Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
Forstrevier Bad Klosterlausnitz ,Himmelsgrundweg Zufahrt erfolgt über die Ortschaft Tautenhain anschließend geht es auf dem Holzabfuhrweg Republikaner 170m bis man Abfuhrweg Himmelsgrund erreicht hat, hier beginnt der zu instand zusetzende Wegeabschnitt
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Los 2
Forstrevier Suhl,
Weg 1 erstreckt sich zwischen der Autobahnbrücke A73 und einer Fahrzeugwendeschleife auf 1200 lfm in West-Ost-Ausrichtung (siehe Karte).
Weg 2 erstreckt sich im weiteren Verlauf des Weges 1 in Nordwest-Südost-Ausrichtung auf 335 lfm (siehe Karte).
Weg 3 erstreckt sich (in Nord-Süd-Ausrichtung) von der Dambacher Höhe kommend auf 680 lfm (siehe Karte).
Weg 4 (Ameisenweg) erstreckt sich zwischen dem Industriegebiet Suhl-Friedberg und dem Abfuhrweg im langen Grund in Nordost-Südwest-Ausrichtung auf insgesamt 900 lfm (siehe Karte).
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Los 3 Forstrevier Langenfelde und Immelborn
Weg 1 Der Lkw-befahrbare Weg befindet sich auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natura 2000-Gebiet. Der Weg befindet sich direkt an der Bundesstraße 285 zwischen Langenfeld und Urnshausen
Weg 2 Der Lkw-befahrbare Weg befindet sich auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natura 2000-Gebiet. Der Weg ist von Bundesstraße 285 ca. 3,7 km entfernt und über diese zu erreichen.
Weg 3 Der Lkw-befahrbare Weg befindet sich auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natura 2000-Gebiet. Der Weg ist über die Bundesstraße 285 zwischen Langenfeld und Urnshausen zu erreichen, er liegt von dieser ca. 0,3 km entfernt.
Weg 4 Der Erdweg (Maschinenweg) liegt auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natur 2000-Gebiet. Die Entfernung zur Bundesstraße 285 beträgt ca. 0,8 km.
Weg 5 Der Erdweg (Maschinenweg) liegt auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natur 2000-Gebiet. Die Entfernung zur Bundesstraße beträgt ca. 1,2 km.
Weg 6 Der Erdweg (Maschinenweg) liegt auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natur 2000-Gebiet. Die Entfernung zur Bundesstraße beträgt ca. 0,3 km.
Weg 7 Der Erdweg (Maschinenweg) liegt auf der Naturerbeliegenschaft Salzunger Vorderrhön, liegt im Natur 2000-Gebiet. Die Entfernung zur Bundesstraße beträgt ca. 5 km.
Weg 8 Zufahrt über Hauenhof/Pleßstraße
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Los 4 Rev. 17, Wurzbach
Weg 1 Forstweg Jägersruh, Falsweg vom Abzweig Schwarze-Teich-Str. bis zur ehem. Titschendorfer Mühle im Rodachgrund
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f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Los 1 Bad Klosterlausnitz
-Weg 1 Der zu bearbeitende Wegeabschnitt beträgt 705 lfdm.Vorgesehen ist der profilgerechte Einbau von 600 t Schotter (Granit, Grauwacke oder Diabas). Es besteht keine Möglichkeit Schotter zwischen zu lagern. Die Anlieferung von Schotter mittels Sattelschlepper ist nicht möglich, empfohlen wird 3Achser. Die Ausführung der Arbeiten kann mit Wegegrader, Allradschlepper mit Anbaugrader, Forstbagger (mind. 16t) mit Gummipads auf Stahlkette erfolgen.
Der Graben nördlich des instand zusetzenden Wegeabschnitts im Himmelsgrund ist in den Maßen 600 x 600 x 400 als Muldengraben wiederherzustellen.Südlich vom Himmelsgrundweg handelt es sich um eine Neuanlage von einem Muldengraben. Dieser ist ebenfalls in den Maßen 600 x 600 x 400 anzulegen.
Der östliche Teil des südlichen Grabens auf einer Länge von ca. 360 m ist aufgrund einer Trinkwasserleitung in den Maßen 600 x 400 x 300 herzustellen. In diesem Abschnitt liegen 2 Medien (Trinkwasser und eventuell noch Strom).
