Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
Ortsteile Wittlage und Brockhausen
MLK-km 62,280 - 64,450 linkes Ufer (Nord)
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Die Spundwand wurde 1976 / 1977 im Zuge des Kanalausbaues erstellt. Es handelt sich um eine Spundwand Larssen 21, St Sp 37.
Als Abdeckholm wurde ein Holmgurt U300, OK bei NN + 50,80 m auf die Spundwand geschweißt. Die Schrägpfahlverankerung als Rückverankerung erfolgt durch eingerammte Zugbohlen (Einzelbohlen Krupp 110U) im Abstand von jeweils 4,0 m.
Im Zuge der Instandsetzung der Ankeranschlüsse ist vorgesehen, den Holmgurt im Bereich der Reparaturstellen abzunehmen und zum Wiedereinbau im Baustellenbereich zu lagern. Die beschädigten 16 Anschlusskonstruktionen der Verankerungen sind zu entfernen, die umgebenden Bauteile für die neuen Anschlusskonstruktionen vorzubereiten und eine neue Anschlusskonstruktion, ausgeführt als Zungenlasche einzubauen. Der alte Holmgurt ist nach Herstellung der neuen Ankeranschlüsse durch Verschweißen mithilfe der neu zu liefernden Verbindungselemente auf der vorhandenen Spundwand zu befestigen.
Die vom AN zu erbringenden und zu koordinierenden wesentlichen Leistungen sind:
- Abtrennen und lösen des Holms von der Spundwand in den 5 Instandsetzungsbereichen und für den Wiedereinbau seitlich lagern
- Entfernen der beschädigten Anschlusskonstruktionen der Spundwandrückverankerung
- Vorbereitung der umliegenden Bauteile
- Einbau einer neuen Anschlusskonstruktion der Verankerung als Zungenlasche wie in der Bestandszeichnung (Anl. 3) dargestellt
- Wiederaufsetzen des Holmgurtes durch Verschweißen einschl. der hierfür erforderlichen Verbindungselemente (Konsolen, Futterstücke, Keile und Stützkonsolen) gem. Bestandszeichnung
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
100 % Preis
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
- mindestens drei Referenzen
- Schweißzertifikat EXC2 nach DIN EN 1090-2
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Dezernat U20
- Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
gdws@wsv.bund.de