Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
1.
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
a)
Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Umweltbundesamt, Referat Z 1.5
Straße, Hausnummer: Wörlitzer Platz 1
Postleitzahl (PLZ): 06844
Ort: Dessau-Roßlau
E-Mail: refoplan@uba.de
b)
Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)
2.
Angaben zum Verfahren
a)
Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach Haushaltsrecht
b)
Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag
c)
Geschäftszeichen
FKZ 3725 NK 802 0 // AZ 91 003-26/0006
3.
Angaben zu Angeboten
a)
Form der Angebote
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
b)
Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
10.03.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
21.04.2026
c)
Sprache
deutsch
4.
Angaben zu Vergabeunterlagen
a)
Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=833007
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=833007
b)
Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt
c)
Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)
d)
Anforderungsfrist
10.03.2026 - 10:00 Uhr
5.
Angaben zur Leistung
a)
Art und Umfang der Leistung
ANK-Vorhaben: „Umsetzung eines messnetzübergreifenden Data Hub Boden“
Ziel des vorliegenden Projektes ist die Entwicklung und Umsetzung einer webbasierten, modular aufgebauten Plattform, dem Data Hub Boden (DHB), die als zentrale Anlaufstelle für bodenbezogene Daten und Metadaten in Deutschland dienen soll. Aufbauend auf den Ergebnissen der Konzeptionsphase soll die Anwendung den Zugang zu dezentral vorgehaltenen Bodendaten erleichtern und eine strukturierte Übersicht über vorhandene Datenbestände, ihre methodischen Grundlagen und Nutzungsmöglichkeiten bieten.
Der Data Hub soll zur besseren Auffindbarkeit beitragen eine technische wie fachliche Plattform bereitstellen, die bestehende Datenangebote verknüpft, standardisiert beschreibt und die Nachnutzung strukturell erleichtert.
Er ist als passives Metadaten- und Informationssystem konzipiert, d.h. primäre Messdaten verbleiben auf den Servern der datenhaltenden Institutionen, werden jedoch über Schnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) so eingebunden, dass sie zentral im DHB angezeigt werden und nutzbar sind. Die Freigabe der Daten erfolgt gemäß der in den Programmen geltenden Regeln oder über ergänzende Vereinbarungen.
Der Data Hub Boden soll darüber hinaus Funktionen zur institutionsübergreifenden Zusammenarbeit bereitstellen, etwa durch nutzerspezifische Ansichten, standardisierte Austauschformate und über ein kooperatives Bearbeitungsmodul. Der Aufbau erfolgt unter Berücksichtigung bestehender nationaler und internationaler Infrastrukturen sowie in Übereinstimmung mit Anforderungen an Datenschutz, Barrierefreiheit und IT-Sicherheit im Umweltinformationskontext.
Ziel des vorliegenden Projektes ist die Entwicklung und Umsetzung einer webbasierten, modular aufgebauten Plattform, dem Data Hub Boden (DHB), die als zentrale Anlaufstelle für bodenbezogene Daten und Metadaten in Deutschland dienen soll. Aufbauend auf den Ergebnissen der Konzeptionsphase soll die Anwendung den Zugang zu dezentral vorgehaltenen Bodendaten erleichtern und eine strukturierte Übersicht über vorhandene Datenbestände, ihre methodischen Grundlagen und Nutzungsmöglichkeiten bieten.
Der Data Hub soll zur besseren Auffindbarkeit beitragen eine technische wie fachliche Plattform bereitstellen, die bestehende Datenangebote verknüpft, standardisiert beschreibt und die Nachnutzung strukturell erleichtert.
Er ist als passives Metadaten- und Informationssystem konzipiert, d.h. primäre Messdaten verbleiben auf den Servern der datenhaltenden Institutionen, werden jedoch über Schnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) so eingebunden, dass sie zentral im DHB angezeigt werden und nutzbar sind. Die Freigabe der Daten erfolgt gemäß der in den Programmen geltenden Regeln oder über ergänzende Vereinbarungen.
Der Data Hub Boden soll darüber hinaus Funktionen zur institutionsübergreifenden Zusammenarbeit bereitstellen, etwa durch nutzerspezifische Ansichten, standardisierte Austauschformate und über ein kooperatives Bearbeitungsmodul. Der Aufbau erfolgt unter Berücksichtigung bestehender nationaler und internationaler Infrastrukturen sowie in Übereinstimmung mit Anforderungen an Datenschutz, Barrierefreiheit und IT-Sicherheit im Umweltinformationskontext.
c)
Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Dessau-Roßlau.
6.
Angaben zu Losen
a)
Anzahl, Größe und Art der Lose
Die Gesamtleistung bildet ein Los.
7.
Zulassung von Nebenangeboten
Nein
8.
Bestimmungen über die Ausführungsfrist
Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 36 + 24 Monaten und beginnt unmittelbar nach Zuschlagserteilung
10.
Wesentliche Zahlungsbedingungen
Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
11.
Unterlagen und Anforderungen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartnerinnen und -partnern sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe. Die am Projekt Beteiligten sollen schöpferische oder forschende Arbeit leisten und leitend fachlich vorgebildete Arbeitskräfte einsetzen.
