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Ausschreibungsdetails

Sanierung Hauptgebäude Kinderheim Harkerode: Los 06 - Metallbauarbeiten

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09.01.2026

16.02.2026 10:00

Sanierung-Los06

Sachsen-Anhalt: Stiftung Kinderheim Harkerode

09.01.2026 16:10

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name: Kinderheim Harkerode e.V.
Straße, Hausnummer: Lindenallee 2
Postleitzahl (PLZ): 06456
Ort: Harkerode
Telefon: +49 34742 236

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: Sanierung-Los06

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
  • schriftlich (nicht elektronisch)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

06456 Harkerode
#
Schloss Harkerode
Lindenallee 2
06456 Harkerode
Sachsen-Anhalt, Deutschland

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Los 06 - Metallbauarbeiten
#
Der Bauherr, Kinderheim Harkerode e.V., plant die Sanierung des Haupthauses (Hauptgebäude und Seitenflügel)
des Schlosses Harkerode, in welchem ein Kinderheim untergebracht ist.
Bei dem denkmalgeschützten Schloss Harkerode handelt es sich um einen stattlichen Bau barocker Kubatur,
vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet und bis 1945 als Adelssitz genutzt.
Im Jahr 1945 wurde das Schloss im Rahmen der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone enteignet und
in Volkseigentum überführt. Nach einigen Jahren Leerstand wurde das Schloss ab dem Jahr 1952 ununterbrochen
als Kinderheim umgenutzt. Nach der Wiedervereinigung ging das Schloss in das Eigentum des Landkreises über,
wurde aufwendig saniert und wird weiterhin als Kinderheim genutzt.
Das Schloss zeichnet sich durch eine anspruchsvolle und regelmäßige Fassadengliederung sowie einem hohen
und ausgeprägten Walmdach aus. Die Erschließung des Hauptgebäudes erfolgt über eine zentral gelegene
Außentreppe mit zwei Treppenaufgängen aus Natursteinstufen und einem einseitigen Geländer als
Steinbalustrade. Beide Treppenaufgänge führen zu einem mittig angeordneten Podest, von welchem man dann in
das Hauptgebäude hinein kommt. Rückseitig des Gebäudes grenzt in gesamter Gebäudelänge ein trockener
Burggraben an. Eine historische Steinbrücke über diesen Burggraben verbindet den Seitenflügel mit einem
Landschaftsweg. Der rückseitige Zugang des Seitenflügels über eine zweiflügelige Eingangstür wird nur als
Nebeneingang nicht genutzt.
Neben dem Hauptgebäude mit dem Seitenflügel, befindet sich in unmittelbarer Nähe das aus dem 19. Jahrhundert
stammende Wirtschaftsgebäude (Remise).
Mit der geplanten Sanierung erfolgt ein Umbau des halbrunden Seitenerkers mit Errichtung einer neuen
