Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- elektronisch
- ohne elektronische Signatur (Textform)
- mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
- mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Allgemeine Beschreibung
Neubau einer Kindertagesstätte mit insgesamt 8 Gruppenräumen, sowie Küchen-, Speise-, Personal- und Mehrzweckräumen.
Fläche BGF (R+S): ca. 1.988 m2
Geschosse: Teilunterkellerung, EG, OG, DG als Staffelgeschoss
Gebäudehöhe: + 10,80 m
KGR 420
Die Wärmeversorgung des Gebäudes wird über eine kaskadierte Wärmepumpenanlage, bestehend aus Luft-Wasser und Sole-Wasser-Wärmepumpen. Als Wärmequelle für die Sole-Wasser-Wärmepumpe dient eine Geothermieanlage mit insgesamt 7 Erdwärmesonden.
Die Geothermieanlage versorgt in den Sommermonaten zudem 2 Teilklimaanlagen, für eine passive Kühlung des Gebäudes.
Das Gebäude wird größtenteils über Flächenheizungen (Fußbodenheizung) beheizt. Das Kellergeschoss erhält Kompaktheizkörper.
Das Wärmeverteilnetz wird aus einem Pressfitting-System, aus niedriglegiertem Edelstahl zum Einsatz.
KGR 430
Zur Klimatisierung des Gebäudes kommen zwei Teilklimaanlagen zum Einsatz, welche über die Luftbehandlungsfunktionen Heizen, Kühlen und Entfeuchten (ungeregelt) verfügen. Beide Anlagen gewährleisten den hygienisch erforderlichen Luftwechsel in allen Aufenthaltsbereichen der Kindertagesstätte.
Ein hoher Wert der Wärmerückgewinnung wir durch die Gerätekonstruktion mit integriertem Kreuzstrom-Wärmetauscher sichergestellt.
Die Luftverteilung erfolgt über ein Kanalnetz, bestehend aus Rechteck- und Rundkanälen.
Die WC-Bereiche werden über separate, druckgesteuerte Abluftventilatoren bedarfsgerecht entlüftet.
KGR 550 (554)
Herstellung einer Geothermieanlage mit 7 Tiefenbohrungen und Doppel-U-Wärmesonden. Verlegung von Grundleitungen aus PE-X zum Transport des Wärmeträgermediums zwischen den Erdwärmsonden und der Wärmeerzeugungsanlage (Sole-Wasser-Wärmepumpe).
Instandhaltungsleistungen sind Bestandteil der Ausschreibung - Laufzeit: 4 Jahre
Termine und Fristen
Ausführungsbeginn: innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch die Auftraggebende, die Aufforderung wird Ihnen voraussichtlich bis zum 02/2026 zugehen.
Ausführungsende: 03/2027
Verbindliche Einzelfristen
Weitere Nachweise/Unterlagen, die mit dem Angebot einzureichen sind:
Fachliche Eignung und Qualifikation:
Zum Nachweis der Eignung muss der Bieter die Zertifizierung nach DVGW W 120 verfügen.
Referenzen:
Die Teilnahme an der Vergabe ist nur möglich, wenn der Bieter eine Herstellung/Inbetriebnahme einer Wärmeerzeugungsanlage, Geothermie Anlage und zentralen Lüftungsanlage als Pflichtreferenzprojekt nachweisen kann. Mit dem Angebot sind mindestens drei Referenzprojekte einzureichen, die folgende Anforderungen erfüllen:
- Herstellung/Inbetriebnahme einer Wärmeerzeugungsanlage, bestehend aus einer kaskadierten Wärmepumpenanlage, Wärmeleistung > 50 kW
- Herstellung/Inbetriebnahme einer Geothermieanlage, bestehend aus Tiefenbohrungen 100 Meter, Erdwärmesonden, erdverlegtes Leitungsnetz zur Förderung des Wärmeträgermediums zwischen Erdwärmesonden und Sole-Wasser-Wärmepumpe
- Herstellung/Inbetriebnahme einer zentralen Lüftungsanlage mit einer Nennluftmenge > 5.000 m3/h, bestehend aus Teilklimaanlage, Luftkanalnetz, Brand- und Rauchschutzsystemen
- Die Leistungen müssen innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen worden sein (Stichtag ist der Ablauf der Angebotsfrist) und eine Mindestfläche von 250 m2 vorweisen.
- Als abgeschlossen gilt ein Projekt, wenn eine mangelfreie VOB-Abnahme der Gesamtleistung vorliegt, einschl. der Abnahmen sicherheitstechnischer Anlagen durch einen Prüfsachverständigen (Erstprüfung vor Inbetriebnahme)
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens
nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet werden können.
Fristende: 18.11.2025
ACHTUNG
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt
unter www.evergabe-online.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur
Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen,
Nachsendungen,Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei
vorheriger Registrierungautomatisch unterrichtet.
Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.
„Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung
(DSGVO) sind den Vergabeunterlagen aus dem beiliegenden Informationsblatt zu
entnehmen“.
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
Verbindliche Einzelfristen: siehe Ausschreibungsunterlagen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
nachgefordert.
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
t)
Geforderte Sicherheiten
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Weitere Nachweise/Unterlagen, die mit dem Angebot einzureichen sind:
Fachliche Eignung und Qualifikation:
Zum Nachweis der Eignung muss der Bieter die Zertifizierung nach DVGW W 120 verfügen.
Referenzen:
Die Teilnahme an der Vergabe ist nur möglich, wenn der Bieter eine Herstellung/Inbetriebnahme einer Wärmeerzeugungsanlage, Geothermie Anlage und zentralen Lüftungsanlage als Pflichtreferenzprojekt nachweisen kann. Mit dem Angebot sind mindestens drei Referenzprojekte einzureichen, die folgende Anforderungen erfüllen:
- Herstellung/Inbetriebnahme einer Wärmeerzeugungsanlage, bestehend aus einer kaskadierten Wärmepumpenanlage, Wärmeleistung > 50 kW
- Herstellung/Inbetriebnahme einer Geothermieanlage, bestehend aus Tiefenbohrungen 100 Meter, Erdwärmesonden, erdverlegtes Leitungsnetz zur Förderung des Wärmeträgermediums zwischen Erdwärmesonden und Sole-Wasser-Wärmepumpe
- Herstellung/Inbetriebnahme einer zentralen Lüftungsanlage mit einer Nennluftmenge > 5.000 m3/h, bestehend aus Teilklimaanlage, Luftkanalnetz, Brand- und Rauchschutzsystemen
- Die Leistungen müssen innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen worden sein (Stichtag ist der Ablauf der Angebotsfrist) und eine Mindestfläche von 250 m2 vorweisen.
- Als abgeschlossen gilt ein Projekt, wenn eine mangelfreie VOB-Abnahme der Gesamtleistung vorliegt, einschl. der Abnahmen sicherheitstechnischer Anlagen durch einen Prüfsachverständigen (Erstprüfung vor Inbetriebnahme)
für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sofern der Nachweis der Eignung durch die Eintragung in die Liste
des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen soll, können bei Bedarf noch zusätzliche Einzelnachweise eingereicht werden.