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Ausschreibungsdetails

Rahmenvertrag über den Abbau, Aufbau, Instandsetzung, Blitzschutz, Brandschutz sowie unvorhersehbare Tätigkeiten bei ODL-Messstellen

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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15.01.2026

17.02.2026 09:00

0018/25-003

Bundesamt für Strahlenschutz

27.01.2026 09:31

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name: Bundesamt für Strahlenschutz
Straße, Hausnummer: Willy-Brandt-Str. 5
Postleitzahl (PLZ): 38226
Ort: Salzgitter
Telefon: +49 30 183330
E-Mail: angebote@bfs.de

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 0018/25-003

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Das ODL-Messnetz besteht aus ca. 1.700 ortsfesten, automatisch arbeitenden Messstellen in ganz Deutschland. Je nach Los bezüglich Standort und je nach Abrufbedarf des BfS können die Baumaßnahmen anfallen. Eine Auflistung und Lage ist jederzeit abrufbar unter https://odlinfo.bfs.de/ODL/DE/themen/wo-stehen-die-sonden/liste/liste_node.html. Für diese Losvergabe ist das Einzugegebiet beschränkt. Siehe Vergabeunterlagen.

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Um die Funktionsfähigkeit des ODL-Messnetzes zu gewährleisten, benötigt der Auftraggeber Unterstützung zum Neuaufbau, Abbau oder Umbau der Messstellen. Der Auftragnehmer hat die Leistungen wie im Vertrag und in der Leistungsbeschreibung zu erbringen und bei seiner Kalkulation die vertraglichen Anforderungen und Vorgaben sowie die Anforderungen und Vorgaben aus der Leistungsbeschreibung einzuhalten. Sämtliche Arbeiten sind in Schriftform gem. der in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Positionen in einem Abnahmeprotokoll zu dokumentieren. Der detaillierte Umfang ist in der Anlage der Vergabeunterlagen " Vertrag Anlage 1 - Leistungsbeschreibung" enthalten.

h)
Losweise Vergabe

Ja, Angebote sind möglich - nur für ein Los

(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

i)
Ausführungsfristen

Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
spätestens nach 8 Wochen

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
17.02.2026 - 09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
31.03.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Es erhält der Bieter den Zuschlag, welcher - bei nachgewiesener Eignung- und Leistungsfähigkeit - das wirtschaftlichste Angebot abgibt. Die Wertungskriterien zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots ergeben sich aus der Anlage Zuschlagsmatrix mit Erläuterungen. Der Angebotswertungspreis wird mit 30% aus der Preisliste und 30% aus den Fahrtkosten gewertet. Die Qualität mit 40% wird aus den Kriterien Unternehmensvorstellung sowie ein Konzept zur Herangehensweise bewertet. Näheres entnehmen Sie den Vergabeunterlagen.

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

Gemäß der E-Rechnungs-Verordnung des Bundes sind Unternehmen zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichtet. Hierfür ist die Nutzung der OZGRechnungseingangsplattform des Bundes (abrufbar unter https://xrechnung.bdr.de) vorgesehen. Für die korrekte Zuordnung einer Rechnung an das Bundesamt für Strahlenschutz ist die Vertragsnr. 0018/25-002 sowie die Angabe der Leitweg-Identifikationsnummer 991-07256-14 zwingend erforderlich. Die Parteien vereinbaren, dass Rechnungen, die nicht elektronisch gestellt werden, keinen Verzug nach § 286 Abs. 3 BGB begründen.

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
1. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (entsprechend Formblatt 124 der Vergabeunterlagen, im Falle eines Nachunternehmers, Bieter-/Arbeitsgemeinschaft je Unternehmen).
2. Referenzliste der wesentlichen innerhalb der letzten 5 Jahre (rückgerechnet vom Schlusstermin der Angebotsabgabe) vom Unternehmen erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Es sind mindestens eine und höchstens drei Referenzen, die der Interessent/Bieter mit der ausgeschriebenen Leistung besonders vergleichbar erachtet, zu benennen, und zwar unter Angabe des Rechnungswerts, des Leistungsorts, der Leistungszeit sowie dem Kunden und Kontaktdaten eines dortigen Ansprechpartners. Eine Referenz ist vergleichbar, wenn o sie eine Messanlagen-Installation mit einem Auftragswert von mind. 7.000,00 Euro zum Gegenstand hat,
ODER
o sie eine elektrotechnische Anlagen-Installation mit einem Auftragswert von mind. 7.000,00 Euro zum Gegenstand hat,
UND
o die Abnahme oder letzte Teilabnahme innerhalb der letzten 5 Jahre bezogen auf das Datum des Schlusstermins der Angebotsabgabe erfolgt ist,
UND
o eine Bilddokumentationen der jeweiligen Referenzleistung eingereicht wird. Der Nachweis erfolgt über das Formblatt Unternehmensreferenzen.
3. Nachweis des Vorhandenseins einer nach DIN EN 62305-3 zertifizierten Blitzschutzfachkraft bzw. Rückgriff auf diese. Die Eignung gilt als erfüllt, wenn der Nachweis z.B. in Form einer Bescheinigung/Zertifikat erbracht und eine Eigenerklärung per Formblatt - Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft (Anlage Formblatt- Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft) vorliegt, die den Einsatz/Abruf über den gesamten Rahmenvertragszeitraum zusagt. Das Vorhandensein einer zertifizierten Blitzschutzfachkraft in den Bereichen des Blitz- und Überspannungsschutzes ist entweder im eigenen Personalbestand zu gewährleisten oder alternativ per Formblatt - Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft (Anlage Formblatt-Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft) zu erklären, dass die betreffenden Arbeiten durch eine solche Blitzschutzfachkraft (z.B. im Wege einer eignungsverleihenden Nachunternehmerschaft) ausgeführt werden. In diesem Fall sind die Formblätter 235 (Anlage FB 235 - Verzeichnis Kapazitäten anderer Unternehmen) und 236 (Anlage FB 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
4. Nachweis einer gültigen Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung über eine Mindest-Deckungssumme von 5 Mio. € je Schaden (max. das doppelte pro Jahr, ausgenommen für Umweltschäden) für Sach-, Personen-, und Vermögensschäden.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Bundesministerium für Umweltschutz, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn
Referat ZII2 B Zentrale Vergabestelle
E-Mail: ZII2@bmu.bund.de
Telefon: +49 (0)30 18 305-0


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