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Los 2 Suhl
-Weg 1 Instandsetzung des Rohplanums, den profilgerechten Einbau und die Verdichtung des Wegebaumaterials sowie die Profilierung des Weges. Die Instandhaltung des Holzabfuhrweges soll mit einem Auftrag von 0,75 t/lfm der Mischung 0/32 aus Kalk-/Dolomitstein erfolgen.
Die Fahrbahnbreite soll mindestens 3 Meter betragen, die Gesamtbreite des befestigten Wegekörpers soll mindestens 3,5 Meter betragen, die Banketten sollten befahrbar sein (verdichtet). In Kurven sowie an Einmündungen ist die Fahrbahn angemessen zu verbreitern, um eine durchgängig gefahrlose Befahrbarkeit mit Holzabfuhrfahrzeugen zu gewährleisten. Die Bauausführung soll mit beidseitiger Neigung erfolgen (Uhrglasprofil), in Kurven sind einseitige Neigungen möglich. Die Seitengräben sollen zum Großteil beidseitig als Spitzgraben angelegt werden. Es sind vorhandene Abschläge zu pflegen und gegebenenfalls neue Abschläge zu schaffen, um das Niederschlagswasser in den Wald zu leiten.
- Weg 2 Instandsetzung des Rohplanums, den profilgerechten Einbau und die Verdichtung des Wegebaumaterials sowie die Profilierung des Weges. Die Instandhaltung des Holzabfuhrweges soll mit einem Auftrag von 0,75 t/lfm der Mischung 0/32 aus Kalk-/Dolomitstein erfolgen.
Die Fahrbahnbreite soll mindestens 3 Meter betragen, die Gesamtbreite des befestigten Wegekörpers soll mindestens 3,5 Meter betragen, die Banketten sollten befahrbar sein (verdichtet). In Kurven sowie an Einmündungen ist die Fahrbahn angemessen zu verbreitern, um eine durchgängig gefahrlose Befahrbarkeit mit Holzabfuhrfahrzeugen zu gewährleisten. Die Bauausführung soll mit beidseitiger Neigung erfolgen (Uhrglasprofil), in Kurven sind einseitige Neigungen möglich. Der Seitengraben soll hangseitig als Spitzgraben gepflegt werden. Es sind vorhandene Abschläge zu pflegen und gegebenenfalls neue Abschläge zu schaffen, um das Niederschlagswasser in den Wald zu leiten. Es befindet sich ein zu pflegender Durchlass am nordwestlichen Ende des Weges.
- Weg 3 Profilierung/das Abschieben des Erdweges mit anschließender Verdichtung. Die Wegebreite soll mindestens 2,5 Meter betragen. In Kurven sowie an Einmündungen ist die Fahrbahn angemessen zu verbreitern. Die Bauausführung soll mit einseitiger Neigung (hangabfallend) erfolgen. Es sind vorhandene Abschläge zu pflegen und gegebenenfalls neue Abschläge zu schaffen, um das Niederschlagswasser in den Wald zu leiten. Eine Grabenanlage soll nicht erfolgen. Der Weg ist im hinteren Abschnitt stellenweise mit grobem Astreisig verunreinigt. Auf dem vorderen Abschnitt ab Wegezufahrt ist Schotter aus einer früheren Befestigung des Weges zu finden. Dieser sollte möglichst nicht abgetragen und in den Wegekörper eingebaut werden.
- Weg 4 Profilierung/das Abschieben des Erdweges mit anschließender Verdichtung. Die Wegebreite soll mindestens 2,5 Meter betragen. In Kurven sowie an Einmündungen ist die Fahrbahn angemessen zu verbreitern. Die Bauausführung soll mit beidseitiger Neigung erfolgen (Dachprofil), in Kurven sind einseitige Neigungen möglich. Eine Grabenanlage soll als Spitzgraben auf der Hangseite erfolgen. Es sind vorhandene Abschläge zu pflegen und gegebenenfalls neue Abschläge zu schaffen, um das Niederschlagswasser in den Wald zu leiten. Weg 4 weist keine großen Durchbrüche oder Fahrrinnen auf. Es ist mit wenig Aufwand beim Abschieben des Weges zu rechnen.Am Übergang des Weges 4 (Ameisenweg) auf den LKW-fähigen Weg im langen Grund soll eine vernässte Stelle (zeitweise wasserführend) mit grobem Material aus Kalk-/Dolomitstein in der Mischung 32/80 oder ähnlichem auf etwa 40 lfm mit 2 t/lfm befestigt werden. Die Bauweise soll einer Furt ähneln.