Es sollen jeweils mindestens 2 Referenzen (s.o., Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten) pro Schwerpunkt jeweils nicht älter als 5 Jahre vorgelegt werden. Einzelne Referenzen können auch mehrere der oben genannten Schwerpunkte abdecken. Vor diesem Hintergrund wird die Bildung von Arbeitsgemeinschaften oder Kooperationen begrüßt. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Die Gesamtleistung bildet ein Los.
Folgende Themen sollen im Mittelpunkt stehen:
- AP 1: Leitung und Koordination komplexer IT-/Datenprojekte mit mehreren Stakeholdern
- AP 1+5: Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Institutionen (Bund, Länder, Forschung, Wissenschaft) die im besten Fall einen Be-zug zum Bodenmonitoring haben
- AP 1+9: Erfahrungen bei der Konzeption und Umsetzung von Workshops und Fachtagungen.
- AP 2, 4, 8: Erfahrungen in der Konzeption, Umsetzung und Wartung modularer, skalierbarer IT-Systemarchitekturen für föderierte Datenplattformen
- AP 2 + 3: Entwicklung und Implementierung von Schnittstellen (APIs, Harvesting) für den automatisierten Datenaustausch zwischen dezentralen Datenquellen
- AP 2 + 7: Weitreichende Erfahrungen in der Berücksichtigung von Datenschutz, IT-Sicherheitsrichtlinien des Bundes und relevanten IT-Grundschutz-Bausteinen in der Systementwicklung
- AP 3, 5, 6: Integration heterogener Umwelt- und Monitoringdaten unter Anwendung von Metadatenstandards und Validierungsroutinen
- AP 4: Entwicklung barrierefreier, interaktiver Webanwendungen inkl. Karten-, Filter- und Exportfunktionen
- AP 7: Erstellung und Umsetzung von Lizenz- und Zugriffskonzepten inkl. mehrstufiger Rechteverwaltung und juristischer Prüfung
- AP 8: Nachweisbare Erfahrung im Projekt- und Qualitätsmanagement bei IT- und Dateninfrastrukturvorhaben
- AP 9: Nachweis von ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten und Erfahrung in der adressatengerechten Aufbereitung komplexer fachlicher Inhalte
- AP 10: Einrichtung und Betrieb von Monitoring- und Feedbackprozessen zur nutzerorientierten Weiterentwicklung von Webplatt-formen
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe. Die am Projekt Beteiligten sollen schöpferische oder forschende Arbeit leisten und leitend fachlich vorgebildete Arbeitskräfte einsetzen.
Es sollen jeweils mindestens 2 Referenzen (s.o., Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten) pro Schwerpunkt jeweils nicht älter als 5 Jahre vorgelegt werden. Einzelne Referenzen können auch mehrere der oben genannten Schwerpunkte abdecken. Vor diesem Hintergrund wird die Bildung von Arbeitsgemeinschaften oder Kooperationen begrüßt. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Die Gesamtleistung bildet ein Los.
Folgende Themen sollen im Mittelpunkt stehen:
- AP 1: Leitung und Koordination komplexer IT-/Datenprojekte mit mehreren Stakeholdern
- AP 1+5: Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Institutionen (Bund, Länder, Forschung, Wissenschaft) die im besten Fall einen Be-zug zum Bodenmonitoring haben
- AP 1+9: Erfahrungen bei der Konzeption und Umsetzung von Workshops und Fachtagungen.
- AP 2, 4, 8: Erfahrungen in der Konzeption, Umsetzung und Wartung modularer, skalierbarer IT-Systemarchitekturen für föderierte Datenplattformen
- AP 2 + 3: Entwicklung und Implementierung von Schnittstellen (APIs, Harvesting) für den automatisierten Datenaustausch zwischen dezentralen Datenquellen
- AP 2 + 7: Weitreichende Erfahrungen in der Berücksichtigung von Datenschutz, IT-Sicherheitsrichtlinien des Bundes und relevanten IT-Grundschutz-Bausteinen in der Systementwicklung
- AP 3, 5, 6: Integration heterogener Umwelt- und Monitoringdaten unter Anwendung von Metadatenstandards und Validierungsroutinen
- AP 4: Entwicklung barrierefreier, interaktiver Webanwendungen inkl. Karten-, Filter- und Exportfunktionen
- AP 7: Erstellung und Umsetzung von Lizenz- und Zugriffskonzepten inkl. mehrstufiger Rechteverwaltung und juristischer Prüfung
- AP 8: Nachweisbare Erfahrung im Projekt- und Qualitätsmanagement bei IT- und Dateninfrastrukturvorhaben
- AP 9: Nachweis von ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten und Erfahrung in der adressatengerechten Aufbereitung komplexer fachlicher Inhalte
- AP 10: Einrichtung und Betrieb von Monitoring- und Feedbackprozessen zur nutzerorientierten Weiterentwicklung von Webplatt-formen
Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
Der Anbieter bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.
12.
Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.
14.
Sonstige Angaben
Die summierte Gesamtgröße des bei der Angebotsabgabe eingereichten Umsetzungskonzepts darf 8,0 MB nicht überschreiten.
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