetes finales Angebot abgefordert, ist der Leistungsbeginn zum 01.06.2026 vorgesehen.
Leistungszeitraum, regulär: 01.06.2026 - 31.05.2029

10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen

Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)

11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
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Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind folgende Unterlagen einzureichen:
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Unternehmensdarstellung:
- Allgemeine Unternehmensdarstellung
- Firmenname, Rechtsform, Umsatzsteueridentifikationsnummer
- Anschrift des Hauptsitzes sowie ggf. relevanter Niederlassungen
- Telefon, E Mail-Adresse, Ansprechperson
- Organisationsstruktur, Geschäftsfelder und Tätigkeitsbereiche
- Darstellung des Leistungsspektrums, Gründungsdatum, Unternehmenshistorie
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Registereintrag:
- Aktueller Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein vergleichbares Register (nicht älter als 6 Monate)
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- Eigenerklärungen:
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123-126 GWB bzw. § 31 UVgO
- Eigenerklärung gemäß Thüringer Vergabegesetz (§ 8 ThürVgG)
- Eigenerklärung zur Eignung
- Abwehrerklärung Scientology
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- Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Erklärung über den durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Der Umsatz muss im relevanten Leistungsbereich (kulturelle Bildung, Schulentwicklung, pädagogische Prozessbegleitung ) erzielt worden sein.
- Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 250.000 Euro sowie einer zweifachen Maximierung der Ersatzleistung; alternativ eine Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
- Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
- Mindestens zwei Referenzen aus den letzten drei Jahren, die folgende Merkmale aufweisen:
. Bezug zu kultureller Bildung, Schulentwicklung, sozialräumlicher Arbeit oder pädagogischer Prozessbegleitung
. Durchführung vergleichbarer konzeptioneller, koordinierender oder kulturbezogener Leistungen
. Verantwortliche Rolle des Bewerbers (z.B. Trägerschaft, Projektleitung, Gesamtkoordination)
. Angaben zu Laufzeit, Auftraggeber, Leistungsumfang und Ansprechpartner
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- Personelle Leistungsfähigkeit:
- Es ist eine Eigenerklärung einzureichen, dass ausreichende personelle Kapazitäten, einschlägige Qualifikationen und eine geeignete organisatorische Grundstruktur vorhanden sind.
Einzelne Qualifikationsnachweise des vorgesehenen Personals werden erst in der Angebotsphase gefordert. Dies betrifft insbesondere Qualifikationen in den Bereichen:
. kulturelle Bildung / Kulturpädagogik
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Bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft, einer Eignungsleihe oder der Nutzung fremder Kapazitäten sind zusätzlich folgende Unterlagen einzureichen:
- Bietergemeinschaftserklärung
- Erklärung zu Unternehmensverflechtungen
- Erklärung Nachunternehmen / Eignungsleihe

12.
Zuschlagskriterien

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Bewertung erfolgt nach folgenden Zuschlagskriterien:
Konzeptionelle Ansätze und Zielverwirklichung (25 %)
Erfahrung und fachliche Expertise des Trägers (25 %)
Kooperationspartner und Netzwerkaufbau (20 %)
Qualitätssicherung und Evaluation (20 %)
Finanzen und Finanzplan (10 %)
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Die detaillierten Zuschlagskriterien ergeben sich aus der Datei Wettbewerbsbedingungen, die den Vergabeunterlagen beiliegt.

14.
Sonstige Angaben

Das Verfahren ist in zwei Stufen gegliedert:
- Teilnahmewettbewerb (1. Stufe): Prüfung der Eignung der Bewerber auf Grundlage der eingereichten Teilnahmeanträge.
- Verhandlungsphase (2. Stufe): Auswahl drei geeigneter Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots. Anschließend wird geprüft, ob Verhandlungen geführt und ggf. weitere Angebote abgefordert werden.
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Das Vergabeverfahren wird als nationales Vergabeverfahren gemäß § 49 UVgO Vergabe von öffentlichen Aufträgen über soziale und andere besondere Dienstleistungen durchgeführt. Es ist als zweistufiges Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb ausgestaltet.
In der ersten Stufe sind von interessierten Unternehmen Teilnahmeanträge einzureichen. Auf Grundlage der festgelegten Eignungs- und Auswahlkriterien wählt die Vergabestelle maximal drei geeignete Bewerber für die zweite Stufe aus.
Die Auswahlkriterien für den Fall, dass mehr als drei geeignete Unternehmen vorliegen, sind in den Wettbewerbsbedingungen aufgeführt, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind.
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In der zweiten Stufe werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots aufgefordert. Grundsätzlich ist im Anschluss eine Verhandlungsrunde vorgesehen, nach deren Abschluss die Aufforderung zur Abgabe eines überarbeiteten, finalen Angebots erfolgt.
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Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag bereits auf Grundlage des ersten indikativen Angebots zu erteilen, sofern dieses sämtliche Anforderungen erfüllt und ein wettbewerbliches Ergebnis sicherstellt. In diesem Fall kann der Zuschlag und damit der Beginn der Leistungserbringung bereits zum 1. Mai erfolgen.
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Das erste indikative Angebot ist daher vollständig und zuschlagsfähig auszugestalten.
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Wird eine Verhandlungsrunde durchgeführt und ein zweites Angebot eingeholt, ist der reguläre Leistungsbeginn zum 1. Juni vorgesehen.
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Für dieses Vergabeverfahren gelten die Bestimmungen des Thüringer Vergabegesetzes (ThürVgG).
Es erfolgt eine Bieterinformation nach § 14 Abs. 1 ThürVgG. Auf die Möglichkeit der Beanstandung nach § 14 Abs. 2 ThürVgG sowie auf die Kostenfolgen nach § 14 Abs. 5 ThürVgG wird hingewiesen. Zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Thüringer Vergabekammer, Jorge-Semprún-Platz 4, 99423 Weimar.
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Es gilt deutsches Recht. Zusätzlich gilt die VOL/B. Abweichende oder ergänzende Geschäfts-, Liefer- oder Zahlungsbedingungen des Bieters finden keine Anwendung.

15.
Begrenzung der Anzahl der Bewerber

Der Auftraggeber macht von der Möglichkeit des § 36 UVgO Gebrauch und begrenzt die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Vorgesehen ist eine Mindestzahl von drei Bewerbern; eine höhere Zahl wird nicht zugelassen. Die Auswahl erfolgt anhand objektiver und nichtdiskriminierender Eignungskriterien, die in den Vergabeunterlagen festgelegt sind.
Sollte die Zahl der geeigneten Bewerber unter der vorgesehenen Mindestzahl liegen, werden alle geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.


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