Profilierung/das Abschieben des Erdweges mit anschließender Verdichtung.
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Los 3 Langenfeld Wege 1-7 und Immelborn Weg 8
- Weg 1 Auf einer Länge von 300 lfdm. soll das Wegeprofil und die Spitzgräben wiederhergestellt, die Schlaglöcher beseitigt sowie 175 t. Kalkschotter gebrochen eingebaut werden.
- Weg 2 Auf einer Länge von 600 lfm sollen die Schlaglöcher beseitig, das Wegeprofil und Gräben wiederhergestellt werden. Es sollen 275 t. Kalkschotter gebrochen eingebaut werden. Außerdem soll eine Verschleißschicht von 25 to Basalt Korngröße 0/8 verbaut werden.
- Weg 3 Auf einer Länge von 460 lfdm. sollen die Verdrückungen, Schlaglöcher beseitigt, das Wegeprofil und die Spitzgräben wiederhergestellt sowie 200 to Kalkschotter 0/32 gebrochen eingebaut werden. Es sind 2 Wasserableiter zur Ableitung des Wassers vom Weg in den Waldbestand herzustellen.
- Weg 4 Auf einer Bearbeitungsstrecke von 400 lfm ist der Weg mit einer Raupe zu schieben. Es sind zusätzlich 3 Querrinnen zur Wasserableitung herzustellen.
- Weg 5 Auf einer Bearbeitungsstrecke von 500 lfdm ist der Weg mit einer Raupe zu schieben. Es sind zusätzlich 4 Querrinnen zur Wasserableitung herzustellen.
- Weg 6 siehe Weg 5.
- Weg 7 Auf einer Bearbeitungsstrecke von 360 lfdm. ist der Weg mit einer Raupe zu schieben. Zusätzlich sind 3 Querrinnen zur Wasserableitung herzustellen.
- Weg 8 Profilieren und partielle Ergänzung der Tragschicht des Fahrweges in Teilbereichen. Schäden durch Holzrückung und Abfuhr (Spurrinnen, Verdrückungen, kleinflächig bis 10 cm Tiefe). Gräben z.T. verdrückt oder eingeschwemmt. 300 lfm einseitiger Muldengraben (nur z.T. graderbearbeitbar).
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-Los 4 Rev. 17, Wurzbach
Grundinstandsetzung des in der Gemarkung Titschendorf im Landkreis SOK liegenden Forstweges auf ca. 3330 lfm; Entfernung der in den Wegekörper hineinwachsenden Naturverjüngung (Mulchen oder motormanuell); Kein Aufreißen des Untergrundes; Anschlüsse bestehender Wege, Gassen und der Wendestelle mit ausbauen (14 Stück); Erneuerung bzw. Neuanlage des teilweise vorhandenen Grabens und der Wasserableitung (teilweise sehr hoch anstehendes Grundgestein). Neuanlage von 4 Wasserdurchlässen inkl. Materiallieferung (Betonrohr DN 300, je 3 Stück à 2500mm); Herstellung der Wasserableitung des von dem Forstweg abgehenden Falskammweges auf etwa 400 lfm., hier kein Materialeinbau! Baggerarbeit möglich, Gradereinsatz bevorzugt. Materialanfuhr mit Solo-LKW oder Hängerzug möglich, jedoch keine Materialanfahrt durch die Ortslage Titschendorf!! Ringverkehr ist möglich. Ggf. kann Material im Umfeld der Baustelle zwischengelagert werden (Wendestelle Falsweg).
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Weitere Informationen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen!
h)
Losweise Vergabe
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
Außnahme Los 1 . Für die Erreichbarkeit der Baustelle bestehen folgende zeitlichen Einschränkungen, Ausführung der Maßnahme nach der Brut- und Aufzuchtzeit, ab dem 15.07.2026.
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Zuschlagskriterium Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt.
Los 1 bis 4: Gesamtsumme (in € netto) laut Leistungsverzeichnis/Preisblatt
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Abt. 2 (Vergabe)
Ellerstraße 56
53119 Bonn
Fax: 0228 37787 - 3802