1 Beschaffer
1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenArt des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlere und untere Bundesbehörde, die den niedrigen Schwellenwert anwenden gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWBHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2 Verfahren
2.1 VerfahrenTitel: Untersuchung von Unfällen am Beginn von Arbeitsstellen und Möglichkeiten der Minderung der Unfallschwere beim Anprall durch Nutzung von TMABeschreibung: Unfälle an Arbeitsstellen von kürzerer Dauer (AkD) auf Autobahnen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für das eingesetzte Personal und die Verkehrsteilnehmenden. Auffahrunfälle mit schweren Nutzfahrzeugen auf mobile Absperrtafeln sind besonders kritisch, da herkömmliche Sicherungsmaßnahmen oft nicht ausreichen. In anderen Ländern werden sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) eingesetzt, die die Aufprallenergie bei Kollisionen reduzieren und so die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen mindern. In Deutschland fehlen jedoch klare Einsatzkriterien für TMAs, insbesondere im Hinblick auf die häufigen Kollisionen mit Lkw. Die vorhandenen Prüfverfahren gemäß DIN CEN/TS 16786 berücksichtigen primär Pkw und deren Insassenschutz, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen deutscher AkD-Szenarien. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Leistungsfähigkeit und Sicherheitsreserven von TMAs bei einem Anprall durch schwere Nutzfahrzeuge zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, fundierte Einsatzkriterien für TMAs zu entwickeln und gegebenenfalls ergänzende Schutzmaßnahmen zu identifizieren. Der Nutzen liegt in einer verbesserten Sicherheit für das eingesetzte Personal sowie für Unfallbeteiligte. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) einfließen und so die Verkehrssicherheit an temporären Arbeitsstellen nachhaltig erhöhen.Kennung des Verfahrens: 552e74e0-4146-4378-8437-09ea1626d6caInterne Kennung: Z2r - FE 03.0651/2024/FRBVerfahrensart: Offenes VerfahrenBeschleunigtes Verfahren: neinZentrale Elemente des Verfahrens: Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
2.1.2 ErfüllungsortOrt: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: Deutschland
2.1.3 WertGeschätzter Wert ohne MwSt.: 336,134.45Euro
2.1.4 Allgemeine InformationenRechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv-
2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungRein nationale Ausschlussgründe: Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).
5 Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: Untersuchung von Unfällen am Beginn von Arbeitsstellen und Möglichkeiten der Minderung der Unfallschwere beim Anprall durch Nutzung von TMABeschreibung: Unfälle an Arbeitsstellen von kürzerer Dauer (AkD) auf Autobahnen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für das eingesetzte Personal und die Verkehrsteilnehmenden. Auffahrunfälle mit schweren Nutzfahrzeugen auf mobile Absperrtafeln sind besonders kritisch, da herkömmliche Sicherungsmaßnahmen oft nicht ausreichen. In anderen Ländern werden sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) eingesetzt, die die Aufprallenergie bei Kollisionen reduzieren und so die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen mindern. In Deutschland fehlen jedoch klare Einsatzkriterien für TMAs, insbesondere im Hinblick auf die häufigen Kollisionen mit Lkw. Die vorhandenen Prüfverfahren gemäß DIN CEN/TS 16786 berücksichtigen primär Pkw und deren Insassenschutz, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen deutscher AkD-Szenarien. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Leistungsfähigkeit und Sicherheitsreserven von TMAs bei einem Anprall durch schwere Nutzfahrzeuge zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, fundierte Einsatzkriterien für TMAs zu entwickeln und gegebenenfalls ergänzende Schutzmaßnahmen zu identifizieren. Der Nutzen liegt in einer verbesserten Sicherheit für das eingesetzte Personal sowie für Unfallbeteiligte. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) einfließen und so die Verkehrssicherheit an temporären Arbeitsstellen nachhaltig erhöhen.Interne Kennung: 03.0651/2024 - Los 1
5.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
5.1.2 ErfüllungsortPostanschrift: Brüderstr. 53Ort: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort:
5.1.3 Geschätzte DauerSonstige Angaben zur Dauer: Unbekannt
5.1.5 WertGeschätzter Wert ohne MwSt.: 336,124.45Euro
5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): jaZusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#
5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: . - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum), Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen. Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: 1. Erfahrungen und Kenntnisse in der Kollisionsmechanik-Berechnung; nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt(e) aus den letzten drei Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1.
2. Erfahrung und Kenntnisse in der Planung und Analyse von Anprallversuchen optimalerweise nach DIN EN 1317; nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt(e) aus den letzten drei Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2.
3. Erfahrungen und Kenntnisse im Erstellen wissenschaftlicher Berichte und Dokumentationen von komplexen ingenieurwissen-schaftlichen Sachverhalten; nachzuweisen durch: mindestens drei Ver-öffentlichungen (Fachzeitschriftenartikel, FE-Berichte) zu unterschiedlichen Projekten ; einzutragen in die Referenzliste 3 • Bei zugänglicher Literatur ist die genaue Quelle zu benennen. • Bei nicht zugänglicher Literatur ist auf Anforderung der Vergabestelle ein Belegexemplar zur Verfügung zu stellen, bevorzugt elektronisch. • Bei BMV/BASt veranlasster Forschung ist das Projekt genau zu benennen (FE-Nr.).
4. Kapazitäten und technische Ausstattung in der Durchführung von diesen Feldstudien für die Erfassung von Geschwindigkeiten und Abständen im fließenden Verkehr; nachzuweisen durch: Eigenerklärung 1 - über die Verfügbarkeit der notwendigen Ausstattung sowie deren Beschreibung über den gesamten Projektzeitraum, unter Nennung der Mitarbeitenden, sofern zumutbar.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.
5.1.10 ZuschlagskriterienKriterium:Art: QualitätBezeichnung: QualitätBeschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 50Kriterium:Art: PreisBezeichnung: PreisBeschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 50
5.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=823682Ad-hoc-Kommunikationskanal:Name: Nachrichtenfunktion der e-Vergabe Plattform
5.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=823682Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: ZulässigFrist für den Eingang der Angebote: 10/02/202606:00Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 12WocheInformationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: siehe § 56 VgVInformationen über die öffentliche Angebotsöffnung:Datum des Eröffnungstermins: 10/02/202609:00Eröffnungstermin - Beschreibung: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.Auftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: jaVon einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: BundeskartellamtInformationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen: - Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes. - Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber. - Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.Organisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenOrganisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
8 Organisationen
8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenIdentifikationsnummer: 0204:991-00122FUE-48Postanschrift: Brüderstraße 53Ort: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: DeutschlandKontaktstelle: Referat Z2, Externe ForschungsvergabeE-Mail: forschungsvergabe@bast.deTelefon: 000Internet-Adresse: https://www.bast.deRollen dieser Organisation:BeschafferOrganisation, die Angebote entgegennimmtOrganisation, die Angebote bearbeitet
8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: BundeskartellamtIdentifikationsnummer: t:022894990Abteilung: Vergabekammer des BundesPostanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16Ort: BonnPostleitzahl: 53113NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.deTelefon: +49 228 9499 0Fax: +49 228 9499163Internet-Adresse: https://bundeskartellamt.bund.deRollen dieser Organisation:ÜberprüfungsstelleInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: cf593df8-a929-428c-88b4-c4dcfe1a3f29- 02Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 11/12/202516:37Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch