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Ausschreibungsdetails

Technische Erkundung der Kampfmittelbelastung und Rammkernsondierung zur Baugrunderkundung - Tankerlöschbrücke Bremen-Farge

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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12.11.2025

09.12.2025 10:00

2025_802_037

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee

04.12.2025 11:03

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019

a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee
Straße, Hausnummer: Franziuseck 5
Postleitzahl (PLZ): 28199
Ort: Bremen
Telefon: +49 421 53780
Telefax: +49 421 5378400

b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“

Geschäftszeichen: 2025_802_037

c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe

  • elektronisch
    • ohne elektronische Signatur (Textform)

d)
Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e)
Ort der Ausführung

Unterm Berg, 28777 Bremen-Farge an der Unterweser

f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Im Rahmen der Maßnahme „Tankerlöschbrücke“ zur Herstellung einer technisch-biologischen Ufersicherung (tbU) in tideabhängigen Flachwasserzonen der Unterweser sind vorab Sondierungs- sowie Baugrunderkundungsleistungen zu erbringen. Ziel ist die kampfmittel- und geotechnische Absicherung von zwei geplanten Pfahltrassen zur Gründung von Ufersicherungsbauwerken.
Fachlos 1: Bohrlochsondierungen zum Erlangen der Kampfmittelfreigabe sind vollflächig entlang der geplanten Trassen unter Berücksichtigung der Trassengeometrien auszuführen.
Fachlos 2: Zur Ermittlung der Baugrundverhältnisse sind ergänzend Rammkernsondierungen durchzuführen. Diese dienen der Bestimmung der Schichtenfolge, bodenmechanischen Kennwerte und Gründungsbedingungen. Die Bohrungen sind als verrohrte Kleinbohrungen mit einem Durchmesser von 60 bis 80 mm und einer Tiefe von bis zu 4,0 m auszuführen. Die Sondierungspunkte sind im Abstand von etwa 50 m entlang der Trassen sowie ergänzend im nördlichen Bereich des zukünftigen Böschungsgeländes anzuordnen.
Die Vergabe der Leistung ist erforderlich, da der Gesamtauftragswert die zulässige Wertgrenze von 25.000 Euro gemäß der befristeten Regelung zur Anwendung der VOB/A Teil A Abschnitt 1 (Bundesanzeiger vom 02.04.2025, gültig bis 31.12.2025) für eine Bestellscheinvergabe über-schreitet.
Es handelt sich um eine Bauleistung im Sinne des §1 VOB/A. Die Vergabe erfolgt durch eine öffentliche Ausschreibung.

h)
Losweise Vergabe

Ja, Angebote sind möglich - für ein oder mehrere Lose

(Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

i)
Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung
02.01.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen
31.01.2026

j)
Nebenangebote

nicht zugelassen

k)
Mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt unter
Nachforderung

Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden

nachgefordert.

o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist

Ablauf der Angebotsfrist
09.12.2025 - 10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist
08.01.2026

p)
Angebote sind einzureichen

q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr)

r)
Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

t)
Geforderte Sicherheiten

siehe Vergabeunterlagen

v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w)
Beurteilung der Eignung

führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.

haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.

Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.


Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ ist erhältlich / ggf. geforderte Eignungsnachweise
1. Erklärung, dass sich das Unternehmen bei der
Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
Eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der
Berufsgenossenschaft (sofern diese nicht verfügbar ist, eine
gleichwertige Bescheinigung des zuständigen Versicherungsträgers)
mit Angabe der Lohnsummen ist auf Verlangen vorzulegen.
__
2. Eintragung in das Berufs-/Handelsregister des Unternehmens- oder
Wohnsitzes.
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der
Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer sind auf
Verlangen vorzulegen.
__
3. Erklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe im
Sinne der §§ 123 und 124 GWB i.V.m. § 6e EU VOB/A sowie, falls
erforderlich, über Maßnahmen zur Selbstreinigung im Sinne von § 125
GWB i.V.m. 6f EU VOB/A.
Auszüge aus dem Bundeszentralregister nach § 30 Absatz 5 BZRG,
Nachweise über Maßnahmen zur Selbstreinigung, ein Insolvenzplan
falls dieser rechtskräftig bestätigt wurde, eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes sowie eine
Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sind auf Verlangen
vorzulegen.
__
4. Erklärung, dass in den letzten zwei Jahren kein Verstoß gegen
Vorschriften vorliegt, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister
geführt hat, der mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten
oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer
Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt wurde.
__
5. Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen
betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter
Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen
ausgeführten Leistungen.
__
6. Erklärung, dass in den letzten fünf Kalenderjahren Leistungen
erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar
sind. Dies ist durch mindestens 3 Referenzen nachzuweisen.
Auf Verlangen sind die Referenzen mit mindestens folgenden Angaben
vorzulegen:
Auftraggeber/Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung;
Auftragssumme; Ausführungszeit-raum; stichwortartige Benennung des
mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges
einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür
durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige
Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen
Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der
Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der
Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau,
Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung
(Hauptauftragunternehmen, ARGE-Partner, Nachunternehmen); ggf.
Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert
wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße
Ausführung der Leistung.
__
7. Erklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem
technischen Leitungspersonal.
Hierbei sind folgende Mindeststandards gefordert:
Der Nachweis als zugelassene Kampfmittelräumfirma im Land Bremen (Polizei Bremen - Z33 Kampfmittelräumdienst) ist als Mindestanforderung mit abzugeben, alternativ erfolgt eine Ausschließung aufgrund von Nicht-Erfüllung.

x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
Dezernat U 20 - Nachprüfungsstelle -
Am Propsthof 51
53121 Bonn
Telefax: 0228/7090-9010
E-Mail-Adresse: gdws@wsv.bund.de


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