Innentreppe (zur Gewährleistung eines zusätzlichen Flucht- und Rettungsweges für das Obergeschoss und
Dachgeschoss), eine Neuanordnung bestimmter Funktionsbereiche, eine brandschutztechnische und
schallschutztechnische Ertüchtigung sowie die Sanierung von Gebäudeschäden an Fassade und Dach. In diesem
Zuge ist auch eine Schadstoffsanierung der bestehenden tragenden Dachkonstruktion aus Holz erforderlich.
Die Umbau- und Sanierungsarbeiten finden bei laufendem Betrieb des Kinderheimes statt.
Das Wirtschaftsgebäude ist derzeit nicht Gegenstand der geplanten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen.
#
Gegenstand des Loses 06 sind die Metallbau- und Schlosserarbeiten im Innen- und Außenbereich im Zuge der Sanierung des Hauptgebäudes des Kinderheimes Harkerode. Die Leistungen umfassen die Herstellung, Lieferung und Montage von Stahl- und Metallkonstruktionen, insbesondere Geländer, Handläufe, Treppen- und Fluchttreppenkonstruktionen, Unterkonstruktionen sowie sonstige erforderliche Sonderbauteile aus Stahl und Edelstahl. Bestandteil der Leistung sind die werkseitige Planung einschließlich Werkstatt- und Montagezeichnungen, statische Nachweise, Bemusterungen sowie der vollständige Korrosions- und Oberflächenschutz. Die Metallbauarbeiten sind passgenau an die bestehende Bausubstanz anzuschließen und in enger Abstimmung mit Rohbau-, Holzbau- und Ausbaugewerken auszuführen. Besondere Anforderungen ergeben sich aus dem laufenden Betrieb des Kinderheimes sowie aus erhöhten Anforderungen an Arbeitssicherheit, Brandschutz und Montageorganisation. Sämtliche Leistungen sind gemäß VOB, den einschlägigen DIN- und EN-Normen sowie den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses fachgerecht, dauerhaft und funktionsfähig herzustellen.
Grobmassenangaben:
ca. 3.8000,00 kg Stahlkonstruktion für Innentreppe mit Podesten, Stufen aus Hartholz ca. 41 Stück, Podestbelag aus Hartholz ca. 26,00 qm
ca. 57,00 m Treppengeländer
1 Stück Außentreppe mit 9 Steigungen, Stufen als Gitterroststufen, Konstruktion verzinkt, mit beidseitigem Geländer
ca. 1.700,00 kg konstruktiver Stahlbau für Dachtragwerk
#
45223210-1 - Metallbauarbeiten
45262670-2 - Metallbauarbeiten an Gebäuden
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Die Details finden Sie in der Datei 06_Metallbauarbeiten_Schlosser - Ausschreibung_Kurztext_Langtext.pdf. Diese Datei befindet sich in den Vergabeunterlagen.
#
Das Vergabeverfahren besteht aus mehreren Losen. Jedes einzelne Los wird als eigenes Verfahren separat ausgeschrieben.
Alle weiteren Lose werden auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) veröffentlicht.
#
Link zu allen Vergabeverfahren der Vergabestelle: https://www.evergabe-online.de/search.html?2&id=1504

