Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
h)
Losweise Vergabe
(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Es erhält der Bieter den Zuschlag, welcher - bei nachgewiesener Eignung- und Leistungsfähigkeit - das wirtschaftlichste Angebot abgibt. Die Wertungskriterien zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots ergeben sich aus der Anlage Zuschlagsmatrix mit Erläuterungen. Der Angebotswertungspreis wird mit 30% aus der Preisliste und 30% aus den Fahrtkosten gewertet. Die Qualität mit 40% wird aus den Kriterien Unternehmensvorstellung sowie ein Konzept zur Herangehensweise bewertet. Näheres entnehmen Sie den Vergabeunterlagen.
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
2. Referenzliste der wesentlichen innerhalb der letzten 5 Jahre (rückgerechnet vom Schlusstermin der Angebotsabgabe) vom Unternehmen erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Es sind mindestens eine und höchstens drei Referenzen, die der Interessent/Bieter mit der ausgeschriebenen Leistung besonders vergleichbar erachtet, zu benennen, und zwar unter Angabe des Rechnungswerts, des Leistungsorts, der Leistungszeit sowie dem Kunden und Kontaktdaten eines dortigen Ansprechpartners. Eine Referenz ist vergleichbar, wenn o sie eine Messanlagen-Installation mit einem Auftragswert von mind. 7.000,00 Euro zum Gegenstand hat,
ODER
o sie eine elektrotechnische Anlagen-Installation mit einem Auftragswert von mind. 7.000,00 Euro zum Gegenstand hat,
UND
o die Abnahme oder letzte Teilabnahme innerhalb der letzten 5 Jahre bezogen auf das Datum des Schlusstermins der Angebotsabgabe erfolgt ist,
UND
o eine Bilddokumentationen der jeweiligen Referenzleistung eingereicht wird. Der Nachweis erfolgt über das Formblatt Unternehmensreferenzen.
3. Nachweis des Vorhandenseins einer nach DIN EN 62305-3 zertifizierten Blitzschutzfachkraft bzw. Rückgriff auf diese. Die Eignung gilt als erfüllt, wenn der Nachweis z.B. in Form einer Bescheinigung/Zertifikat erbracht und eine Eigenerklärung per Formblatt - Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft (Anlage Formblatt- Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft) vorliegt, die den Einsatz/Abruf über den gesamten Rahmenvertragszeitraum zusagt. Das Vorhandensein einer zertifizierten Blitzschutzfachkraft in den Bereichen des Blitz- und Überspannungsschutzes ist entweder im eigenen Personalbestand zu gewährleisten oder alternativ per Formblatt - Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft (Anlage Formblatt-Eigenerklärung Blitzschutzfachkraft) zu erklären, dass die betreffenden Arbeiten durch eine solche Blitzschutzfachkraft (z.B. im Wege einer eignungsverleihenden Nachunternehmerschaft) ausgeführt werden. In diesem Fall sind die Formblätter 235 (Anlage FB 235 - Verzeichnis Kapazitäten anderer Unternehmen) und 236 (Anlage FB 236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
4. Nachweis einer gültigen Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung über eine Mindest-Deckungssumme von 5 Mio. € je Schaden (max. das doppelte pro Jahr, ausgenommen für Umweltschäden) für Sach-, Personen-, und Vermögensschäden.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn
Referat ZII2 B Zentrale Vergabestelle
E-Mail: ZII2@bmu.bund.de
Telefon: +49 (0)30 18 305-0