Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
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Ortsbesichtigungen sind freiwillig und erfolgen nur nach Absprache. Besichtigungstermine sind vorab mit der für das Objekt zuständigen Ansprechperson zu vereinbaren:
-Herrn Paul Mäneke, E-Mail: Paul.Maeneke@bundesimmobilien.de
Ortsbesichtigungen können nur in dem Zeitraum vom 12.01.2026 bis 15.01.2026 durchgeführt werden. Die Besichtigungstermine müssen bis spätestens am 08.01.2026 vereinbart werden. Die Zuweisung eines Termins erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nur von der Auftraggeberin bestätigte Termine werden durchgeführt. Die Vertreter des Teilnehmers müssen bei der Ortsbesichtigung ein gültiges amtliches Ausweisdokument mit sich führen. Fragen zu den Vergabeunterlagen werden im Termin zur Ortsbesichtigung nicht beantwortet.
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
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Aufgrund der ehemaligen militärischen Nutzung oder durch Kriegsereignisse besteht für die beiden Liegenschaften Ehra-Lessien (0360076) und Naturerbe Ehra-Lessien (0300351) ein Kampfmittelverdacht und eine ordnungsbehördliche Verordnung zur Beschränkung des Betretens (Sperrverordnung). Ausgehend verschiedener Phasen der Kampfmittelsondierung und Räumung liegen fortgeschriebene Dokumentationen des begleitenden Ingenieursbüros vor und werden im Zuge der Einweisung dem ausführenden Unternehmen zur Verfügung gestellt. Ausgehend dieser Dokumentation ergibt sich, dass das antreibende Fahrzeug folgende Sicherheitseinrichtungen bei ausschließlich frontal zu erwartender Einwirkung durch Kampfmittel zum Schutz der Maschinenführenden nach DGUV 201-027 aufweisen muss:
-frontale Sicherheitssonderverglasung der Widerstandsklasse BR 6 der DIN EN 1063 bzw. der Sprenghemmungswirkung ER4 nach DIN EN 13541 und
-Einbau eines verstärkten Kabinenbodens mit der Mindestschutzwirkung von 12 mm Stahl mit einer Mindeststreckgrenze S 235JR nach DIN EN 10025-2.
Bei heckbetriebenen Geräten gelten vergleichbare Anforderungen die sich aus der geänderten Bearbeitungsrichtung ergeben. Dies gilt nicht für die Positionen 6 bis 8 im Leistungsverzeichnis. Hier kann Technik ohne die vorgenannten Sicherheitseinrichtungen verwendet werden.
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Empfehlungen für die benötigten Arbeitsverfahren befinden sich im Leistungsverzeichnis (Anlage B-02_LV_PB_VOEK_395-25). Sichel- oder Kreiselmäher erreichen nicht das gewünschte Arbeitsergebnis und dürfen somit nicht verwendet werden. Auch der Einsatz eines Pfluges scheidet aus, da bei dieser Bearbeitungsmethode die Arbeitstiefe von 20 cm nicht garantiert werden kann. Tiefere Bearbeitungen führen zu ungewollten Bodendurchmischung und die Gefahr Kampfmittel in tieferen Bearbeitungshorizonten hoch zu befördern. Ebenfalls scheidet der Einsatz einer schweren Fräse aus. Der Rahmenvertrag beinhaltet die Instandhaltung der vorhandenen Infrastruktur von Wundstreifen und Brandschutzschneisen und -streifen. Die zu bearbeitenden Flächen sind abgesucht und zur Bearbeitung freigegeben, allerdings nicht geräumt und wurden in den zurückliegenden Jahren bereits maschinell gepflegt. Alle Aufträge werden ausgehend einer Jahresplanung auf Basis von konkreten Einzelabrufen durch den Revierleiter beauftragt. Der konkrete Bearbeitungstermin wird mit einer Vorlaufzeit von 14 Tagen zwischen dem zuständigen Revierleiter und dem ausführenden Unternehmen vereinbart. Da der Einsatz stark Witterungsabhängig ist, kann sich der konkrete Arbeitsbeginn verschieben und ist unmittelbar mit dem Revierleiter abzustimmen. Es besteht kein Mindestmengenanspruch für einen jeweiligen Arbeitsort/-tag. Die im Leistungsverzeichnis angegebenen Abrechnungseinheiten stellen die maximal erwartete Menge dar. Die erwartete Gesamtmindestmenge (Anteil, z.B. i.H. von 66 %) stellt die garantierte jährliche Mindestabnahme dar. Der Abruf der verbleibenden optionalen Menge (Anteil i.H. von 34 %) ist unverbindlich. Der geschätzte Auftragswert beträgt jährlich 26.725,00 € netto.
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Weitere Informationen befinden sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen!
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
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Weitere Informationen sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen!
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien
Gesamtsumme (in € netto) laut Leistungsverzeichnis.
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Bei Gleichwertigkeit mehrerer Angebote innerhalbes eines Loses behält sich die Auftraggeberin die Vergabe per Losentscheid vor.
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Abt. 2 (Vergabe)
Ellerstraße 56
53119 Bonn
Fax: 0228 37787 - 3802