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Ausschreibungsdetails

Instandsetzung Ankeranschlüsse Uferspundwand MLK-km 62,280 - 64,450 linkes Ufer

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12.01.2026

11.02.2026 09:59

813W0125B047

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal

16.01.2026 18:15

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal
Straße, Hausnummer: Ludwig-Winter-Str. 5
Postleitzahl (PLZ): 38120
Ort: Braunschweig
Telefon: +49 531 866030
Telefax: +49 531 866031400

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 813W0125B047

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

49152 Bad Essen
Ortsteile Wittlage und Brockhausen
MLK-km 62,280 - 64,450 linkes Ufer (Nord)

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Insgesamt 16 Ankeranschlüsse der Ufersicherungsspundwand im Bereich MLK-km 62,280 - 64,450 linkes Ufer sind in 5 Bereichen zwischen MLK-km 62,720 - 64,300 durch Korrosion teilweise nicht mehr mit der Spundwand verbunden bzw. in einem sehr schlechten Zustand. Diese Schäden sollen beseitigt werden.
Die Spundwand wurde 1976 / 1977 im Zuge des Kanalausbaues erstellt. Es handelt sich um eine Spundwand Larssen 21, St Sp 37.
Als Abdeckholm wurde ein Holmgurt U300, OK bei NN + 50,80 m auf die Spundwand geschweißt. Die Schrägpfahlverankerung als Rückverankerung erfolgt durch eingerammte Zugbohlen (Einzelbohlen Krupp 110U) im Abstand von jeweils 4,0 m.
Im Zuge der Instandsetzung der Ankeranschlüsse ist vorgesehen, den Holmgurt im Bereich der Reparaturstellen abzunehmen und zum Wiedereinbau im Baustellenbereich zu lagern. Die beschädigten 16 Anschlusskonstruktionen der Verankerungen sind zu entfernen, die umgebenden Bauteile für die neuen Anschlusskonstruktionen vorzubereiten und eine neue Anschlusskonstruktion, ausgeführt als Zungenlasche einzubauen. Der alte Holmgurt ist nach Herstellung der neuen Ankeranschlüsse durch Verschweißen mithilfe der neu zu liefernden Verbindungselemente auf der vorhandenen Spundwand zu befestigen.
Die vom AN zu erbringenden und zu koordinierenden wesentlichen Leistungen sind:
- Abtrennen und lösen des Holms von der Spundwand in den 5 Instandsetzungsbereichen und für den Wiedereinbau seitlich lagern
- Entfernen der beschädigten Anschlusskonstruktionen der Spundwandrückverankerung
- Vorbereitung der umliegenden Bauteile
- Einbau einer neuen Anschlusskonstruktion der Verankerung als Zungenlasche wie in der Bestandszeichnung (Anl. 3) dargestellt
- Wiederaufsetzen des Holmgurtes durch Verschweißen einschl. der hierfür erforderlichen Verbindungselemente (Konsolen, Futterstücke, Keile und Stützkonsolen) gem. Bestandszeichnung

h)
Losweise Vergabe

Nein

i)
Ausführungsfristen

Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
Die Leistung ist zu vollenden (abnahmereif fertig zu erstellen) innerhalb von 3 Wochen nach untenstehender Frist für den Ausführungsbeginn, spätestens am letzten Werktag der Woche.
Weitere Fristen
Mit der Ausführung ist zu beginnen spätestens 12 Wochen nach Zugang des Auftragsschreibens.

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
11.02.2026 - 09:59 Uhr
Ablauf der Bindefrist
13.03.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien

100 % Preis

t)
Geforderte Sicherheiten

keine

u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
siehe Datei "07_FB 333a-B - Eigenerklärung zur Eignung" in den Vergabeunterlagen
- mindestens drei Referenzen
- Schweißzertifikat EXC2 nach DIN EN 1090-2
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U20
- Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
gdws@wsv.bund.de

Eignungskriterien



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