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
17.03.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
5 Monate

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.

Nachforderungen gemäß § 16a VOB/A

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
16.02.2026 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
18.03.2026

p)
Angebote sind einzureichen

schriftlich an
den Auftraggeber siehe a)

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

Der Zuschlag wird an das wirtschaftlichste Angebot vergeben. Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand des Preises (100 % Preis).

s)
Öffnung der Angebote

16.02.2026 - 12:20 Uhr
Ort der Eröffnung
Kinderheim Harkerode e.V., Lindenallee 2, 06456 Arnstein, Ortsteil Harkerode, Raumnummer: Bibliothek im 1. OG
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen
Bieter oder deren Bevollmächtigte müssen zur Identitätsfeststellung einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. Bevollmächtigte müssen darüber hinaus eine Vollmacht nachweisen.

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

Abschlagszahlungen und Schlusszahlung nach VOB/B

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
Das Formblatt 124-Eigenerklärung zur Eignung ist Bestandteil der Vergabeunterlagen und mit dem Angebot einzureichen.
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Die Eignung der Bieter wird gemäß § 6a VOB/A in Verbindung mit § 8 TVergG LSA anhand von Eigenerklärungen geprüft. Einzelnachweise werden erst auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers und grundsätzlich nur von dem Bieter angefordert, dessen Angebot für den Zuschlag vorgesehen ist.
Gelingt ein Angebot in die engere Wahl, fordert der Auftraggeber gemäß § 16a VOB/A und § 8 Abs. 1 und 2 TVergG LSA die in der Eigenerklärung benannten Einzelnachweise an.
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Dies können insbesondere sein:
- Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit sie Bauleistungen betreffen,
- Angaben zu in den letzten drei Jahren ausgeführten vergleichbaren Leistungen,
- Angaben zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre, gegliedert nach Lohngruppen und Leitungspersonal,
- Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug sowie Eintragung in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,
- Unbedenklichkeitsbescheinigungen der zuständigen Stellen (Finanzamt, Sozialkassen, Berufsgenossenschaft),
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG,
- Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
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Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine deutsche Übersetzung beizufügen.
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Der Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll, hat auf gesondertes Verlangen den Nachweis eines ausreichenden Versicherungsschutzes (z. B. Berufs- oder Bauwesenversicherung) vorzulegen. Der Versicherungsschutz muss dem konkreten Auftragsrisiko angemessen sein und für die Dauer der Vertragsausführung aufrechterhalten werden.
Als Mindestanforderung gilt eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR für Personenschäden sowie 5.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. Alternativ kann erklärt werden, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine entsprechende Versicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherungsunternehmen abgeschlossen wird; der Nachweis ist spätestens bei Vertragsbeginn vorzulegen.
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Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind innerhalb einer vom Auftraggeber festgelegten Frist von zehn Kalendertagen nach Aufforderung über die Vergabeplattform einzureichen. Werden diese nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt, wird das Angebot gemäß § 16a VOB/A von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
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Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, für den Fall, dass die nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt (TVergG LSA) erforderlichen Erklärungen und Nachweise zunächst nur vom für den Zuschlag vorgesehenen Bieter verlangt werden, parallel oder nachrangig auch weitere Bieter in der Reihenfolge der Wertung zur Vorlage dieser Erklärungen und Nachweise aufzufordern (§ 8 Abs. 3 TVergG LSA). Der für den Zuschlag vorgesehene Bieter hat zudem innerhalb der gesetzten Frist die erforderlichen Eigenerklärungen gemäß §§ 11 sowie 14 Abs. 2 und 4 TVergG LSA vorzulegen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Sofern in der Eigenerklärung Referenzen benannt werden, verpflichtet sich der für den Zuschlag vorgesehene Bieter, auf Verlangen des Auftraggebers geeignete Referenznachweise vorzulegen.
Die Referenzen müssen hinsichtlich Art, Umfang, technischen Anforderungen und Komplexität mit der ausgeschriebenen Bauleistung vergleichbar sein und dürfen sich nicht auf fachfremde oder nur entfernt ähnliche Leistungen beziehen.
Die Referenznachweise müssen mindestens folgende Angaben enthalten:
- Name und Anschrift des Auftraggebers,
- Beschreibung der ausgeführten Leistung unter Darstellung der Vergleichbarkeit zur ausgeschriebenen Leistung,
- Art und Umfang der Leistung,
- Leistungszeitraum,
- Kontaktmöglichkeit zur Überprüfung der Angaben.
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Ein präqualifiziertes Unternehmen hat sicherzustellen, dass die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Angaben und Referenzen inhaltlich den Anforderungen der ausgeschriebenen Leistung entsprechen. Maßgeblich sind insoweit die Kriterien des Formblatts "Eigenerklärung zur Eignung".

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Landes Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt
#
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 514-1529, +49 345 514-1536
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsenanhalt.de
#
Sofern und soweit die Voraussetzungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (TVergG LSA) erfüllt sind, wird auf die Regelungen der §§ 19 ff. TVergG LSA hingewiesen.
Nicht berücksichtigte Bieter können einen behaupteten Verstoß gegen Vergabevorschriften zunächst gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber elektronisch rügen. Hilft der Auftraggeber der Rüge nicht ab, kann bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein schriftlicher oder elektronischer Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer gestellt werden. Das Verfahren vor der Vergabekammer ist kostenpflichtig.
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Alle Vergabeunterlagen sowie etwaige zusätzliche Informationen und Mitteilungen im laufenden Vergabeverfahren werden ausschließlich über die vom Auftraggeber genutzte elektronische e-Vergabe-Plattform des Bundes bereitgestellt. Die Bieter sind verpflichtet, sich eigenständig und regelmäßig über den Stand des Verfahrens zu informieren.


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